Neuigkeiten

LIfBi tritt Leibniz-Forschungsnetzwerk LeibnizData bei

14.12.2021

Der digitale Wandel verändert auch die Wissenschaft dramatisch und birgt insbesondere für das Forschungsdatenmanagment große Chancen. Kompetenzen verschiedenster Leibniz-Institute zum Datenmanagement und den dazu notwendigen Forschungsdateninfrastrukturen werden im Leibniz-Forschungsnetzwerk LeibnizData gebündelt, dem nun auch das Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) beigetreten ist.

Zu Gast am LIfBi: Prof. Dr. David Kaplan

03.12.2021

Ab dem 6. Dezember 2021 darf das Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) Professor David Kaplan, Ph.D. zu einem Gastaufenthalt begrüßen. Kaplan ist Professor für Quantitative Methoden am Institut für Pädagogische Psychologie der Universität Wisconsin-Madison (USA) und hat im laufenden Wintersemester die Max-Kade-Gastprofessur an der Universität Heidelberg inne. Im Rahmen seines Gastaufenthalts am LIfBi wird Kaplan einen Einblick in seine aktuelle Forschung geben und steht für einen intensiven Austausch zu forschungsmethodischen Fragestellungen zur Verfügung.

Besser lesen lernen – besser lernen können

30.11.2021

Unsere Fähigkeit zu lesen ist von grundlegender Bedeutung für das Lernen, die soziale Teilhabe und den Erfolg am Arbeitsplatz. Dr. Panayiota (Pani) Kendeou forscht an der Universität von Minnesota (USA) zu der Frage, wie die Lesekompetenz über die gesamte Lebensspanne hinweg am besten gefördert werden kann. In ihrer LIfBi Lecture am 09.11.2021 stellte Pani Kendeou zwei ihrer Forschungslinien vor, die darauf abzielen, unser theoretisches Verständnis des Lesens zu verbessern und dieses in praktische Lösungen zu übersetzen.

Die Überlast der Schwerpunktschulen: Inklusion geht in Rheinland-Pfalz auf Kosten der sozialen Integration

29.11.2021

Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam zu unterrichten, ist Ziel eines inklusiven Schulsystems. Statt auf inklusive Angebote in der Breite setzt Rheinland-Pfalz fast ausschließlich auf Schwerpunktschulen. Dieses Konzept geht jedoch zu Lasten des sozialen Miteinanders, wie Analysen von Marcel Helbig und Sebastian Steinmetz, Forscher am Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) in Bamberg und am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB), zeigen. So ist der Anteil von Kindern aus einkommensschwachen Familien an den inklusiven Schwerpunktschulen in Rheinland-Pfalz seit 2012 überdurchschnittlich gewachsen. Vor allem in den Städten hat sich damit das Problem der sozialen Segregation im Grundschulwesen verschärft. Schwerpunktschulen müssen eine doppelte Integrationsleistung schultern.

Call for Papers verlängert: Sonderausgabe „Large-scale Assessments in Education“

26.11.2021

Unter dem Titel „The National Educational Panel Study (NEPS) and Methodological Innovations in Longitudinal Large-Scale Assessments“ werden Beiträge aus verschiedenen Disziplinen gesucht, die sich mit Methoden der Datenerhebung und -auswertung in Bildungsstudien beschäftigen. Der Call for Papers wurde nun bis zum 28. Februar 2022 verlängert.

Selbstlernendes Frühwarnsystem gegen hohe Abbruchquoten im Studium

16.11.2021

Wenn Studierende das Studium abbrechen, entstehen erhebliche Kosten – für die Betroffenen selbst, aber auch für Hochschulen und Gesellschaft. Die Abbruchquoten zu senken ist jedoch schwierig, denn deutschen Hochschulen fehlt es weitgehend an entsprechenden Prognosemöglichkeiten und intervenierenden Maßnahmen. Prof. Dr. Kerstin Schneider, Inhaberin des Lehrstuhls für Finanzwissenschaft und Steuerlehre an der Bergischen Universität Wuppertal, stellte in der ersten LIfBi Lecture des laufenden Wintersemesters vier aufeinander aufbauende Projekte vor, die ein Frühwarnsystem zur Prognose drohender Studienabbrüche entwickelt haben und untersuchen, wie die so gewonnen Informationen genutzt werden können.

Speed-Dating mit der Wissenschaft: LIfBi-Forschende bei „Book a Scientist“ zum Gespräch treffen

04.11.2021

Welchen Einfluss haben Geschwister auf die Bildung und Entwicklung von Kindern? (Wie) hilft eine Versicherungspflicht gegen Hochwassergefahren? Wie funktioniert Essen im Einklang mit der inneren Uhr? Zu diesen und 127 weiteren Themen geben Forschende aller Fachgebiete der Leibniz-Gemeinschaft einen Einblick in ihre Forschung und beantworten in persönlichen Gesprächen individuelle Fragen. Das wissenschaftliche Speed-Dating-Format „Book a Scientist“ findet in diesem Jahr am 10. November virtuell statt und kann ab sofort gebucht werden. Mit dabei sind auch vier Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des LIfBi.

