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Vortragsreihe: Wala’ Maaitah stellt Projekt zu wahrgenommener Diskriminierung vor

02.02.2017

Anlässlich der Veranstaltungsreihe „Refugees in Germany – Educational Trajectories and Social Integration” referierte Wala’ Maaitah, Doktorandin der Sozialpsychologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, am Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) über ihre Forschungsarbeiten zu wahrgenommener Diskriminierung.

Wala’ Maaitah referierte unter dem Titel „Rejection Identification Model: The Case of Middle Eastern Refugees in Germany“ am LIfBi. 

In ihrem Vortrag mit dem Titel „Rejection Identification Model: The Case of Middle Eastern Refugees in Germany“ stand die Fragestellung im Zentrum, wie wahrgenommene Diskriminierung das Wohlbefinden und die Einstellung gegenüber der Out-Group beeinflussen. Maaitah hatte dafür drei verschiedene Gruppen befragt: syrische Geflüchtete in Deutschland, deutsche Studentinnen und Studenten sowie aus Mexiko stammende Personen in den USA.

Bezüglich der Personen mit Fluchthintergrund in Deutschland berichtete die Referentin, dass sie als Muttersprachlerin die Befragungen auf Arabisch persönlich durchgeführt habe, wodurch sie einen besonderen Zugang zu den Geflüchteten erhalten konnte. Des Weiteren ging Maaitah auf psychologische Mechanismen ein, die im Zusammenhang mit subjektiv wahrgenommener Diskriminierung eine Rolle spielen.

Die öffentliche Veranstaltungsreihe „Refugees in Germany – Educational Trajectories and Social Integration”, die das LIfBi im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts „ReGES – Refugees in the German Educational System” veranstaltet, wird in den kommenden Wochen fortgesetzt. Alle Termine für 2017 finden Sie hier.