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LIfBi-Mitarbeiterin für herausragende Abschlussarbeit ausgezeichnet

15.01.2018

Den diesjährigen Sonderpreis der Frauenbeauftragten der Universität Bamberg erhielt Regina Jusri für ihre Abschlussarbeit aus dem Bereich Geschlechterforschung. Der Preis der Universitätsfrauenbeauftragten für Studentinnen mit hervorragenden Leistungen (PUSh) wird jährlich an drei Studentinnen mit herausragenden Abschlussarbeiten verliehen.

Regina Jusri (links) bei der Preisübergabe (Fotografin: Louise Zenker / © Universität Bamberg) 

In ihrer Arbeit untersuchte die Soziologie-Absolventin den Einfluss des mathematischen und verbalen Selbstkonzepts auf geschlechtstypische Berufswünsche von Neuntklässlerinnen und Neuntklässlern, Befragte aus der Startkohorte 4 des Nationalen Bildungspanels. Die Masterarbeit setzt messbare Fähigkeiten von Jugendlichen mit ihren Vorstellungen über diese Fähigkeiten in Relation. Speziell im Bereich der mathematischen Fähigkeiten überschätzen die männlichen Befragten ihre tatsächlichen Möglichkeiten tendenziell, bei den weiblichen ist das umgekehrt. Diese Verzerrung kann teilweise erklären, warum Mädchen seltener MINT-Berufe ergreifen. Jusri ist LIfBi-Mitarbeiterin im Projekt „Bildungserträge im Lebensverlauf: Wohlbefinden, soziales Kapital und Teilhabe im Erwachsenenalter (BiLev)“.