Non-monetäre Bildungserträge

Bildungserträge im Lebensverlauf: Wohlbefinden, soziales Kapital und Teilhabe im Erwachsenenalter (BiLev)

Projektlaufzeit: April 2016 – Januar 2019

Gefördert vom: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

 

Projektleitung:

  • Prof. Dr. Corinna Kleinert, Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi)
  • Prof. Dr. Beatrice Rammstedt, GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften

Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter:

  • Dr. Daniel Danner, GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften
  • Dr. Clemens Lechner, GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften
  • Regina Jusri, Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi)

 

Dieses Projekt hat zum Ziel, die Erträge formaler Bildungslaufbahnen und allgemeiner kognitiver Grundkompetenzen in drei Dimensionen zu untersuchen, die im Erwachsenenalter sowohl für die Individuen selbst als auch für ihr soziales Umfeld von großer Bedeutung sind und darüber hinaus eng miteinander verknüpft sind: das subjektive Wohlbefinden, das Sozialkapital sowie die soziale und politische Teilhabe. Die Fragestellungen werden in erster Linie mit Daten der Erwachsenenkohorte des Nationalen Bildungspanels (NEPS Startkohorte 6) untersucht. Um die Ergebnisse zu plausibilisieren, werden zusätzlich Daten von PIAAC (Programme for the International Assessment of Adult Competetencies) und PIAAC-L herangezogen (PIAAC-L führt PIAAC im deutschlandweiten Kontext weiter).

Das Projekt ist Teil eines Verbundvorhabens mit Prof. Dr. Beatrice Rammstedt, Dr. Daniel Danner und Clemens Lechner (GESIS), in dem neben den hier genannten Bildungserträgen auch Zusammenhänge von Bildung und Persönlichkeitsaspekten im Kindes- und Erwachsenenalter untersucht werden. Die beiden Teilprojekte des Verbundvorhabens sind auf mehrfache Weise verzahnt: durch einen gemeinsamen analytischen Rahmen, die Nutzung derselben Datengrundlagen, die Abstimmung der methodischen Vorgehensweise, durch Analysen, die aufeinander aufbauen und die gleichen Outcome-Dimensionen aus unterschiedlichen Perspektiven nutzen, und durch gemeinsame Publikationen.