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Neues Promotionskonzept schafft transparente Rahmenbedingungen

15.01.2020

Der Weg bis zum Abschluss der Dissertation stellt junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vor viele Herausforderungen. Das LIfBi hat deshalb zu Beginn des Jahres ein neues Promotionskonzept veröffentlicht, das die Rahmenbedingungen für alle Beteiligten transparent macht und über Fördermöglichkeiten informiert.

 

In dem neu entwickelten Promotionskonzept des Leibniz-Instituts für Bildungsverläufe sind sowohl Erwartungen und Anforderungen, als auch Unterstützung und Begleitung in dieser besonderen Phase der Qualifikation für alle Beteiligten klar geregelt. Es veranschaulicht für alle Promovierenden, deren Stellen aus dem Kernhaushalt finanziert werden, den Ablauf vom Auftaktgespräch über Betreuungsvereinbarung und Kurzberichte bis zum Abschluss der Promotion und bietet auch den Betreuenden Leitfäden für die verschiedenen Stationen. Zudem informiert das Konzept über Fördermöglichkeiten, wie Teilnahme an Konferenzen und Weiterbildungsangeboten sowie finanzielle Unterstützung bei Auslandsaufenthalten.

Die Direktorin des LIfBi Prof. Dr. Cordula Artelt begrüßt die Verabschiedung des neuen Konzeptes: „Das Promotionskonzept macht deutlich, dass das LIfBi für Promovierende ein attraktiver Ort ist“. Bereits Ende 2017 hatte das Leibniz-Institut für Bildungsverläufe die Beschäftigungsdauer bei Promotionen auf maximal fünf Jahre geändert; Standard in der Leibniz-Gemeinschaft sind vier Jahre. Mit dem zweiphasigen Modell bietet das LIfBi Promovierenden 65 %-Stellen an, die einen Forschungsanteil von 25 % der Arbeitszeit für die Promotion beinhalten. Diese sind zunächst auf drei Jahre befristetet, und können bei adäquatem Fortschritt der Promotion um zwei weitere Jahre verlängert werden.

Das neue Promotionskonzept ist in Abstimmung mit dem Direktorium, den LIfBi-Abteilungsleitungen und den Bamberger NEPS-Professorinnen und -Professoren entstanden. „Mein Dank für die konstruktive Zusammenarbeit bei der Konzeptentwicklung geht auch an den Betriebsrat und die Promovierendenvertretung“, so die Direktorin.