Neuigkeiten

Von Bamberg nach Tübingen: Robert Polgar verlässt das LIfBi

01.07.2020

Das Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) gibt personelle Veränderungen in der Institutsleitung bekannt. Dr. Robert Polgar scheidet zum 30. Juni 2020 nach sechs Jahren als kaufmännischer Geschäftsführer und Mitglied des Direktoriums aus.

Robert Polgar mit einer Erinnerung an seine Zeit in der Wilhelmspost.

Gemeinsam eine forschungsfreundliche Dateninfrastruktur aufbauen: KonsortSWD in der NFDI gefördert

26.06.2020

Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern (GWK) hat heute beschlossen, das Konsortium für die Sozial-, Verhaltens-, Bildungs- und Wirtschaftswissenschaften (KonsortSWD) als eines von neun Gründungskonsortien der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) zu fördern.

NEPS-Daten im 8. Nationalen Bildungsbericht zeigen: Der Bildungsweg ist immer noch von der sozialen Herkunft abhängig

23.06.2020

Das Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) hat in Kooperation mit dem DIPF | Leibniz Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, dem Deutschen Jugendinstitut (DJI), dem Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW), dem Soziologischen Forschungsinstitut an der Universität Göttingen (SOFI), dem Deutschen Institut für Erwachsenenbildung (DIE) und den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder (Destatis, StaLä) den 8. Nationalen Bildungsbericht „Bildung in Deutschland 2020“ fertiggestellt, der am 23.06.2020 vorgestellt wurde. Ein besonderes Anliegen des Bildungsberichts ist die Darstellung von Verläufen, Risikofaktoren und Gelingensbedingungen von Bildung, wodurch sich auch Erkenntnisse über Bildungsergebnisse und -erträge gewinnen lassen. Im aktuellen Bericht wurde in verstärktem Maße mit längsschnittlichen Daten des Nationalen Bildungspanels (NEPS) gearbeitet, das am LIfBi beheimatet ist und das von einem deutschlandweiten Netzwerk seit rund zehn Jahren durchgeführt wird. Beispiele für NEPS-Befunde im aktuellen Bildungsbericht sind die folgenden sieben Ergebnisse.

 

Nominiert für den Deutschen Studienpreis: Mehr Geschlechtergerechtigkeit im Erwerbsleben wagen

18.06.2020

LIfBi-Mitarbeiterin Ann-Christin Bächmann ist für den diesjährigen Studienpreis der Körber-Stiftung nominiert. In ihrer Dissertation mit dem Titel „Berufliche Geschlechtersegregation und Geschlechterungleichheiten auf dem deutschen Arbeitsmarkt“ an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg analysiert sie die Ungleichverteilung von Berufsmustern bei Frauen und Männern in Deutschland und deren Auswirkungen. Ihr Ziel: Ansatzpunkte aufzeigen, wie mehr Geschlechtergerechtigkeit in der Arbeitswelt geschaffen werden kann.

Bamberger Bildungsforscherin in neue Kommission für Pandemieforschung der DFG berufen

16.06.2020

Prof. Dr. Cordula Artelt, Direktorin des Leibniz-Instituts für Bildungsverläufe (LIfBi) und Inhaberin des Lehrstuhls für Bildungsforschung im Längsschnitt an der Universität Bamberg, vertritt den Bereich der Bildungsforschung in der neuen Kommission für Pandemieforschung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Die Kommission, deren konstituierende Sitzung am 15. Juni stattfand, hat das Ziel, erkenntnisgeleitete Forschung in allen für die Pandemie relevanten Fächern zu unterstützen und zu vernetzen sowie Forschungsvorhaben zu begleiten.

Ein gesundes Maß an Störung schafft besseres Wissen

10.06.2020

In Wikipedia und anderen wissensgenerierenden Communities können auch Laien Informationen bereitstellen, die klassischen Enzyklopädien in ihrer Qualität nicht nachstehen. Doch welche individuellen und systemischen Voraussetzungen braucht diese kollaborative Arbeit? Und unter welchen Umständen können Wissensplattformen zu Echokammern ideologischer oder gar extremistischer Positionen werden? Prof. Dr. Ulrike Cress gab bei ihrem Gastvortrag im Rahmen der LIfBi Lectures spannende Einblicke in die aktuelle Forschung des Leibniz-Instituts für Wissensmedien (IWM) in Tübingen.

