Definition von höherer und geringer Lesefähigkeit

Um Erwachsene mit geringer Lesekompetenz zu bestimmen, wurde auf Basis
der Längsschnittdaten der Erwachsenenkohorte des NEPS im Abgleich mit der Definition geringer Lesekompetenz aus der LEO- und der PIAAC-Studie einen Schwellenwert definiert. Unterhalb dieses Wertes ist die Lesekompetenz so niedrig, dass den Autor:innen eine mündige Teilhabe am gesellschaftlichen Leben in Selbstbestimmung mit Problemen behaftet erscheint.

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Abstieg in niedrige Lesekompetenz Einflussfaktoren

Fünf Faktoren für den Abstieg von höherer in geringe Lesekompetenz

Die Abbildung zeigt fünf statistisch bedeutsame Merkmale (von 10) für den Abstieg von höherer in geringe Lesekompetenz für Erwachsene der Geburtsjahrgänge 1944 bis 1986 über den Zeitraum von 4 bis 6 Jahren. In der Gruppe der Abgestiegenen sind seltener viele Bücher zuhause zu finden. Sie sind tendenziell älter, häufiger arbeitslos gewesen, ihre Muttersprache ist häufiger nicht Deutsch und sie sind häufiger niedrig gebildet. Die Linien links und rechts der blauen Datenpunkte beschreiben den Wertebereich, in dem die Werte mit 95 % Sicherheit liegen. (aus der Graphik ausgelesen)

Das Wichtigste in Kürze

Die Abbildung zeigt fünf statistisch bedeutsame Merkmale (von 10) für den Abstieg von höherer in geringe Lesekompetenz für Erwachsene der Geburtsjahrgänge 1944 bis 1986 über den Zeitraum von 4 bis 6 Jahren. In der Gruppe der Abgestiegenen sind seltener viele Bücher zuhause zu finden. Sie sind tendenziell älter, häufiger arbeitslos gewesen, ihre Muttersprache ist häufiger nicht Deutsch und sie sind häufiger niedrig gebildet. Die Linien links und rechts der blauen Datenpunkte beschreiben den Wertebereich, in dem die Werte mit 95 % Sicherheit liegen. (aus der Graphik ausgelesen)

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