Aktuelle Veranstaltungen: Bildungspolitisches Forum 2021 und Tag der offenen Türen der digiGEBF21

28.10.2021

Der Oktober endet mit gleich zwei Veranstaltungen zur empirischen Bildunsgforschung. Zum einen findet am heutigen Donnerstag, dem 28.10., ab 10 Uhr das Bildungspolitische Forum 2021 zum Thema „Innovation und Wohlstand durch MINT-Bildung“ statt. Eine Anmeldung ist noch möglich. Am morgigen Freitag, dem 29.10. ist das LIfBi am virtuellen Tag der offenen Türen „Inside Empirische Bildungsforschung“ im Rahmen der diesjährigen digiGEBF beteiligt.

 

Wissenschaft fordert: MINT-Bildung stärken!

28.10.2021

Wegen ihrer großen gesellschaftlichen Bedeutung benötigen die MINT-Fächer mehr Gewicht in allen Bildungsbereichen. Das unterstreichen Wissenschaftler*innen des Leibniz-Forschungsnetzwerks Bildungspotenziale (LERN) in einem aktuellen Positionspapier anlässlich des heute von LERN organisierten Bildungspolitischen Forums. Demnach sichert eine gute MINT-Bildung Innovationen und Wohlstand und hilft dabei, globalen Herausforderungen wie der Energiewende, dem Klimawandel und der Pandemiebekämpfung zu begegnen. Im Zentrum der Stellungnahme stehen Vorschläge, wie die derzeitigen Defizite in diesen Fächern gezielt über-wunden werden können.

Was die Menschen zum Online-Lernen motiviert

26.10.2021

Ob aus privatem Interesse oder für die berufliche Weiterentwicklung: Das eigenständige Lernen mit Hilfe von Videos oder anderen digitalen Lernmaterialien ist nicht erst seit der Corona-Pandemie beliebt. Mit der Überzeugung „Wissen ist die beste Antwort“ macht die Virtuelle Hochschule Bayern (vhb) über ihre Plattform OPEN vhb Hochschulwissen in Form von Selbstlernkursen bereits seit Juli 2019 frei zugänglich. In einer Kooperation zwischen dem Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) in Bamberg und der vhb soll nun der Frage nachgegangen werden, was die Teilnehmerinnen und Teilnehmer motiviert, sich mit den Kursen der OPEN vhb weiterzubilden und wie sich die Lernmotivation im Laufe der Kursbearbeitung entwickelt. Die Kooperationspartner sind gespannt auf das Feedback der Nutzenden, das in die Fortentwicklung der OPEN vhb-Kurse einfließen wird.

20 Jahre FDZ: Wie eine Initialzündung zum Erfolgsmodell wurde

12.10.2021

Vor 20 Jahren wurde das erste Forschungsdatenzentrum (FDZ) in Deutschland gegründet. Anlässlich dieses Jubiläums organisierte das KonsortSWD-Team am LIfBi eine wissenschaftliche Tagung, die als hybrides Format zeitgleich im Bamberger Spiegelsaal wie auch online stattfand. Expertinnen und Experten aus der Wissenschaft blickten dabei auf die Entwicklung der Forschungsdateninfrastruktur in den letzten 20 Jahren und diskutierten gemeinsam aktuelle Trends und Entwicklungspotenziale. Ein roter Faden der Veranstaltung waren Forderungen an die Politik, die gesetzlichen Rahmenbedingungen zu schaffen, um die Arbeit der Forschungsdatenzentren zu verbessern und Verknüpfungen zwischen bestehenden und neuen Datenbeständen zu erleichtern.

Kamila Cygan-Rehm leitet neue wissenschaftliche Nachwuchsgruppe am LIfBi

01.10.2021

Am 1. Oktober startet am Bamberger Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) eine neue wissenschaftliche Nachwuchsgruppe zum Thema „Outcomes of Education Across the Lifespan“. Geleitet wird sie von der promovierten Volkswirtin Dr. Kamila Cygan-Rehm. Die Nachwuchsgruppe erforscht, welchen Einfluss Bildung und lebenslanges Lernen auf unterschiedliche Lebensbereiche haben.

LIfBi-Post-Doc Gundula Zoch zur Juniorprofessorin ernannt

22.09.2021

Dr. Gundula Zoch hat zum 1. September 2021 die Juniorprofessur für Soziologie sozialer Ungleichheiten am Institut für Sozialwissenschaften der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg angetreten. Zuvor war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) in Bamberg. Gundula Zoch bleibt weiterhin mit dem LIfBi als Research Fellow verbunden, um laufende und anstehende Forschungsprojekte umzusetzen.

