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ReGES-Team präsentiert erste Ergebnisse zum Übergang geflüchteter Jugendlicher in das deutsche Ausbildungssystem auf BMBF-Workshop

09.10.2019

Die LIfBi-Studie „Refugees in the German Educational System (ReGES)“ war auf dem Fachworkshop „Integration von Geflüchteten in Ausbildung und Arbeit“ am 08. Oktober 2019 zu einem Vortrag zur strukturellen Integration geflüchteter Jugendlicher eingeladen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler präsentierten zu diesem Anlass erste Ergebnisse zum Übergang geflüchteter Jugendlicher in das deutsche Ausbildungssystem. Kernthemen waren die Eingliederung junger Geflüchteter in das deutsche Schulsystem sowie der Übergang von der allgemeinbildenden Schule in Ausbildung und Berufsvorbereitung.

Erste Analyseergebnisse aus den Daten der zweiten Erhebungswellen der ReGES-Studie zeigen, dass die meisten Jugendlichen noch auf eine allgemeinbildende Schule gehen. Ab einem Alter von 17 Jahren lässt sich eine Ausdifferenzierung der Bildungssituation beobachten: Die Ausbildung in einem Unternehmen oder an einer Berufsfachschule oder der Besuch einer Berufsvorbereitung gewinnen an Bedeutung.

Im Anschluss an den Vortrag wurden auf dem Workshop der Übergang von Vorbereitungsklassen in die Regelbildung, die Entwicklung beruflicher Ausbildungsperspektiven für Geflüchtete, die Arbeitsmarktintegration und die Berufswahl Geflüchteter sowie die Studienvorbereitung von Geflüchteten und Asylsuchenden ausführlich diskutiert.

Initiiert vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) fand der Workshop im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in Bonn im Rahmen des BMBF-geförderten Projekts „Integration Geflüchteter in Ausbildung und Arbeit“ (InGAA) statt. Der Teilnehmendenkreis setzte sich aus Forschenden im Bereich Bildung und Migration zusammen.