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Bildungsforschung in Zeiten der Corona-Krise: LIfBi plant zusätzliche Befragung in allen NEPS-Kohorten

02.04.2020

Welche Auswirkungen hat die Coronakrise auf die Bildungsverläufe? Wie funktionieren der Schul- und Arbeitsalltag, und welche Änderungen bringt Covid-19 für das Alltagsleben mit sich? Zu diesem aktuellen Anlass wird derzeit eine kurze Befragung der Teilnehmenden des Nationalen Bildungspanels (NEPS) in allen sechs Startkohorten vorbereitet. Die Befragung startet im Mai und wird online durchgeführt.

Photo by CDC on Unsplash 

Mit der zeitweisen Unterbrechung der persönlichen Befragungen im NEPS und in der Flüchtlingsstudie ReGES hat das LIfBi bereits Mitte März zügig auf die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen aufgrund von Covid-19 reagiert (s. Beitrag vom 20. März 2020). Der reguläre Wissenschaftsbetrieb am LIfBi – mit den Schwerpunkten Infrastruktur, Forschung und Transfer – geht indessen weiter.

Auch wenn die weiteren Entwicklungen in der Coronakrise noch ungewiss sind, müssen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bereits jetzt die weiteren Schritte in den anstehenden Erhebungen für NEPS, ReGES und auch die Inklusionsstudie INSIDE planen – stets unter Beobachtung der sich fortwährend ändernden Umstände. Zum Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und den eingebundenen Partnern geschieht dies alles vorrangig über Telefon, E-Mail und Webkonferenzen.

Das LIfBi-Direktorium hat darauf bereits am 13. März in Absprache mit dem Betriebsrat mit flexiblen Vorkehrungen reagiert, wie etwa mehr Flexibilität bei mobilem Arbeiten und ein erweiterter Arbeitszeitkorridor. LIfBi-Direktorin Cordula Artelt bedankt sich bei den Beschäftigten, „dass Sie so schnell neue Arbeitsweisen implementieren und auf digitale Lösungen umstellen konnten. Vor allem aber gelingt es Ihnen, die individuelle Situation jeder einzelnen Kollegin und jedes einzelnen Kollegen im Blick zu halten – seien es die besonderen Anforderungen, die derzeit mit der Kinderbetreuung verbunden sind, oder aber auch Rücksichtnahme auf Personen, die Angehörige versorgen oder selbst zu einer Risikogruppe gehören. Dies zeigt uns, dass unser Institut auch in dieser schwierigen Zeit zusammenhält und gut funktioniert.“