JAHR 2021

6. Internationale NEPS-Konferenz: Call for Presentations

05.03.2021

Das Leibniz-Institut für Bildungsverläufe veranstaltet am 8. Juni 2021 die 6. Internationale NEPS-Konferenz. In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt der Konferenz auf der Weiterentwicklung der methodischen Praxis in bildungswissenschaftlichen Large-Scale Assessments. Dazu greifen die Keynote von Matthias von Davier (Boston College, USA) und eine Eröffnungspräsentation von Suzanne Jak (University of Amsterdam, NL) aktuelle Themen der Modellierung und Analyse komplexer Datenstrukturen auf. Abstracts für Konferenzbeiträge können bis zum 15. April 2021 eingereicht werden

 

Zum Verhältnis von Bildung und Erfolg auf dem Arbeitsmarkt

03.03.2021

In seiner LIfBi Lecture Anfang Februar stellte Prof. Dr. Rolf van der Velden, langjähriger Direktor des Research Centre for Education and the Labour Market (ROA) Maastricht, ein Kapitel einer geplanten Buchveröffentlichung vor. Unter dem Titel „It’s the skills, stupid!“ diskutierte er die Frage, wie Bildung und individueller Arbeitsmarkterfolg miteinander verknüpft sind und welche Mechanismen dabei wirken.

Erster „Call for Modules“ erfolgreich: Selbstwirksamkeit und Motivation, proaktives Verhalten im Beruf und Verschwörungsmentalität werden neue NEPS-Inhalte

01.03.2021

Der erste „Call für Modules“ im Nationalen Bildungspanel (NEPS) hat neue Erhebungsmodule erbracht. Damit fließen erstmals Inhalte in das Panel ein, die nicht aus dem NEPS-Netzwerk selbst stammen. Nach einer wissenschaftlichen Bewertung und ausführlichen Diskussion von 17 extern ausgearbeiteten Projektskizzen in verschiedenen Gremien wurden jetzt drei Vorschläge zur Übernahme in das NEPS ausgewählt. Die neuen Module „Selbstwirksamkeit für Motivationsregulation“, „Die innovative Lehrkraft – proaktives Verhalten in Berufen“ sowie „Verschwörungsmentalität und politische Deprivation“ ergänzen das Erhebungsprogramm des NEPS um aktuelle Inhalte, die für Fragestellungen verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen von hoher Relevanz sein dürften.

BMBF finanziert mit „Bildungswege von geflüchteten Kindern und Jugendlichen“ neue Studie am Leibniz-Institut für Bildungsverläufe

19.02.2021

Wie Kinder und Jugendliche mit Fluchthintergrund das deutsche Bildungssystem durchlaufen, spielt eine zentrale Rolle für ihre Integration und ihre Möglichkeiten, an allen gesellschaftlichen Bereichen teilzuhaben. Das neu bewilligte Projekt „Bildungswege von geflüchteten Kindern und Jugendlichen (BildungswegeFlucht)“ wird am Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) in Bamberg durchgeführt und untersucht mit längerfristiger Perspektive Bildungswege sowie Bildungsentscheidungen von jungen Geflüchteten an zentralen Schnittstellen des deutschen Bildungssystems. Im Fokus stehen einerseits die Übergänge von Kindern von der Grundschule in das gegliederte Schulsystem sowie andererseits die Übergänge von Jugendlichen in Ausbildung und in den Arbeitsmarkt.

KonsortSWD am LIfBi startet mit Aufruf zu Förderanträgen

09.02.2021

Das Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) verantwortet im neu gegründeten Konsortium für die Sozial-, Verhaltens-, Bildungs- und Wirtschaftswissenschaften (KonsortSWD) seit Jahresbeginn mehrere Teilprojekte. KonsortSWD hat im Oktober 2020 als eines von neun Gründungskonsortien der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) seine Arbeit aufgenommen. Unter dem Motto „Gute Daten. Bessere Forschung!“ soll die bestehende Dateninfrastruktur zur Beforschung der Gesellschaft gestärkt, erweitert und vertieft werden. Das LIfBi startet in dem von ihm verantworteten Teilprojekt „Fördermittel FDM“ nun mit einem Aufruf, bis Ende April Bewerbungen für die Förderung von Datenmanagementprojekten einzureichen.

