Neuigkeiten

Das Analysepotenzial geokoordinatenbasierter, räumlicher Distanzberechnung und Erfordernisse des Datenschutzes in der empirischen Sozialforschung

15.11.2017

Prof. Dr. Rainer Schnell, Universität Duisburg-Essen, momentan Adjunct Professor an der Faculty of Health Sciences der Curtin-University in Perth (Australien), präsentierte im Rahmen eines Gastvortrages am Leibniz-Institut für Bildungsverläufe eine Methode, räumliche Distanzen zwischen Individuen und Infrastruktureinrichtungen zu berechnen, ohne hierbei die „echten“ Geokoordinaten zu verwenden. Das vorgestellte Verfahren erzeugt Näherungswerte hoher Qualität und gewährleistet gleichzeitig einen ausreichenden Schutz individueller Daten.

Prof. Dr. Rainer Schnell erklärt ein Verfahren zur datenschutzrechtlich unbedenklichen Verwendung von Geodaten in der Sozialforschung.

Wovon hängen geschlechtstypische Erwartungen bei der Berufswahl von Jugendlichen und jungen Erwachsenen ab?

10.11.2017

Im Rahmen der Vortragsreihe LIfBilectures stellte Dr. Irene Kriesi vom Eidgenössischen Hochschulinstitut für Berufsbildung (EHB) am 07.11.2017 Ergebnisse ihrer gemeinsamen Arbeit mit Ariane Basler, Universität Zürich, und Christian Imdorf, Universität Basel, zu geschlechtstypischen Berufsaspirationen vor.

Dr. Irene Kriesi, EHB, bei ihrem Gastvortrag am LIfBi

Wie lässt sich „irrationales“ Handeln erklären?

27.10.2017

Bei seinem Besuch am Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) präsentierte Prof. Dr. Clemens Kroneberg von der Universität zu Köln das Modell der Frame-Selektion (MFS) sowie dessen Mehrwert und Limitationen gegenüber (primär anreizbasierten) Rational Choice (RC)-Ansätzen aus dem Feld der Entscheidungstheorien.

Prof. Dr. Clemens Kroneberg von der Universität zu Köln bei seinem Gastvortrag am Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi)

Mütter in schlechter bezahlten Berufen bleiben bei einer familienbedingten Erwerbsunterbrechung länger zu Hause

23.10.2017

Wie schnell Frauen nach einer familienbedingten Erwerbsunterbrechung in ihren Job zurückkehren, hängt vom Lohnniveau im zuletzt ausgeübten Beruf ab. Wenn das berufliche Lohnniveau niedrig ist, bleiben Frauen eher länger zu Hause – und zwar weitgehend unabhängig davon, wie hoch die Teilzeitquote in ihrem Beruf ist. Das ergab nun eine Studie anhand von Daten des Nationalen Bildungspanels.

Duale Ausbildung fest am LIfBi etabliert

19.10.2017

Mit Beginn des neuen Schuljahres 2017/2018 kann das Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) nun bereits die zweite Generation von Auszubildenden begrüßen.

Wiedereinstieg gelingt männlichen Bewerbern leichter in männerdominierten Berufen

18.10.2017

Männern, die in Berufen mit hohem Männeranteil arbeiten, fällt es offenbar leichter, nach einer Phase der Arbeitslosigkeit eine neue Anstellung zu finden. Bei Frauen ist der zuletzt ausgeübte Beruf hingegen weniger ausschlaggebend beim Wiedereinstieg. Stattdessen kommt der familiären Situation eine zentrale Bedeutung zu: So haben Mütter von kleinen Kindern (unter vier Jahren) Schwierigkeiten beim Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt. Das haben Wissenschaftlerinnen in einer Studie auf Basis des Nationalen Bildungspanels herausgefunden, die untersucht, wie der Beruf und andere Faktoren die Dauer der Arbeitslosigkeit beeinflussen.

Den Einzelfall im Blick – Kennzahlen als Ziel

12.10.2017

David Osher und Sanjay Arora (AIR) waren vom 9. bis 11. Oktober zu Konsultationen am LIfBi.