Größte Langzeit-Bildungsstudie startet Befragungen zu Corona-Auswirkungen auf Bildungsbiografien

28.05.2020

Im Rahmen des Nationalen Bildungspanels (NEPS – National Educational Panel Study), der größten Langzeit-Bildungsstudie in Deutschland, werden derzeit alle Teilnehmenden anlässlich der Corona-Pandemie befragt. In der aktuellen wie auch allen zukünftigen Befragungen werden die Auswirkungen auf den Schul-, Arbeits- und Familienalltag aufgrund der Corona-Pandemie untersucht. Damit können sowohl rückblickend Unterschiede für den Umgang mit der Krise wie auch Langzeitfolgen für Bildungsbiografien in Deutschland erforscht werden.

„Den Forschungsstandort Bamberg gemeinsam für die Zukunft aufstellen“

12.05.2020

Prof. Dr. Cordula Artelt, Direktorin des Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi), gratuliert Prof. Dr. Kai Fischbach zur Wahl als neuer Präsident der Otto-Friedrich-Universität Bamberg.

5. Internationale NEPS-Konferenz für 7. und 8. Dezember 2020 in Bamberg geplant

20.04.2020

Das Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) hofft auf eine Normalisierung der Lage im Zuge der Coronakrise in der zweiten Jahreshälfte und plant seine Reihe internationaler Tagungen mit der 5. NEPS-Konferenz am 7. und 8. Dezember 2020 in Bamberg fortzusetzen. Ab sofort können Beiträge für Vortrags- und Posterpräsentationen zu allen Themenfeldern der empirischen Bildungsforschung eingereicht werden. Weiterführende Informationen finden Sie auf der Konferenzwebseite und dem dort verfügbaren „Call for Papers“.

Bildungsforschung in Zeiten der Corona-Krise: LIfBi plant zusätzliche Befragung in allen NEPS-Kohorten

02.04.2020

Welche Auswirkungen hat die Coronakrise auf die Bildungsverläufe? Wie funktionieren der Schul- und Arbeitsalltag, und welche Änderungen bringt Covid-19 für das Alltagsleben mit sich? Zu diesem aktuellen Anlass wird derzeit eine kurze Befragung der Teilnehmenden des Nationalen Bildungspanels (NEPS) in allen sechs Startkohorten vorbereitet. Die Befragung startet im Mai und wird online durchgeführt.

Photo by CDC on Unsplash

Statistische Methoden entwickeln und anwenden – Christian Aßmann zum Professor für Survey Statistik und Datenanalyse ernannt

31.03.2020

Seit mehr als zehn Jahren ist er dem Nationalen Bildungspanel (NEPS) verbunden, seit 2016 leitet er die Abteilung „Forschungsdatenzentrum und Methodenentwicklung“ am Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) kommissarisch. Nun wurde Prof. Dr. Christian Aßmann an den Lehrstuhl für Survey Statistik und Datenanalyse an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg berufen.

© LIfBi / Thomas Riese

LIfBi erweitert Datenangebot: BiLO-Daten stehen ab sofort zur Verfügung

31.03.2020

Wie spielen Bildung und Raum zusammen? Dieser Frage ging das Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) am Beispiel Oberfrankens nach. Nun hat es die Daten des Projekts „BiLO“ der wissenschaftlichen Gemeinschaft kostenfrei zur Verfügung gestellt. Ergänzt wird die Datenbasis durch ein umfangreiches Dokumentations- und Informationsangebot zur „BildungsLandschaft Oberfranken“. Damit können Forschende Fragen nach dem Zusammenhang von individuellen Bildungsentscheidungen und wahrgenommenen Bildungsangeboten untersuchen.

Corona-Pandemie wirkt sich auf aktuelle Erhebungen aus

20.03.2020

Als Schutzmaßnahme vor der weiteren Ausbreitung des Corona-Virus sind Anfang der Woche die Datenerhebungen im Rahmen des Nationalen Bildungspanels (NEPS) und der Flüchtlingsstudie ReGES zum Teil unterbrochen worden.

