Bildung im höheren Alter

Die Stabsstelle Bildung im höheren Alter beschäftigt sich mit Bildungsverläufen, -prozessen und Übergängen jenseits der ersten allgemeinbildenden Schullaufbahn. Im Fokus stehen zunächst die gerade in Deutschland sehr vielschichtigen Übergänge aus der Schule in Berufsvorbereitung, berufliche Ausbildung und akademische Bildung sowie die daran anschließenden Übergänge aus diesen Bildungsetappen in den Arbeitsmarkt. Auch das Nachholen allgemeinbildender Abschlüsse, Umschulungen und berufliche Neuqualifizierungen im höheren Alter bilden einen Schwerpunkt. Weitere Bildungsprozesse im späteren Leben sind im Gegensatz zu diesen prägenden Einschnitten und Phasen im Lebensverlauf nicht mehr so deutlich institutionalisiert und verzeitlicht, sondern können – zumindest theoretisch – zu jeder Gelegenheit, in jeder Lebenssituation und in jedem Alter stattfinden. Dies geschieht meist in Form kürzerer Teilnahmen an Weiterbildungskursen, durch selbstorganisiertes Lernen oder nebenbei und unintendiert im Arbeitsalltag oder bei anderen Aktivitäten.

 

Die Stabsstelle nimmt eine Schnittstellen- und Kommunikationsfunktion zwischen der Leitung der Abteilung Bildungsentscheidungen und -prozesse, Migration, Bildungsrenditen und den Bildungsetappen des Nationalen Bildungspanels (NEPS) für die entsprechenden Altersgruppen ein, die von externen Kooperationspartnern betreut werden. Dazu gehören folgende Bildungsetappen, die im Rahmen des NEPS begleitet werden:

 

NEPS-Etappe 6 – Übergänge in die berufliche Ausbildung und in den Arbeitsmarkt

NEPS-Etappe 7 – Hochschulstudium und Übergang in den Beruf

NEPS-Etappe 8 – Bildung im Erwachsenenalter und lebenslanges Lernen

 

Außerdem werden hier etappenübergreifende Befragungsinhalte weiterentwickelt und eigenständige Forschung auf der Basis dieser Inhalte und Daten betrieben.

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Dr.  Markus  Zielonka

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