Vizepräsident David Osher (AIR, 3. von links) und Senior Data Scientist Sanjay Arora (AIR, 5. von rechts) mit Mitgliedern der Leitungsebene des Leibniz-Instituts für Bildungsverläufe (LIfBi)

Publikationspreis im Rahmen der 2. Internationalen NEPS-Konferenz verliehen

11.10.2017

Als herausragender wissenschaftlicher Beitrag auf Basis der Daten des Nationalen Bildungspanels (NEPS) wurde die Arbeit von Dr. Fabian Ochsenfeld mit dem NEPS-Publikationspreis geehrt.

Die Preisträger Dr. Fabian Ochsenfeld (2. v. l.) und Frank Goßmann mit Prof. Dr. Cordula Artelt (Abteilungsleiterin der Abteilung 1, LIfBi) und Dr. Christian Aßmann (Abteilungsleiter der Abteilung 3, LIfBi)

LIfBi dankt den Koryphäen der Ungleichheitsforschung Prof. Erikson und Prof. Müller

04.10.2017

Am 27. und 28. September 2017 fand die 4. Sitzung des Wissenschaftlichen Beirats des Leibniz-Instituts für Bildungsverläufe (LIfBi) in Bamberg statt.

Die ausscheidenden Beiratsmitglieder Prof. Dr. Dr. h.c. Robert Erikson (links) und Prof. Dr. Dres. h.c. Walter Müller (rechts) erhielten ein Bild aus dem NEPS-Malwettbewerb 2015 als Dank für ihre langjährige wissenschaftliche Begleitung des NEPS und des LIfBi.

Emotionale Stabilität und ein gutes Ausdrucksvermögen steigern die Chancen bei der Jobsuche

28.09.2017

Viele Menschen wissen aus Erfahrung, dass neben guten Zeugnissen oder einschlägiger Arbeitserfahrung auch eine angenehme Persönlichkeit oder ein intelligentes Auftreten einen Einfluss auf den Erfolg bei der Jobsuche haben. Dr. Timo Gnambs vom Leibniz-Institut für Bildungsverläufe setzt nun in einer Untersuchung individuelle Merkmale ins Verhältnis dazu, wie lange Erwachsene auf Jobsuche sind, bis sie Erfolg haben. Die Studie zeigt, dass emotionale Stabilität und ein gutes Ausdrucksvermögen die Jobsuche tatsächlich erleichtern und damit auch Phasen ungewollter Arbeitslosigkeit verkürzen.

Wenn Antworten über den Daumen gepeilt sind: Die Auswertung von Schätzwerten in Befragungen

21.09.2017

In der Erhebungswelle 2009/2010 des Nationalen Bildungspanels (NEPS) beantworteten etwa 70 % der befragten Erwachsenen die Frage nach ihrem Verdienst mit einem ungefähren Schätzwert – ein Phänomen, das auch in anderen Befragungen nicht selten vorkommt. Diese Verzerrung der wahren Einkommensverteilung wirkt sich negativ auf die Genauigkeit der statistischen Auswertungen und damit verbundene Schlussfolgerungen aus. Dr. Sabine Zinn und Dr. Ariane Würbach vom Leibniz-Institut für Bildungsverläufe entwickelten nun ein statistisches Modell, das auch bei nicht zufällig gerundeten Werten immer noch zuverlässige Aussagen zur wahren Einkommensverteilung erlaubt.

Trauer um Prof. Dr. Volker Stocké

28.08.2017

Prof. Dr. Volker Stocké ist unerwartet im Alter von 51 Jahren verstorben.

Erste Berufsausbildung am LIfBi erfolgreich abgeschlossen

21.08.2017

Das LIfBi gratuliert zum ersten erfolgreichen Abschluss einer Berufsausausbildung am Institut.

Summer School des DFG geförderten Schwerpunktprogrammes 1646 „Education as a Lifelong Process. Analyzing Data of the National Educational Panel Study (NEPS)”

04.08.2017

Auch in diesem Jahr wurde in Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Bildungsverläufe eine Summer School für die Mitglieder des DFG geförderten Schwerpunktprogrammes (SPP) 1646 „Education as a Lifelong Process“ sowie für weitere interessierte (Nachwuchs-)Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler angeboten.

