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Zum Zusammenhang von Lebensverlauf und Handlungsfähigkeit

08.10.2018

Prof. Dr. Marlis Buchmann, Soziologisches Institut der Universität Zürich, stellte ihr Forschungsprogramm im Rahmen der Fall School des Schwerpunktprogramms 1646 in der Wilhelmspost vor.

Prof. Dr. Marlis Buchmann referierte im Rahmen der Fall School des Schwerpunktprogramms 1646 zum Zusammenhang von Lebensverlauf und Handlungsfähigkeit. 

Das Schwerpunktprogramm 1646 „Education as a Lifelong Process. Analyzing Data of the National Educational Panel Study (NEPS)“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hält sein jährliches Treffen traditionell in den Räumen des Leibniz-Instituts für Bildungsforschung (LIfBi) in der Wilhelmspost in Bamberg ab.

Marlis Buchmann, Vorsitzende des LIfBi-Kuratoriums, diskutierte im Rahmen der Fall School Forschungsarbeiten mit Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern und stellte in ihrem anschließenden Vortag vier Befunde ihres eigenen Forschungsprogramms vor. Datengrundlage war jeweils der Schweizerische Kinder- und Jugendsurvey COCON, der ähnlich wie das Nationale Bildungspanel NEPS Kinder und Jugendliche in einer Langzeitperspektive begleitet. In beiden Studien werden darüber hinaus Daten und Aussagen von Kontextpersonen aus Familie und Bildungssystem für die Analyse miterhoben. Besonders anschlussfähig waren Buchmanns Befunde zum Zusammenspiel von elterlichen Erwartungen an den Bildungserfolg und dem Leistungsvermögen der Kinder sowie zur Kompetenzentwicklung im Kindesalter; hier identifizierte sie das akademische Selbstkonzept der Kinder als Motor der Entwicklung.