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Methodische Umsetzung

Die Bedingungen zum Gelingen inklusiver Beschulung sollen auf individueller und familiärer Ebene, auf Klassen- und Schulebene sowie unter Berücksichtigung regional-lokaler Gegebenheiten erfasst werden. Um eine breite Informationsbasis zu schaffen, ist das INSIDE-Projekt in mehrere Teilstudien gegliedert. Es beginnt im Frühjahr 2018 mit einer Erhebung, bei der Leiterinnen und Leiter von ausgewählten Schulen im Sekundarbereich I in allen 16 Bundesländern kontaktiert und um Teilnahme gebeten werden. Um Gelingensbedingungen für die Entwicklung der Schülerinnen und Schüler zu erfassen, ist eine längsschnittliche Analyse mit mehreren Befragungszeitpunkten zentral. Deshalb erfolgt im Anschluss an die Leitungsbefragung eine gezielte Auswahl von Schulen, an denen die Leiterinnen bzw. Leiter und Lehrkräfte, die sonderpädagogischen Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern über einen längeren Zeitraum begleitet werden. Mittels einer vertiefenden Befragung von Lehrkräften in einer weiteren gezielten Auswahl von Klassen mit unterschiedlichem Schwerpunkt können schließlich zusätzlich Informationen erfasst werden, die ansonsten in Large-Scale-Untersuchungen nicht in diesem Umfang erhoben werden können.

Das Vorhaben zur Beantwortung des Forschungsanliegens ist in drei Teilstudien gegliedert:

  • Teilstudie I: Deutschlandweit werden Leiterinnen und Leiter von ausgewählten Schulen im Sekundarbereich I gebeten, an einer Onlinebefragung teilzunehmen.
     
  • Teilstudie II: Aufbauend auf Teilstudie I erfolgt die gezielte Auswahl einer Stichprobe. Diese Schulen werden dann längsschnittlich begleitet. Geplant sind hier Kompetenztestungen und Fragebogen für Schülerinnen und Schüler, Fragebogen für Schulleiterinnen, Schulleiter, Lehrkräfte und sonderpädagogische Lehrkräfte sowie eine telefonische Elternbefragung.
     
  • Teilstudie III: Ausgewählte Lehrkräfte und die jeweiligen sonderpädagogischen Lehrkräfte werden gebeten, ein Unterrichtstagebuch zu führen.