Neuigkeiten

Mit Netz und doppeltem Boden: Ausbildungsabschluss hilft nach Studienabbruch

19.02.2018

Junge Menschen mit Ausbildungsabschluss haben nach einem Studienabbruch einen Vorteil beim Berufseinstieg: Zwei Drittel der Befragten der Erwachsenenkohorte des Nationalen Bildungspanels (NEPS) fanden innerhalb eines Jahres eine stabile Arbeitsstelle. Bei Studienabbrecherinnen und -abbrechern ohne vorangegangene Berufsausbildung hatte nur etwa jeder Fünfte innerhalb eines Jahres nach der Exmatrikulation Erfolg. Auf die berufliche Position nach dem Berufseinstieg hatte das Vorhandensein eines Ausbildungsabschlusses aber keinen Einfluss.

Motivation kann man lernen

06.02.2018

Im Rahmen der Vortragsreihe LIfBilectures stellte Dr. Gabriele Steuer, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Augsburg, am 06. Februar 2018 die Befunde mehrerer Studien zum Thema „effektive Motivationsregulation“ vor.

Dr. Gabriele Steuer stellt die Befunde mehrerer Studien zum Thema „effektive Motivationsregulation“ vor.

Das FDZ-LIfBi im bildungsserverBlog

06.02.2018

Dr. Daniel Fuß, Leiter des FDZ-LIfBi, im Interview über das Datenangebot des Nationalen Bildungspanels (NEPS), die Aufgaben des Forschungsdatenzentrums und zukünftige Herausforderungen

Förderung von Bildungsgerechtigkeit im vorschulischen Bereich erhöht schulische Chancengleichheit

01.02.2018

Im Rahmen der Vortragsreihe LIfBilectures stellte Prof. Dr. Marcus Hasselhorn, Geschäftsführender Direktor des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF), am 30.01.2018 Ergebnisse des Frühförderprogramms „Schulreifes Kind“ vor.

Prof. Dr. Marcus Hasselhorn, DIPF, bei seinem Vortrag am LIfBi

Erste deutsche Repräsentativerhebung unter Jugendlichen: Computerspiele haben kaum Einfluss auf die geistige Leistungsfähigkeit

22.01.2018

Jugendliche, die viel und gerne Computerspiele spielen, verdummen – Stichwort „Digitale Demenz“. Dieser populären Annahme entgegen stehen Studien, nach denen Computerspielerinnen und -spieler eine schnellere Auffassungsgabe haben und komplexe Probleme besser lösen können. Beide Annahmen konnten Wissenschaftler in einer neuen Studie anhand von Daten des Nationalen Bildungspanels (NEPS) nicht bestätigen. Sie fanden keinen bedeutsamen positiven oder negativen Zusammenhang zwischen der Zeit, die 15-jährige mit Computerspielen verbringen, und ihrer geistigen Leistungsfähigkeit.

LIfBi-Mitarbeiterin für herausragende Abschlussarbeit ausgezeichnet

15.01.2018

Den diesjährigen Sonderpreis der Frauenbeauftragten der Universität Bamberg erhielt Regina Jusri für ihre Abschlussarbeit aus dem Bereich Geschlechterforschung. Der Preis der Universitätsfrauenbeauftragten für Studentinnen mit hervorragenden Leistungen (PUSh) wird jährlich an drei Studentinnen mit herausragenden Abschlussarbeiten verliehen.

Regina Jusri (links) bei der Preisübergabe (Fotografin: Louise Zenker / © Universität Bamberg)

Internationale Abschlusskonferenz der zweiten Förderphase des DFG Schwerpunktprogrammes 1646 „Education as a Lifelong Process. Analyzing Data of the National Educational Panel Study (NEPS)”

06.12.2017

Die internationale Abschlusskonferenz der zweiten Förderphase des im Jahr 2012 gestarteten DFG Schwerpunktprogramms 1646 fand auch in diesem Jahr wieder in Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Bildungsverläufe statt.

