JAHR 2021

Änderungen im Kuratorium

04.02.2021

Dr. Christel Figgener, Präsidentin des Hessischen Statistischen Landesamts, ist ab sofort neues Mitglied im Kuratorium des Leibniz-Instituts für Bildungsverläufe (LIfBi). Sie folgt damit im Kuratorium Regierungsdirektorin Anke Ortmann-Gerhardt nach.

Growth Mindset: Wie der Glauben an die eigene Lernfähigkeit bei Studierenden wirkt

03.02.2021

Nicht nur in der Wissenschaft, auch in der Welt der globalen Unternehmen ist die Theorie des Growth Mindset populär. Bekanntestes Beispiel dafür ist der Computerpionier Microsoft, der die Botschaft des Growth Mindset vor einigen Jahren zum Leitmotiv seiner Unternehmenskultur erhoben hat: Es zählt nicht, was wir wissen, sondern was wir lernen wollen. Prof. Emilia Del Bono, Ph.D., Direktorin des Institute for Social and Economic Research (ISER) an der Essex University (UK), stellte in der ersten LIfBi Lecture des Jahres 2021 eine Untersuchung vor, in der die Wirkung des Growth Mindsets auf Studierende in einer randomisierten Interventionsstudie experimentell erforscht wurde.

Abschlusskonferenz: LIfBi-Nachwuchsgruppe präsentiert Forschungsergebnisse zu „Geschlechterrollen und Kompetenzen im Lebenslauf“

02.02.2021

Im Oktober 2016 wurde am Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) die wissenschaftliche Nachwuchsgruppe „Geschlechterrollen und Kompetenzen im Lebenslauf“ unter der Leitung von Dr. Ilka Wolter eingerichtet. In den vergangenen vier Jahren sind zwei Dissertationen sowie weitere Forschungsarbeiten in diesem Themenfeld entstanden, die vor allem auf den Daten des Nationalen Bildungspanels (NEPS) aufbauen. In ihrer Zeit in der Nachwuchsgruppe haben die Wissenschaftlerinnen Ilka Wolter, Lisa Ehrtmann und Kathrin Thums sich mit der Analyse von NEPS-Daten in der spezifischen Betrachtung und Abbildung geschlechtsspezifischer Kompetenzverläufe sowie den psychologischen Mechanismen zur Erklärung von Geschlechtsunterschieden in Kompetenzen und kompetenzrelevanten Konstrukten beschäftigt.

 

Lernen im Lockdown: Was Kindern hilft und Lehrende tun können

14.01.2021

Was hilft Schülerinnen und Schülern, das Lernen im Lockdown zu meistern? Mit dieser Frage beschäftigt sich die fünfte Auswertung der Corona-Zusatzbefragung im Rahmen des Nationalen Bildungspanels (NEPS). Befragungen von 1.452 Eltern während des Lockdowns im Frühjahr 2020 und Kompetenztests und Befragungen aus dem Jahr 2018 liefern Daten, anhand derer der Stellenwert von Lesekompetenz, dem Interesse an den Lerninhalten und der Bereitschaft, sich beim Lernen anzustrengen, analysiert wurde. Die Auswertungen der Elternbefragungen zeigen, dass die Kinder mit hoher Lesekompetenz und hoher Anstrengungsbereitschaft besser mit dem Lernen zuhause zurechtkamen – das Interesse an den Lerninhalten spielt dagegen eine geringere Rolle für die Motivation zum Lernen während der Schulschließungen. Der Distanzunterricht kann aber auch eine Chance bieten, das selbstregulierte Lernen zu fördern. Dazu müssen Lehrende verstärkt Methoden nutzen, die individuelle Rückmeldungen erlauben, sagt Prof. Dr. Cordula Artelt, Leiterin des Nationalen Bildungspanels.

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