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ReGES stellt sich auf Auftaktveranstaltung des BMBF zum Nationalen Aktionsplan Integration vor

20.05.2019

Am 17. Mai fand in Berlin die Auftaktveranstaltung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zum Nationalen Aktionsplan Integration (NAP-I) statt. Ziel der Bundesregierung ist es, den Nationalen Aktionsplan Integration an die aktuellen Herausforderungen anzupassen und bereits existierende Unterstützungsangebote für Menschen mit Migrationshintergrund weiterzuentwickeln und zu stärken. Das Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) brachte dabei mit dem Projekt „Refugees in the German Educational System (ReGES)“ seine Expertise ein.

Dr. Jutta von Maurice, Dr. Gisela Will und Dr. Dominik Weigand brachten auf dem Marktplatz die Panelstudie ReGES sowie erste Ergebnisse vielen Personen aus den unterschiedlichsten Kontexten näher. 

Im Rahmen der Veranstaltung wurden verschiedene Themenforen angeboten, darunter „Anerkennung von Berufs- und Bildungsabschlüssen als Einstieg in den Arbeitsmarkt“ und „Bildung und Ausbildung als Grundstein für gelingende Integration und Teilhabe“. Ausgangspunkt dieser Panels waren jeweils Keynotes hochkarätiger Referenten, die eine historische Perspektive auf Migration eröffneten und aktuelle empirische Ergebnisse aus der Migrationsforschung zusammenfassten. Hierbei flossen auch Ergebnisse aus dem vom BMBF auf fünf Jahre geförderten LIfBi-Projekt „Refugees in the German Educational System (ReGES)“ ein.

Begleitet wurden die Panels von einem primär praxisorientierten Marktplatz, auf dem sich Initiativen aus den Bereichen Berufsanerkennung, Aus- und Weiterbildung sowie Integration durch Qualifizierung vorstellten. Das LIfBi war dort mit einem eigenen Stand zum Forschungsprojekt ReGES vertreten.

Die Besucherinnen und Besucher der Auftaktveranstaltung rekrutierten sich aus Politik, Wissenschaft und zu einem großen Anteil aus der Praxis. So waren insbesondere Migrantenselbstorganisationen, Sozial- und Wirtschaftsverbände, Elterninitiativen und Institutionen aus dem administrativen Bereich vertreten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten in verschiedenen Panels u.a. aktuelle Aufgaben, Fragestellungen und Lösungsansätze bzgl. Berufsanerkennungsverfahren, Bedingungen von Bildungsverläufen, Möglichkeiten der individuellen Förderung, Bildungsstrukturen sowie der Rolle von Familie, pädagogischen Fachkräften und Migrantenorganisationen für den Bildungserfolg von Migranten und insbesondere von Flüchtlingen.