Sechster Workshop „Analysis of Incomplete Data“ mit Schwerpunkt auf Strategien für öffentliche Datenprovider

24.07.2017

Am 19. Juli 2017 fand am Leibniz-Institut für Bildungsverläufe der sechste Workshop „Analysis of Incomplete Data“ („Analyse unvollständiger Daten“) statt. Der Workshop zeichnete verschiedene Strategien nach, welche öffentliche Datenprovider bei Bereitstellung von Werkzeugen zur Imputation fehlender Werte verfolgen. Diese Werkzeuge können – je nach Ansatz – während oder vor der Durchführung einer Datenauswertung durch die Datennutzerinnen und -nutzer angewendet werden.

Feierlicher Abschied von Prof. Dr. Hans-Günther Roßbach

03.07.2017

Mit einem gemeinsamen Festakt in der Aula der Universität verabschiedeten das Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) und die Otto-Friedrich-Universität Bamberg den ehemaligen Institutsdirektor und Inhaber des Lehrstuhls für Elementar- und Familienpädagogik in den Ruhestand.

Wegweisende Entscheidung des LIfBi-Kuratoriums im Rahmen der 12. Sitzung am 27. Juni 2017

27.06.2017

Am 27. Juni 2017 fand unter Vorsitz von Prof. Dr. Rudolf Tippelt, Ludwig-Maximilians-Universität München, die 12. Kuratoriumssitzung des LIfBi statt. Die Interims-Direktorin des LIfBi, Prof. Dr. Sandra Buchholz, berichtete dem Gremium über die Entwicklungen des Instituts seit dessen letzter Zusammenkunft im März 2017. Das Gremium räumte den Weg frei für den Start eines neuen gemeinsamen Berufungsverfahrens mit der Otto-Friedrich-Universität Bamberg zur Besetzung der Direktorenstelle des LIfBi. Ebenso unterstützte das Kuratorium die weiteren nun anlaufenden Berufungsverfahren zur Besetzung und Verstetigung der professoralen Abteilungsleitungen, insbesondere der Abteilung 2 und 3, am Institut.

INSIDE-Studie: Länderauftakttreffen in Berlin

23.06.2017

In welcher Weise wird schulische Inklusion in der Sekundarstufe I in Deutschland umgesetzt? Welche Bedingungen tragen zu ihrem Gelingen bei? Diese Fragen stehen u.a. im Zentrum der Studie „INSIDE – Inklusion in der Sekundarstufe I in Deutschland”, die als Kooperation vom Leibniz‐Institut für Bildungsverläufe (LIfBi), dem Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB), der Bergischen Universität Wuppertal (BUW) sowie der Universität Potsdam (UP) durchgeführt wird. Im Rahmen eines Auftakttreffens in Berlin haben die Projektverantwortlichen die Studie nun vor hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern der Kultusministerien vorgestellt.

Kontexteffekte? Kommt drauf an! Gastvortrag zu räumlichen Kontexteffekten an Übergängen im Bildungsverlauf

22.06.2017

Dr. Katarina Weßling von der Universität zu Köln referierte zum Zusammenhang von Kontextmerkmalen und Übergängen in die Sekundarstufe, Ausbildung bzw. ins Studium und in den Arbeitsmarkt.

Dr. Katarina Weßling referierte am Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) zu Kontexteffekten an Übergängen im Bildungsverlauf.

Internationale Zusammenarbeit im Bereich Metakognition

15.05.2017

Gefördert von der „German-Israeli Foundation for Scientific Research and Development (GIF)“ besuchte Dr. Vered Halamish von der Bar-Ilan-University in Israel Anfang Mai für drei Tage das Leibniz-Institut für Bildungsverläufe. Ziel des Besuches war ein Austausch über die jeweilige Forschung im Bereich Metakognition und die Sondierung von Ideen für eventuelle gemeinsame Projekte.

Prof. Dr. Sandra Buchholz (links) und Prof. Dr. Cordula Artelt (rechts) im Gespräch mit Dr. Vered Halamish.
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