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ReGES beteiligt sich an Erfahrungsaustausch zur Migrationsforschung auf der ESRA

22.07.2019

Auf der diesjährigen Konferenz der European Survey Research Association (ESRA), die vom 15. bis 19. Juli in Zagreb stattfand, war das LIfBi mit verschiedenen Vorträgen und Sessions beteiligt. Unter anderem wurden in drei Sessions die Erfahrungen, die in der Flüchtlingsstudie „ReGES – Refugees in the German Educational System“ gesammelt werden konnten, mit anderen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern geteilt und verschiedene methodische Aspekte diskutiert.

Auf der diesjährigen Konferenz der European Survey Research Association (ESRA), die vom 15. bis 19. Juli in Zagreb stattfand, war das LIfBi mit verschiedenen Vorträgen und Sessions beteiligt. Unter anderem wurden in drei Sessions die Erfahrungen, die in der Flüchtlingsstudie „ReGES – Refugees in the German Educational System“ gesammelt werden konnten, mit anderen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern geteilt und verschiedene methodische Aspekte diskutiert.

In der Session zum Thema „Aspects of Research on People Rooted in Arabic Cultures” wurden Forscherinnen und Forscher zusammengebracht, die sich einerseits mit Befragungen in der arabischen Welt beschäftigen, beispielsweise im Rahmen des Arab Barometer, und die andererseits Personen mit arabischen Wurzeln in verschiedenen Aufnahmeländern von Migrantinnen und Migranten befragen. Ein besonderer Fokus lag auf der Frage, inwieweit es kulturspezifische Unterschiede im Antwortverhalten und in Bezug auf Kooperationsbereitschaft und Panelattrition gibt.

Unter der Überschrift „Lessons learned from studies on refugees” wurden in zwei weiteren Sessions besondere methodische Herausforderungen in Studien mit Geflüchteten und passende Lösungsansätze diskutiert. Neben der Befragung von Analphabeten oder Personen mit geringer Literalität und der adäquaten Erfassung von Bildungsabschlüssen in den Herkunftsländern wurden insbesondere spezifische Aspekte der Längsschnittstudien mit Geflüchteten thematisiert.