Alternativer und traditioneller Bildungsweg

Die Autorinnen beschreiben die Unterteilung wie folgt: "Für 3.204 der 11.240 Personen unseres Samples ist bereits der erste Schulabschluss eine Hochschulreife. Diese Personen wurden von uns als Personen klassifiziert, die ihre Hochschulreife über den traditionellen Bildungsweg erworben haben. Für die verbleibenden 8036 Personen, die ursprünglich nureinen Haupt- oder Realschulabschluss erworben haben, haben wir alle nachfolgenden Bildungsübergänge und -ereignisse rekonstruiert. So konnten wir 1.467 Personen identifizieren, die eine Hochschulreife nachgeholt haben." (Buchholz & Pratter, 2017, S. 416–417).

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Wege zur Hochschulreife: Traditionell und alternativ

Alternative Wege zur Hochschulreife führten häufiger zur fachgebundenen Hochschulreife

Die Abbildung zeigt für die Studienteilnehmenden der Geburtsjahrgänge 1944 bis 1986 die Art der Hochschulzugangsreife nach traditionellem oder alternativem Bildungsweg . Auf dem traditionellen Bildungsweg spielte die fachgebundene Hochschulreife (Fachabitur) praktisch keine Rolle, auf dem alternativen Bildungsweg werden Abitur und fachgebundene Hochschulreife etwa zu gleichen Teilen erworben.

Das wichtigste in Kürze

Die Abbildung zeigt für die Studienteilnehmenden der Geburtsjahrgänge 1944 bis 1986 die Art der Hochschulzugangsreife nach traditionellem oder alternativem Bildungsweg . Auf dem traditionellen Bildungsweg spielte die fachgebundene Hochschulreife (Fachabitur) praktisch keine Rolle, auf dem alternativen Bildungsweg werden Abitur und fachgebundene Hochschulreife etwa zu gleichen Teilen erworben.

Weitere Schlaglichter

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Subjektives Wohlbefinden und Schulform

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Politisches Vertrauen 2020/21: Bundesverfassungsgericht

08

Entwicklung naturwissenschaftliche Kompetenz (Schule)