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Kamila Cygan-Rehm leitet neue wissenschaftliche Nachwuchsgruppe am LIfBi

01.10.2021

Am 1. Oktober startet am Bamberger Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) eine neue wissenschaftliche Nachwuchsgruppe zum Thema „Outcomes of Education Across the Lifespan“. Geleitet wird sie von der promovierten Volkswirtin Dr. Kamila Cygan-Rehm. Die Nachwuchsgruppe erforscht, welchen Einfluss Bildung und lebenslanges Lernen auf unterschiedliche Lebensbereiche haben.

 

Kamila Cygan-Rehm übernimmt die Leitung der Nachwuchsgruppe, die durch innovative empirische Forschung die komplexen und dynamischen Prozesse der kurz- und längerfristigen Ergebnisse und Folgen von Bildung über den gesamten Lebensverlauf untersuchen wird. Zuletzt war Kamila Cygan-Rehm wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Forschungsgruppe von Prof. Regina T. Riphahn, Ph.D. an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg. Sie ist Research Affiliate von CESifo, IZA und LASER und erhielt 2017 ein "Add-on Fellowship for Interdisciplinary Economics", das von der Joachim Herz Stiftung vergeben wird sowie 2018 den Hermann-Gutmann Preis für besondere wissenschaftliche Leistungen.

„Ich freue mich sehr darauf, eine neue Forschungsgruppe am LIfBi aufbauen zu dürfen und mit meinem Team an politikrelevanten bildungsökonomischen Fragestellungen in einem exzellenten interdisziplinären Umfeld zu arbeiten“ erklärt die neue Leiterin der wissenschaftlichen Nachwuchsgruppe am LIfBi.

Die Direktorin des LIfBi Prof. Dr. Cordula Artelt heißt Kamila Cygan-Rehm herzlich willkommen: „Ich freue mich sehr, dass wir Dr. Cygan-Rehm für das LIfBi gewinnen konnten und bin überzeugt, dass wir uns auf spannende Forschungsergebnisse ihrer Nachwuchsgruppe freuen können.“

Die neue Nachwuchsgruppe ist bereits die zweite, die am LIfBi eingerichtet wird. Die erste startete bereits zwei Jahre nach Institutsgründung 2016 zum Thema „Geschlechterrollen und Kompetenzen im Lebenslauf“. Die Wissenschaftlerinnen erforschten in dieser Gruppe anhand von NEPS-Daten geschlechtsspezifische Kompetenzverläufe sowie die psychologischen Mechanismen zur Erklärung von Geschlechtsunterschieden in Kompetenzen und kompetenzrelevanten Konstrukten.