Wieso sich Eltern für eine Krippe entscheiden

01.12.2017

Neben Merkmalen wie Migrationshintergrund oder Wohnsitz der Familie sind es vor allem persönliche Vorstellungen der Eltern, die zu einer Entscheidung für oder gegen die Betreuung des Kindes in einer Krippe führen. Dazu zählt beispielsweise, welchen Stellenwert Eltern ihrer eigenen Berufstätigkeit zuschreiben und ob sie die Betreuung außerhalb der Familie für entwicklungsförderlich halten.

Das Analysepotenzial geokoordinatenbasierter, räumlicher Distanzberechnung und Erfordernisse des Datenschutzes in der empirischen Sozialforschung

15.11.2017

Prof. Dr. Rainer Schnell, Universität Duisburg-Essen, momentan Adjunct Professor an der Faculty of Health Sciences der Curtin-University in Perth (Australien), präsentierte im Rahmen eines Gastvortrages am Leibniz-Institut für Bildungsverläufe eine Methode, räumliche Distanzen zwischen Individuen und Infrastruktureinrichtungen zu berechnen, ohne hierbei die „echten“ Geokoordinaten zu verwenden. Das vorgestellte Verfahren erzeugt Näherungswerte hoher Qualität und gewährleistet gleichzeitig einen ausreichenden Schutz individueller Daten.

Prof. Dr. Rainer Schnell erklärt ein Verfahren zur datenschutzrechtlich unbedenklichen Verwendung von Geodaten in der Sozialforschung.

Wovon hängen geschlechtstypische Erwartungen bei der Berufswahl von Jugendlichen und jungen Erwachsenen ab?

10.11.2017

Im Rahmen der Vortragsreihe LIfBilectures stellte Dr. Irene Kriesi vom Eidgenössischen Hochschulinstitut für Berufsbildung (EHB) am 07.11.2017 Ergebnisse ihrer gemeinsamen Arbeit mit Ariane Basler, Universität Zürich, und Christian Imdorf, Universität Basel, zu geschlechtstypischen Berufsaspirationen vor.

Dr. Irene Kriesi, EHB, bei ihrem Gastvortrag am LIfBi

Wie lässt sich „irrationales“ Handeln erklären?

27.10.2017

Bei seinem Besuch am Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) präsentierte Prof. Dr. Clemens Kroneberg von der Universität zu Köln das Modell der Frame-Selektion (MFS) sowie dessen Mehrwert und Limitationen gegenüber (primär anreizbasierten) Rational Choice (RC)-Ansätzen aus dem Feld der Entscheidungstheorien.

Prof. Dr. Clemens Kroneberg von der Universität zu Köln bei seinem Gastvortrag am Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi)

Mütter in schlechter bezahlten Berufen bleiben bei einer familienbedingten Erwerbsunterbrechung länger zu Hause

23.10.2017

Wie schnell Frauen nach einer familienbedingten Erwerbsunterbrechung in ihren Job zurückkehren, hängt vom Lohnniveau im zuletzt ausgeübten Beruf ab. Wenn das berufliche Lohnniveau niedrig ist, bleiben Frauen eher länger zu Hause – und zwar weitgehend unabhängig davon, wie hoch die Teilzeitquote in ihrem Beruf ist. Das ergab nun eine Studie anhand von Daten des Nationalen Bildungspanels.

Duale Ausbildung fest am LIfBi etabliert

19.10.2017

Mit Beginn des neuen Schuljahres 2017/2018 kann das Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) nun bereits die zweite Generation von Auszubildenden begrüßen.

Wiedereinstieg gelingt männlichen Bewerbern leichter in männerdominierten Berufen

18.10.2017

Männern, die in Berufen mit hohem Männeranteil arbeiten, fällt es offenbar leichter, nach einer Phase der Arbeitslosigkeit eine neue Anstellung zu finden. Bei Frauen ist der zuletzt ausgeübte Beruf hingegen weniger ausschlaggebend beim Wiedereinstieg. Stattdessen kommt der familiären Situation eine zentrale Bedeutung zu: So haben Mütter von kleinen Kindern (unter vier Jahren) Schwierigkeiten beim Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt. Das haben Wissenschaftlerinnen in einer Studie auf Basis des Nationalen Bildungspanels herausgefunden, die untersucht, wie der Beruf und andere Faktoren die Dauer der Arbeitslosigkeit beeinflussen.

