Prof. Dr.  Sandra  Buchholz

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Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi)
Direktorium
Wilhelmsplatz  3
96047  Bamberg
WP3/2.34
 +49 951 863-3519
<p>Sandra Buchholz ist seit 1. April 2017 Direktorin des Leibniz-Instituts für Bildungsverläufe und Projektleiterin des Nationalen Bildungspanels. Von September 2012 bis März 2017 vertrat sie den Lehrstuhl für Soziologie 1 an der Universität Bamberg.</p> <p>Sandra Buchholz studierte von 1998 bis 2003 Diplom-Soziologie mit Nebenfach Sozialpsychologie an der Universität Bielefeld. Nach Abschluss ihres Studiums begann sie ihre Promotion an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und war in mehreren international vergleichenden Forschungsprojekten tätig. In dieser Zeit beschäftigte sich Sandra Buchholz aus international vergleichender Perspektive mit der Veränderung von Lebensverläufen in Zeiten wachsender wirtschaftlicher Unsicherheit und gestiegenen Flexibilisierungsbedarfs in modernen Gesellschaften. Ihre Dissertation wurde 2008 mit dem Preis für herausragende Dissertationen des Universitätsbundes Bamberg ausgezeichnet.</p> <p>Seit 2012 ist Sandra Buchholz Mitglied des Nationalen Bildungspanel (NEPS) des Leibniz-Instituts für Bildungsverläufe.</p> <p>Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht die Erforschung von Bildungsverläufen in Deutschland. Ihr inhaltlicher Schwerpunkt liegt hier in der Erhebung, Modellierung und Erklärung von Bildungsentscheidungen und Bildungsungleichheiten. Darüber hinaus beschäftigt sich Sandra Buchholz mit der der Analyse von Berufsverläufen und Familienbildungsprozessen. Insbesondere interessiert sie sich für die Auswirkungen der Familiengründung auf weibliche Erwerbs- und Karrierechancen im innerdeutschen und historischen Vergleich. Zu den Forschungsinteressen von Sandra Buchholz gehört der internationale Vergleich von Bildungssystemen, Arbeitsmärkten und Wohlfahrtsregimen sowie deren Auswirkungen auf soziale Ungleichheitsstrukturen und Lebensverläufe.</p> <p>Sandra Buchholz hat mehrere Artikel in referierten nationalen und internationalen Zeitschriften (z.B. European Sociological Review, International Journal of Comparative Sociology, Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Berliner Journal für Soziologie, Zeitschrift für Familienforschung, Journal of Comparative Family Studies) veröffentlicht sowie – neben diversen Buchbeiträgen – mehrere international vergleichende Sammelbände herausgegeben, in denen soziale Ungleichheiten in Europa und den USA untersucht wurden.</p> <p>Ihre Lehrtätigkeit wurde mit dem Preis für exzellente Lehre der Fakultät Sozial- und Wirtschaftswissenschaften ausgezeichnet.</p>