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Feierlicher Abschied von Prof. Dr. Hans-Günther Roßbach

03.07.2017

Mit einem gemeinsamen Festakt in der Aula der Universität verabschiedeten das Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) und die Otto-Friedrich-Universität Bamberg den ehemaligen Institutsdirektor und Inhaber des Lehrstuhls für Elementar- und Familienpädagogik in den Ruhestand.

Zahlreiche Weggefährtinnen und Weggefährten sowie ehemalige Mitarbeitende versammelten sich am Freitag, dem 30. Juni, in der ehemaligen Dominikanerkirche von Bamberg, die jetzt der Universität als Aula dient, um Roßbach gemeinsam zu verabschieden. Den Lehrstuhl für Elementar- und Familienpädagogik an der Universität Bamberg hatte er seit mehr als 15 Jahren inne. Neben seiner Funktion als Hochschullehrer überführte Roßbach das Nationale Bildungspanel (NEPS), an dessen Verankerung im Wissenschaftsbetrieb er maßgeblich beteiligt war, in das Leibniz-Institut für Bildungsverläufe. Seit der Gründung im Jahr 2014 stand er dem Institut als Direktor und Leiter des NEPS vor.

Im Rahmen der Veranstaltung reichte Roßbach den Staffelstab der Institutsleitung symbolisch an seine Nachfolgerin Prof. Dr. Sandra Buchholz weiter, die diese Position seit dem Ausscheiden von Roßbach am 31. März dieses Jahres bekleidet. Im Rahmen der Festveranstaltung ehrten zahlreiche hochrangige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler den scheidenden Direktor mit Grußworten und Festvorträgen.

Zur gemeinsamen Pressemitteilung der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und des Leibniz-Instituts für Bildungsverläufe.

 

 Prof. Dr. Maike Andresen, Vizepräsidentin für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, übermittelte Grußworte.  Als Mitarbeitervertreter des LIfBi würdigte Dr. Michael Bayer den früheren Instituts-Direktor. 
  MR Dr. Georg Brun, Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, betonte in seinem Grußwort die große Leistung Roßbachs, das NEPS in das Leibniz-Institut für Bildungsverläufe zu überführen.

 Prof. Dr. Frithjof Grell, Lehrstuhl für Elementar- und Familienpädagogik der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, zeigte den Weg von der „Erfindung“ der Frühpädagogik bis zur ihrem heutigen Stellenwert.  Dr. Susanne Kuger, ehemalige Doktorandin, Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung, präsentierte mit einem Augenzwinkern ein neues Messinstrument zur Beurteilung wissenschaftlicher Betreuungsleistung  und brachte so ihre Wertschätzung für Roßbachs Betreuungsarbeit zum Ausdruck.  Prof. Dr. Wolfgang Tietze, Geschäftsführer der PädQUIS® gGmbH, erinnerte an den gemeinsamen Weg mit Roßbach bei der empirischen Begleitung der Entwicklung der Frühpädagogik in den 1980er Jahren in Deutschland.

 Amtsübergabe: Prof. Dr. Hans-Günther Roßbach mit seiner Nachfolgerin Prof. Dr. Sandra Buchholz.  Prof. Dr. Rudolf Tippelt, Ludwig-Maximilians-Universität München und Vorsitzender des LIfBi-Kuratoriums, beleuchtete den Weg vom Beginn des NEPS bis zum heutigen Leibniz-Institut für Bildungsverläufe.  Der besondere Dank von Roßbach selbst, aber auch vom LIfBi-Direktorium galt der Familie des ausgeschiedenen Direktors.

 Prof. Dr. Cordula Artelt verabschiedete Prof. Dr. Hans-Günther Roßbach in ihrer Funktion als Prodekanin der Fakultät Humanwissenschaften der Otto-Friedrich-Universität Bamberg.
 Prof. Dr. Cathy Sylva, Honorary Research Fellow und Professor of Educational Psychology, University of Oxford, eine langjährige Weggefährtin Roßbachs, betonte die Rolle der Wurzeln des NEPS für seine nunmehr einzigartige Bedeutung.