JAHR 2021

Stefan Echinger ist neuer administrativer Direktor des LIfBi

01.06.2021

Das Bamberger Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) hat seine Leitungsebene mit Dr. Stefan Echinger verstärkt. Der promovierte Chemiker übernimmt zum 1. Juni die Position des administrativen Direktors. Zukünftig bilden Prof. Dr. Cordula Artelt als Direktorin und Dr. Stefan Echinger den Vorstand des LIfBi.

Inklusion in der Schule – und dann? Projekt INSIDE startet in zweite Förderphase

01.06.2021

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat die Förderung für die Fortführung des INSIDE-Projekts bewilligt. So können die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler nun auch beim Übergang in den Beruf oder andere Ausbildungsphasen begleitet werden.

Angekommen? ReGES-Abschlusskonferenz präsentiert Befunde zur Integration Geflüchteter

28.05.2021

Das Projekt „ReGES – Refugees in the German Educational System” begleitet mehr als 4.800 Kinder und Jugendliche mit Fluchthintergrund auf ihrem Weg in und durch das deutsche Bildungssystem. Auf der Abschlusstagung des Projekts Ende Mai am Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) wurden Befunde zu Gelingensbedingungen und Hemmnissen aus der mehrjährigen ReGES-Forschung und weiterer Studien aus dem Forschungskontext Bildung und Flucht vorgestellt. Die zweitägige Konferenz richtete sich nicht nur an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, sondern in besonderem Maße auch an Vertreterinnen und Vertreter aus Bildungspolitik und -administration sowie an Praktikerinnen und Praktiker. Mit mehr als 200 Tagungsteilnehmenden wurde das Angebot zum Austausch zwischen Forschung und Praxis rege angenommen.

Kein Selbstläufer: Das Potenzial digitaler Lernmaterialien

27.05.2021

Die Kreidezeit in Klassenzimmern ist lange vorbei. Heute haben Tablets, Whiteboards und interaktive Lehrbücher Einzug in die Schulen gehalten. Aber ein Selbstläufer ist das digitalisierte Lernen nicht, wie Prof. Dr. Katharina Scheiter vom Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM) in ihrer LIfBi Lecture Mitte Mai zeigte. Lehrende müssen das Orchester digitaler und analoger Lernmaterialien aktiv dirigieren.

Ein lebendiges Netzwerk: CIDER Spring Workshop 2021

13.05.2021

Vom 5. bis 7. Mai 2021 tauschten sich internationale und interdisziplinäre CIDER-Fellows und CIDER Seniors auf dem diesjährigen CIDER Spring Workshop aus. Das Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) organisierte die virtuelle Veranstaltung gemeinsam mit dem CIDER-Koordinationsteam am Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation (DIPF), auf der sich alles um die Präsentation und Diskussion aktueller Forschungsprojekte und den Austausch von Erfahrungen und Ideen drehte. Das dreitägige Programm umfasste Vorträge renommierter Bildungsforscher, Paper-Präsentationen, Diskussionsrunden und Möglichkeiten zum Austausch in Kleingruppen. Auch ein kulinarischer Gruß aus Bamberg, der Heimat des LIfBis, durfte nicht fehlen.

LIfBi Lecture: Die Untersuchung von Abhängigkeiten innerhalb sozialer Netzwerke

05.05.2021

In seiner LIfBi Lecture mit dem Titel "Longitudinal Network Methods for Studying Social Influences: Possibilities and Challenges" Mitte April legte Professor Tom Snijders die methodischen Herausforderungen in der Verwendung von Netzwerkmethoden zur Analyse sozialer Prozesse dar. Die Präsentation behandelte das stochastische akteursorientierte Netzwerkmodell (SAOM). Dieser Modellierungsansatz kann zur Untersuchung des Einflusses sozialer Netzwerke auf das Wohlbefinden, die Gesundheit und die Leistung von Individuen verwendet werden und ist z. B. auch auf schulische Einstellungen und Fächerpräferenzen anwendbar. Tom Snijders ist bekannt für seine Forschungen auf dem Feld der statistischen Methoden in den Verhaltens- und Sozialwissenschaften. Er stellt unter anderem für die Analyse längsschnittlicher Netzwerkdaten das R-Packet RSiena zur Verfügung.

LIfBi richtete 24. Sitzung des FDI Ausschusses aus

03.05.2021

Der Ständige Ausschuss Forschungsdateninfrastruktur (FDI Ausschuss) ist ein dezentrales Netzwerk aller 39 derzeit vom Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD) akkreditierten Forschungsdatenzentren. Der FDI Ausschuss tagt zwei Mal jährlich. Ende April wurde die Tagung erstmals vom Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) ausgerichtet.

Call for Papers: Sonderheft von „Large-scale Assessments in Education“

15.04.2021

Die Zeitschrift „Large-scale Assessments in Education“ wird eine Sonderausgabe mit einem Schwerpunktthema zur Methodik von groß angelegten Längsschnittstudien in der Bildungsforschung veröffentlichen. Dafür werden Beiträge aus verschiedenen Disziplinen gesucht, die sich mit Methoden der Datenerhebung und -auswertung in Bildungsstudien beschäftigen. Die Ausgabe schließt inhaltlich an die 6. Internationale NEPS-Konferenz an, die im Juni 2021 vom Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) als virtuelle Konferenz ausgerichtet wird. Beiträge für die Sonderausgabe können bis zum 30. November 2021 eingereicht werden.

NEPS meets CEPS – Chinesische Delegation virtuell zu Gast am LIfBi

29.03.2021

Wie sich die Bildungswege von Menschen gestalten, ist auch in China Gegenstand aktueller längsschnittlicher Forschung. An der Renmin Universität von China in Peking ist mit dem Chinese Education Panel Survey (CEPS) eine Studie beheimatet, die in vielen Punkten dem Nationalen Bildungspanel in Deutschland (NEPS) ähnelt. Angeregt durch den Arbeitsbereich Erhebungskoordination des Zentrums für Studienmanagement hat am 26. März 2021 ein erster virtueller Austausch zwischen Vertreterinnen und Vertretern des CEPS und des NEPS stattgefunden.

Einstellung zu Müttererwerbstätigkeit spaltet Ost und West, Jung und Alt

25.03.2021

Sollten Mütter kleiner Kinder beruflich kürzer treten? Frauen sich lieber um die Familie als um die Karriere kümmern? Männer sich aus der Hausarbeit heraushalten? Die Einstellungen zu solchen Rollenbildern unterscheiden sich in Ost- und Westdeutschland auch 30 Jahre nach der Wiedervereinigung noch deutlich. Erstmals beleuchtet eine Studie mit Längsschnittdaten, wie sich die Einstellungen in den vergangenen zehn Jahren entwickelt haben und inwieweit Ost-West-Unterschiede für jüngere Generationen noch relevant sind. Wider Erwarten zeigt auch die jüngere Nachwendegeneration noch deutliche Ost-West-Unterschiede in ihren Rollenvorstellungen.

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