Verschiebung der DGS-Sektionstagung „Bildung und soziale Ungleichheit“ auf November 2020

10.03.2020

Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 und der damit einhergehenden Infektionsgefahr haben sich die Organisatorinnen der Tagung dazu entschieden, die für März 2020 geplante Frühjahrstagung „Bildung und soziale Ungleichheit“ auf den 12.-13. November 2020 zu verschieben.

DiFA-Projekt hat im Leibniz-Wettbewerbsverfahren überzeugt

11.02.2020

Der Projektantrag für das Kooperationsvorhaben „Digital Formative Assessment (DiFA) – Unfolding its full potential by combining psychometrics with learning analytics“ hat dank seines innovativen Ansatzes beim „Leibniz-Wettbewerb 2020“ den Zuschlag erhalten. Federführend wird das Projekt vom Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation (DIPF) geleitet, das Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) und die Goethe-Universität Frankfurt a. M. sind Projektpartner.

Das DiFA-Team beim Kick-off Treffen (Foto: Sebastian Wollny, DIPF)

Neues Promotionskonzept schafft transparente Rahmenbedingungen

15.01.2020

Der Weg bis zum Abschluss der Dissertation stellt junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vor viele Herausforderungen. Das LIfBi hat deshalb zu Beginn des Jahres ein neues Promotionskonzept veröffentlicht, das die Rahmenbedingungen für alle Beteiligten transparent macht und über Fördermöglichkeiten informiert.

Führen weiterführenden Schulen alle weiter? Über Auswirkungen des Schultyps auf den Bildungserfolg

12.01.2020

Die Debatten um das mehrgliedrige Schulsystem in Deutschland haben eine lange Tradition – führt die Unterteilung in verschiedene Schularten zu einer besseren Förderung nach Fähigkeiten oder zementieren sich dadurch soziale Ungleichheiten? Prof. Dr. Malte Reichelt von der New York University Abu Dhabi und dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) in Nürnberg ging in seinem Vortrag am 09. Januar 2020 am LIfBi auf methodisch spannende Art der Frage nach, ob die Schulart nach der vierten Klasse den Bildungserfolg festlegt.

Prof. Dr. Corinna Kleinert, Leiterin der Abteilung 2 am LIfBi, begrüßt Gastredner Prof. Dr. Malte Reichelt im Rahmen des Abteilungskolloquiums.

Wie befragt man Geflüchtete aus Ländern mit niedriger Alphabetisierungsrate?

19.12.2019

Bei der standardisierten Befragung von Geflüchteten stellen sich vielfältige methodische Herausforderungen. Nicht nur bei der Übersetzung der Befragungsinstrumente in die verschiedenen Herkunftssprachen, auch bei der Wahl der Befragungsart mussten im Rahmen der ReGES-Studie herkunftsspezifische Besonderheiten berücksichtigt werden.

PISA 2018: Ergebnisse der aktuellen Erhebungsrunde Thema auf bundesweiter Fachtagung in Berlin

12.12.2019

Die Ergebnisse der siebten PISA-Studie mit dem Schwerpunkt Lesen sind Thema einer bundesweiten Fachtagung am 12. Dezember in Berlin. LIfBi-Direktorin Prof. Dr. Cordula Artelt ist Mitautorin der Studie und Teilnehmerin der Podiumsdiskussion „Leseförderung in der Schule in der Sekundarstufe unter der Perspektive Digitalisierung und digitales Lesen, Disparitäten und Mehrdimensionale Bildungsziele“.

© Zentrum für internationale Bildungsvergleichsstudien (ZIB)

„Growing Up in Europe“: Einblicke in die Entwicklung der ersten europaweiten Panelstudie zum Heranwachsen von Kindern und Jugendlichen

10.12.2019

Wie geht es Kindern und Jugendlichen in Europa? Wie sehen sie ihre Lebensumstände, und wie blicken sie in den verschiedenen Ländern auf Bildung und Gesundheit? Diesen Fragen will die erste europaweite Längsschnittstudie aus der Perspektive der Heranwachsenden nachgehen. Wie weit die Planungen dazu bereits fortgeschritten sind, stellte Prof. Dr. Gary Pollock von der Manchester Metropolitan University im Rahmen der LIfBi Lectures vor.

Prof. Dr. Gary Pollock stellt im Rahmen der LIfBi Lectures die Konzeption der EuroCohort vor.
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