Kompetenzen

Der Arbeitsbereich Kompetenzen umfasst drei Projekte, deren gemeinsames Ziel die Erfassung und Analyse von Kompetenzen ist, die als bedeutsam für Bildung und Verläufe des Bildungserwerbs in unterschiedlichen Lebensphasen erachtet werden.

 

„NEPS-Kompetenzen“ ist das umfangreichste dieser Projekte. Dessen Hauptaufgabe ist die Entwicklung von Testinstrumenten, die es ermöglichen, verschiedene bildungsrelevante Kompetenzbereiche über den gesamten Lebenslauf hinweg – vom Kindergartenalter bis hin zum hohen Erwachsenenalter – zu erfassen. Die Erhebung von Kompetenzen soll u. a. darüber Aufschluss geben, wie Kompetenzen im Lebenslauf erworben werden und in welcher Weise sie zum Erreichen von Bildungsabschlüssen und zu einem erfolgreichen individuellen und gesellschaftlichen Leben beitragen.

 

Das Projekt „MultiTex – Prozessbasierte Diagnostik des Textverstehens mit multiplen Dokumenten (Multiple Documents Literacy, MDL)“ konzentriert sich auf Kompetenzen von Studierenden. Im Zentrum dieses Projekts steht die Kompetenz, Texte zu verstehen und dabei Informationen aus unterschiedlichen Quellen und Dokumenten zu integrieren – eine Kompetenz, die für Studierende ganz unterschiedlicher Fachrichtungen von zentraler Bedeutung ist.

 

 „PIAAC-L – Programme for the International Assessment of Adult Competencies – Longitudinal“ befasst sich mit der Kompetenzentwicklung im Erwachsenenalter und begleitet die deutsche PIAAC-Stichprobe, auch bekannt als PISA für Erwachsene, über drei zusätzliche Erhebungswellen mit international vergleichbaren Kompetenztests. Auf diese Weise sollen wichtige Erkenntnisse zur Bedeutung individueller Kompetenzen auf den Erwerbsverlauf gewonnen werden.

 

Die Projekte im Arbeitsbereich „Kompetenzen“ verfolgen das Ziel, bildungsrelevante Kompetenzen und deren Entwicklung zu untersuchen und mit dieser qualitativ reichhaltigen Datenbasis, die in der Regel der wissenschaftlichen Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt wird, systematisch Erkenntnislücken zu schließen.

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Dr.  Kathrin Lockl

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