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Vortragsreihe: PD Dr. Katrin Lindner informiert über Möglichkeiten zur Sprachstandserhebung bei Kindern und Jugendlichen mit Fluchthintergrund

16.02.2017

Als Referentin der Vortragsreihe „Refugees in Germany – Educational Trajectories and Social Integration” sprach PD Dr. Katrin Lindner vom Institut für Deutsche Philologie, Department I – Germanistik, Komparatistik, Nordistik, Deutsch als Fremdsprache, an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) zum Thema „Sprachstandserhebung bei vier- bis siebzehnjährigen Flüchtlingskindern“ am Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi).

In ihrem Vortrag gab PD Dr. Katrin Lindner einen Überblick über verschiedene Verfahren zur Sprachstandsmessung bei Kindern und Jugendlichen mit Fluchthintergrund. 

In ihrem Vortrag gab Lindner einen Überblick über geeignete Verfahren zur Sprachstandsmessung sowohl für bilingual als auch einsprachig aufwachsende Kinder im Elementar-, Primar- und Sekundarbereich. Daneben stellte sie das Projekt „Challenges of Syrian Refugee Children in Germany: Language and Literacy” vor, das sie in Kooperation mit kanadischen Kolleginnen plant. Es handelt sich hierbei um eine Längsschnittstudie, die die Entwicklung von sprachlichen Fertigkeiten und Literacy bei Flüchtlingskindern untersucht. Berücksichtigt wird hierbei auch der Einfluss des sozio-emotionalen Befindens auf das Sprachenlernen.

Der letzte Termin der öffentlichen Veranstaltungsreihe „Refugees in Germany – Educational Trajectories and Social Integration”, die das LIfBi im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts „ReGES – Refugees in the German Educational System” veranstaltet, findet am Donnerstag, 2. März 2017, statt. Claudia Lechner und Anna Huber (DJI – Deutsches Jugendinstitut) referieren hierbei zum Thema „Methodische Herausforderungen bei der Forschung mit minderjährigen Geflüchteten: Erfahrungen und erste Ergebnisse aus der Studie ‚Unbegleitete und begleitete minderjährige Flüchtlinge – Lebenslagen, Bedarfe, Erfahrungen und Perspektiven aus Sicht der Jugendlichen ’“.