Den Einzelfall im Blick – Kennzahlen als Ziel

12.10.2017

David Osher und Sanjay Arora (AIR) waren vom 9. bis 11. Oktober zu Konsultationen am LIfBi.

Vizepräsident David Osher (AIR, 3. von links) und Senior Data Scientist Sanjay Arora (AIR, 5. von rechts) mit Mitgliedern der Leitungsebene des Leibniz-Instituts für Bildungsverläufe (LIfBi)

Publikationspreis im Rahmen der 2. Internationalen NEPS-Konferenz verliehen

11.10.2017

Als herausragender wissenschaftlicher Beitrag auf Basis der Daten des Nationalen Bildungspanels (NEPS) wurde die Arbeit von Dr. Fabian Ochsenfeld mit dem NEPS-Publikationspreis geehrt.

Die Preisträger Dr. Fabian Ochsenfeld (2. v. l.) und Frank Goßmann mit Prof. Dr. Cordula Artelt (Abteilungsleiterin der Abteilung 1, LIfBi) und Dr. Christian Aßmann (Abteilungsleiter der Abteilung 3, LIfBi)

LIfBi dankt den Koryphäen der Ungleichheitsforschung Prof. Erikson und Prof. Müller

04.10.2017

Am 27. und 28. September 2017 fand die 4. Sitzung des Wissenschaftlichen Beirats des Leibniz-Instituts für Bildungsverläufe (LIfBi) in Bamberg statt.

Die ausscheidenden Beiratsmitglieder Prof. Dr. Dr. h.c. Robert Erikson (links) und Prof. Dr. Dres. h.c. Walter Müller (rechts) erhielten ein Bild aus dem NEPS-Malwettbewerb 2015 als Dank für ihre langjährige wissenschaftliche Begleitung des NEPS und des LIfBi.

Emotionale Stabilität und ein gutes Ausdrucksvermögen steigern die Chancen bei der Jobsuche

28.09.2017

Viele Menschen wissen aus Erfahrung, dass neben guten Zeugnissen oder einschlägiger Arbeitserfahrung auch eine angenehme Persönlichkeit oder ein intelligentes Auftreten einen Einfluss auf den Erfolg bei der Jobsuche haben. Dr. Timo Gnambs vom Leibniz-Institut für Bildungsverläufe setzt nun in einer Untersuchung individuelle Merkmale ins Verhältnis dazu, wie lange Erwachsene auf Jobsuche sind, bis sie Erfolg haben. Die Studie zeigt, dass emotionale Stabilität und ein gutes Ausdrucksvermögen die Jobsuche tatsächlich erleichtern und damit auch Phasen ungewollter Arbeitslosigkeit verkürzen.

Wenn Antworten über den Daumen gepeilt sind: Die Auswertung von Schätzwerten in Befragungen

21.09.2017

In der Erhebungswelle 2009/2010 des Nationalen Bildungspanels (NEPS) beantworteten etwa 70 % der befragten Erwachsenen die Frage nach ihrem Verdienst mit einem ungefähren Schätzwert – ein Phänomen, das auch in anderen Befragungen nicht selten vorkommt. Diese Verzerrung der wahren Einkommensverteilung wirkt sich negativ auf die Genauigkeit der statistischen Auswertungen und damit verbundene Schlussfolgerungen aus. Dr. Sabine Zinn und Dr. Ariane Würbach vom Leibniz-Institut für Bildungsverläufe entwickelten nun ein statistisches Modell, das auch bei nicht zufällig gerundeten Werten immer noch zuverlässige Aussagen zur wahren Einkommensverteilung erlaubt.

Trauer um Prof. Dr. Volker Stocké

28.08.2017

Prof. Dr. Volker Stocké ist unerwartet im Alter von 51 Jahren verstorben.

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