JAHR 2021

LIfBi Lecture: Die Untersuchung von Abhängigkeiten innerhalb sozialer Netzwerke

05.05.2021

In seiner LIfBi Lecture mit dem Titel "Longitudinal Network Methods for Studying Social Influences: Possibilities and Challenges" Mitte April legte Professor Tom Snijders die methodischen Herausforderungen in der Verwendung von Netzwerkmethoden zur Analyse sozialer Prozesse dar. Die Präsentation behandelte das stochastische akteursorientierte Netzwerkmodell (SAOM). Dieser Modellierungsansatz kann zur Untersuchung des Einflusses sozialer Netzwerke auf das Wohlbefinden, die Gesundheit und die Leistung von Individuen verwendet werden und ist z. B. auch auf schulische Einstellungen und Fächerpräferenzen anwendbar. Tom Snijders ist bekannt für seine Forschungen auf dem Feld der statistischen Methoden in den Verhaltens- und Sozialwissenschaften. Er stellt unter anderem für die Analyse längsschnittlicher Netzwerkdaten das R-Packet RSiena zur Verfügung.

LIfBi richtete 24. Sitzung des FDI Ausschusses aus

03.05.2021

Der Ständige Ausschuss Forschungsdateninfrastruktur (FDI Ausschuss) ist ein dezentrales Netzwerk aller 39 derzeit vom Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD) akkreditierten Forschungsdatenzentren. Der FDI Ausschuss tagt zwei Mal jährlich. Ende April wurde die Tagung erstmals vom Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) ausgerichtet.

Call for Papers: Sonderheft von „Large-scale Assessments in Education“

15.04.2021

Die Zeitschrift „Large-scale Assessments in Education“ wird eine Sonderausgabe mit einem Schwerpunktthema zur Methodik von groß angelegten Längsschnittstudien in der Bildungsforschung veröffentlichen. Dafür werden Beiträge aus verschiedenen Disziplinen gesucht, die sich mit Methoden der Datenerhebung und -auswertung in Bildungsstudien beschäftigen. Die Ausgabe schließt inhaltlich an die 6. Internationale NEPS-Konferenz an, die im Juni 2021 vom Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) als virtuelle Konferenz ausgerichtet wird. Beiträge für die Sonderausgabe können bis zum 30. November 2021 eingereicht werden.

NEPS meets CEPS – Chinesische Delegation virtuell zu Gast am LIfBi

29.03.2021

Wie sich die Bildungswege von Menschen gestalten, ist auch in China Gegenstand aktueller längsschnittlicher Forschung. An der Renmin Universität von China in Peking ist mit dem Chinese Education Panel Survey (CEPS) eine Studie beheimatet, die in vielen Punkten dem Nationalen Bildungspanel in Deutschland (NEPS) ähnelt. Angeregt durch den Arbeitsbereich Erhebungskoordination des Zentrums für Studienmanagement hat am 26. März 2021 ein erster virtueller Austausch zwischen Vertreterinnen und Vertretern des CEPS und des NEPS stattgefunden.

Einstellung zu Müttererwerbstätigkeit spaltet Ost und West, Jung und Alt

25.03.2021

Sollten Mütter kleiner Kinder beruflich kürzer treten? Frauen sich lieber um die Familie als um die Karriere kümmern? Männer sich aus der Hausarbeit heraushalten? Die Einstellungen zu solchen Rollenbildern unterscheiden sich in Ost- und Westdeutschland auch 30 Jahre nach der Wiedervereinigung noch deutlich. Erstmals beleuchtet eine Studie mit Längsschnittdaten, wie sich die Einstellungen in den vergangenen zehn Jahren entwickelt haben und inwieweit Ost-West-Unterschiede für jüngere Generationen noch relevant sind. Wider Erwarten zeigt auch die jüngere Nachwendegeneration noch deutliche Ost-West-Unterschiede in ihren Rollenvorstellungen.