Änderungen im Kuratorium

04.02.2021

Dr. Christel Figgener, Präsidentin des Hessischen Statistischen Landesamts, ist ab sofort neues Mitglied im Kuratorium des Leibniz-Instituts für Bildungsverläufe (LIfBi). Sie folgt damit im Kuratorium Regierungsdirektorin Anke Ortmann-Gerhardt nach.

Growth Mindset: Wie der Glauben an die eigene Lernfähigkeit bei Studierenden wirkt

03.02.2021

Nicht nur in der Wissenschaft, auch in der Welt der globalen Unternehmen ist die Theorie des Growth Mindset populär. Bekanntestes Beispiel dafür ist der Computerpionier Microsoft, der die Botschaft des Growth Mindset vor einigen Jahren zum Leitmotiv seiner Unternehmenskultur erhoben hat: Es zählt nicht, was wir wissen, sondern was wir lernen wollen. Prof. Emilia Del Bono, Ph.D., Direktorin des Institute for Social and Economic Research (ISER) an der Essex University (UK), stellte in der ersten LIfBi Lecture des Jahres 2021 eine Untersuchung vor, in der die Wirkung des Growth Mindsets auf Studierende in einer randomisierten Interventionsstudie experimentell erforscht wurde.

Abschlusskonferenz: LIfBi-Nachwuchsgruppe präsentiert Forschungsergebnisse zu „Geschlechterrollen und Kompetenzen im Lebenslauf“

02.02.2021

Im Oktober 2016 wurde am Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) die wissenschaftliche Nachwuchsgruppe „Geschlechterrollen und Kompetenzen im Lebenslauf“ unter der Leitung von Dr. Ilka Wolter eingerichtet. In den vergangenen vier Jahren sind zwei Dissertationen sowie weitere Forschungsarbeiten in diesem Themenfeld entstanden, die vor allem auf den Daten des Nationalen Bildungspanels (NEPS) aufbauen. In ihrer Zeit in der Nachwuchsgruppe haben die Wissenschaftlerinnen Ilka Wolter, Lisa Ehrtmann und Kathrin Thums sich mit der Analyse von NEPS-Daten in der spezifischen Betrachtung und Abbildung geschlechtsspezifischer Kompetenzverläufe sowie den psychologischen Mechanismen zur Erklärung von Geschlechtsunterschieden in Kompetenzen und kompetenzrelevanten Konstrukten beschäftigt.

 

Lernen im Lockdown: Was Kindern hilft und Lehrende tun können

14.01.2021

Was hilft Schülerinnen und Schülern, das Lernen im Lockdown zu meistern? Mit dieser Frage beschäftigt sich die fünfte Auswertung der Corona-Zusatzbefragung im Rahmen des Nationalen Bildungspanels (NEPS). Befragungen von 1.452 Eltern während des Lockdowns im Frühjahr 2020 und Kompetenztests und Befragungen aus dem Jahr 2018 liefern Daten, anhand derer der Stellenwert von Lesekompetenz, dem Interesse an den Lerninhalten und der Bereitschaft, sich beim Lernen anzustrengen, analysiert wurde. Die Auswertungen der Elternbefragungen zeigen, dass die Kinder mit hoher Lesekompetenz und hoher Anstrengungsbereitschaft besser mit dem Lernen zuhause zurechtkamen – das Interesse an den Lerninhalten spielt dagegen eine geringere Rolle für die Motivation zum Lernen während der Schulschließungen. Der Distanzunterricht kann aber auch eine Chance bieten, das selbstregulierte Lernen zu fördern. Dazu müssen Lehrende verstärkt Methoden nutzen, die individuelle Rückmeldungen erlauben, sagt Prof. Dr. Cordula Artelt, Leiterin des Nationalen Bildungspanels.

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