JAHR 2022

LIfBi Lecture: Das Zusammenspiel von Bildung und Persönlichkeit

21.02.2022

Persönlichkeit und Bildung stehen in einem engen wechselseitigen Zusammenhang. Einerseits ist Persönlichkeit eng mit Bildungsoutcomes, wie akademischem Erfolg, Berufserfolg, Gesundheit und Mortalität, verknüpft, andererseits findet die Persönlichkeitsentwicklung von jungen Menschen zu großen Teilen in Bildungskontexten statt. Prof. Dr. Marion Spengler von der Medical School Berlin forscht an der Schnittstelle von Persönlichkeitspsychologie und empirischer Bildungsforschung zu diesen Themen. Aktuelle Forschungsergebnisse der zwei Forschungslinien präsentierte sie in ihrer LIfBi Lecture Anfang Februar.

Auf ungleichen Wegen: Neue Multimedia-Reportage zu „Bildung und Arbeit“

07.02.2022

Lebenswege verlaufen unterschiedlich – in Bereichen wie Beruf, Gesundheit und Partnerschaft. Wie entwickeln sich Menschen? Wie wirkt sich die soziale Herkunft auf Bildungs- oder Karrierewege aus? Solche Fragen ergründet die empirische Sozialforschung zu Bildung und Arbeit, die in Bamberg einen herausragenden, interdisziplinären Forschungsbereich bildet. Eine neue Multimedia-Reportage der Otto-Friedrich-Universität Bamberg stellt diesen Forschungsschwerpunkt nun vor und lässt auch Forscherinnen des Leibniz-Instituts für Bildungsverläufe (LIfBi) zu Wort kommen.

LIfBi Lecture: Forschungsdaten sollen FAIR sein

28.01.2022

Bislang sind viele wertvolle Datenbestände aus Wissenschaft und Forschung meist dezentral, projektbezogen oder zeitlich begrenzt verfügbar. Die Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) hat das Ziel, diese Daten systematisch zu erschließen, aufzubereiten, zu vernetzen und für die interdisziplinäre Sekundärnutzung verfügbar zu machen. In seiner LIfBi Lecture am 18.01.2022 stellte der Direktor des Vereins Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) e.V., Prof. Dr. York Sure-Vetter, die Arbeit von NFDI vor.

Neues Datenpaket der Geflüchtetenstudie ReGES veröffentlicht: Fokus auf familiärem Lernumfeld und Sozialkapital

26.01.2022

Das Forschungsdatenzentrum des Leibniz-Instituts für Bildungsverläufe (FDZ-LIfBi) hat kürzlich den zweiten Scientific-Use-File (SUF) der BMBF-geförderten Studie ReGES „Refugees in the German Educational System“ veröffentlicht. Damit können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ab sofort auf die Daten der ersten drei von insgesamt sieben Erhebungswellen zugreifen und diese für eigene Auswertungen nutzen. Die neu veröffentlichten Daten der dritten Erhebungswelle wurden Ende des Jahres 2018 mittels computergestützter Telefoninterviews (CATI) erhoben. Im Zentrum dieser Befragungswelle standen die geflüchteten Familien.

Cordula Artelt verstärkt Beirat des IWM

18.01.2022

Die Direktorin des Leibniz-Instituts für Bildungsverläufe (LIfBi), Professorin Cordula Artelt, wurde in den Beirat des Leibniz-Instituts für Wissensmedien (IWM) in Tübingen berufen. Die Ernennung erfolgte im Januar 2022 durch die baden-württembergische Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Theresia Bauer.

Jahrestagung der GEBF: Anmeldung zur Onlinekonferenz jetzt geöffnet

14.01.2022

Die 9. Jahrestagung der Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung (GEBF) findet in diesem Jahr vom 9. bis 11. März als virtuelle Konferenz statt. Die Anmeldung ist ab sofort uneingeschränkt geöffnet.

Bildungswelten erforschen: Ilka Wolter tritt neue Professur an der Universität Bamberg an

13.01.2022

Seit mehr als sieben Jahren ist sie dem Nationalen Bildungspanel (NEPS) verbunden. Zum Jahresbeginn 2022 wurde Dr. Ilka Wolter nun auf die W3-Professur für Bildungsforschung mit dem Schwerpunkt Entwicklung und Lernen der Otto-Friedrich-Universität Bamberg berufen.

LIfBi Lecture: Geringe Literalisierung gefährdet Teilhabechancen

10.01.2022

Rund 6,2 Millionen Menschen in Deutschland haben Schwierigkeiten zu Lesen und zu Schreiben. Das zeigt die aktuelle LEO-Studie 2018 „Leben mit geringer Literalität“: Sie erfasst mit einer Stichprobe von rund 7.000 Teilnehmenden die Häufigkeit des Phänomens geringer Lese- und Schreibkompetenz unter Erwachsenen und gibt Aufschluss über Alter, Geschlecht, Herkunft, Familien- und Erwerbsstatus sowie Schul- und Berufsbildung der Betroffenen. Darüber hinaus werden alltägliche Praxen sowie bestimmte Grundkompetenzen von Erwachsenen mit geringer Lese- und Schreibkompetenz in den Blick genommen. Prof. Dr. Anke Grotlüschen, Professorin für Lebenslanges Lernen im Fachbereich Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg, stellte in ihrer LIfBi Lecture zentrale Ergebnisse und Implikationen von LEO 2018 vor.

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