LIfBi sucht Leitung für neue wissenschaftliche Nachwuchsgruppe

17.03.2021

Im zweiten Halbjahr 2021 soll am Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) eine neue wissenschaftliche Nachwuchsgruppe zum Thema „Outcomes of Education Across the Lifespan“ starten. Dazu sucht das Institut jetzt eine Leitung für die Gruppe. Bewerbungen werden bis zum 15.4.2021 entgegengenommen.

Wie Corona zu einer neuen digitalen Spaltung in der Arbeitswelt beiträgt

11.03.2021

Videomeetings, Teamarbeitsplattformen und virtuelle Konferenzen sind spätestens seit dem Frühjahr 2020 aus dem pandemischen Arbeitsleben nicht mehr wegzudenken. Die Nutzung dieser vernetzten digitalen Technologien ist für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer inzwischen selbstverständlicher Teil ihres Arbeitsalltags. Aktuelle Auswertungen der Corona-Zusatzbefragung im Nationalen Bildungspanel (NEPS) geben nun Aufschluss darüber, welche Berufs- und Bildungsgruppen digitale Technologien im ersten Lockdown häufiger als vor der Pandemie genutzt haben. Die Daten zeigen aber auch, dass der pandemiebedingte Digitalisierungsschub nicht alle Beschäftigten erreicht hat und sogar zu einer neuen digitalen Spaltung der Erwerbsbevölkerung beiträgt, die lange über die Pandemie hinaus Bestand haben könnte. Hier gilt es, jetzt Steuerungsmaßnahmen zu ergreifen, fordern die Autorinnen und Autoren des Berichts.

6. Internationale NEPS-Konferenz: Call for Presentations

05.03.2021

Das Leibniz-Institut für Bildungsverläufe veranstaltet am 8. Juni 2021 die 6. Internationale NEPS-Konferenz. In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt der Konferenz auf der Weiterentwicklung der methodischen Praxis in bildungswissenschaftlichen Large-Scale Assessments. Dazu greifen die Keynote von Matthias von Davier (Boston College, USA) und eine Eröffnungspräsentation von Suzanne Jak (University of Amsterdam, NL) aktuelle Themen der Modellierung und Analyse komplexer Datenstrukturen auf. Abstracts für Konferenzbeiträge können bis zum 15. April 2021 eingereicht werden

 

Zum Verhältnis von Bildung und Erfolg auf dem Arbeitsmarkt

03.03.2021

In seiner LIfBi Lecture Anfang Februar stellte Prof. Dr. Rolf van der Velden, langjähriger Direktor des Research Centre for Education and the Labour Market (ROA) Maastricht, ein Kapitel einer geplanten Buchveröffentlichung vor. Unter dem Titel „It’s the skills, stupid!“ diskutierte er die Frage, wie Bildung und individueller Arbeitsmarkterfolg miteinander verknüpft sind und welche Mechanismen dabei wirken.

Erster „Call for Modules“ erfolgreich: Selbstwirksamkeit und Motivation, proaktives Verhalten im Beruf und Verschwörungsmentalität werden neue NEPS-Inhalte

01.03.2021

Der erste „Call für Modules“ im Nationalen Bildungspanel (NEPS) hat neue Erhebungsmodule erbracht. Damit fließen erstmals Inhalte in das Panel ein, die nicht aus dem NEPS-Netzwerk selbst stammen. Nach einer wissenschaftlichen Bewertung und ausführlichen Diskussion von 17 extern ausgearbeiteten Projektskizzen in verschiedenen Gremien wurden jetzt drei Vorschläge zur Übernahme in das NEPS ausgewählt. Die neuen Module „Selbstwirksamkeit für Motivationsregulation“, „Die innovative Lehrkraft – proaktives Verhalten in Berufen“ sowie „Verschwörungsmentalität und politische Deprivation“ ergänzen das Erhebungsprogramm des NEPS um aktuelle Inhalte, die für Fragestellungen verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen von hoher Relevanz sein dürften.

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