LIfBi richtet Jubiläumsveranstaltung „20 Jahre FDZ“ aus

21.09.2021

Vor 20 Jahren wurde das erste Forschungsdatenzentrum (FDZ) in Deutschland gegründet. Anlässlich dieses Jubiläums organisiert das KonsortSWD-Team am LIfBi eine wissenschaftliche Tagung. Da sich nur eine kleine Zahl geladener Gäste im Bamberger Spiegelsaal einfinden kann, wird die Veranstaltung am 30. September in hybrider Form stattfinden und auch online im Livestream zu sehen sein.

Jetzt anmelden: Bildungspolitisches Forum 2021 am 28.10.2021

15.09.2021

Auch in diesem Jahr ist das Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) als Mitorganisator inhaltlich verantwortlich für das Bildungspolitischen Forums des Leibniz-Forschungsnetzwerks Bildungspotenziale (LERN). Das diesjährige Forum findet unter dem Titel „Innovation und Wohlstand durch MINT“ am Donnerstag, 28. Oktober 2021, als virtuelle Veranstaltung statt. Die Anmeldung zu der Veranstaltung ist nun geöffnet.

LIfBi-Direktorin Cordula Artelt zur stellvertretenden Sprecherin der Sektion A der Leibniz-Gemeinschaft gewählt

14.09.2021

Bei ihrem letzten Treffen am 10.09. wählten die Mitglieder der Sektion A „Geisteswissenschaften und Bildungsforschung“ der Leibniz-Gemeinschaft Prof. Dr. Cordula Artelt zu ihrer neuen stellvertretenden Sprecherin. Neuer Sprecher der Sektion A ist Prof. Dr. Henning Lobin vom Leibniz-Institut für Deutsche Sprache, der bisher stellvertretender Sprecher war und nun Prof. Dr. Sunhild Kleingärtner vom Deutschen Schifffahrtsmuseum/Leibniz‐Institut für Maritime Geschichte ablöst.

Zu Gast am LIfBi: Prof. Dr. Markus Neuenschwander

10.09.2021

Vom 6. bis 10. September 2021 konnte das Leibniz-Institut für Bildungsverläufe Prof. Dr. habil. Markus P. Neuenschwander zu einem Gastaufenthalt begrüßen. Der Schweizer Bildungsforscher gab in Bamberg einen Einblick in aktuelle Forschungsergebnisse und stand für einen intensiven Austausch zu Forschungsthemen und forschungstheoretischen Fragestellungen zur Verfügung.

Ausbildungsjahr startet am LIfBi

01.09.2021

Für eine neue auszubildende Fachangestellte für Markt- und Sozialforschung beginnt in diesen Tagen ihre dreijährige Ausbildungszeit am Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi). Das Bamberger Institut hat sich nicht nur der Bildungsforschung verschrieben, sondern bietet auch als Ausbildungsbetrieb jungen Menschen aus der Region duale Berufsausbildungen an. Zum Start des Ausbildungsjahres begrüßte das Institut nun Janine Mech. Die Bambergerin ist bereits die zehnte Auszubildende am LIfBi.

Kinder mit Förderbedarf konnten im Lockdown schlechter lernen

31.08.2021

Inklusiv beschulte Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischen Förderbedarfen haben während der Schulschließungen im Frühjahr 2020 ungünstigere Lernbedingungen erlebt als ihre Mitschülerinnen und Mitschüler ohne solche besonderen Bedarfe. Gleichzeitig aber haben die Kinder, unabhängig von Förderbedarfen,  die Zeit der Schulschließung sehr unterschiedlich wahrgenommen. Das geht aus der Auswertung einer Befragung von fast 2.000 Kindern der Klassenstufen 7 und 8 hervor. Die Befragung wurde als Teil der schulbezogenen Inklusionsstudie INSIDE durchgeführt, die unter anderem am Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) beheimatet ist.

Von allein erziehenden Eltern und Bildungserfolg: Auszeichnung für Arbeit mit NEPS-Daten

19.08.2021

Die Kinder allein erziehender Väter haben den geringsten Bildungserfolg – das ist eines der Ergebnisse, die Wolfgang Ludwig-Mayerhofer, Nico Stawarz und Alexandra Wicht (Universität Siegen) in einer preisgekrönten Publikation herausgearbeitet haben. Die Arbeit untersucht, über welche bildungsrelevanten Ressourcen Jugendliche verfügen können, die in unterschiedlichen Familienkonstellationen aufwachsen. Sie basiert auf den umfangreichen Datensätzen des Nationalen Bildungspanels (NEPS) und wurde jetzt mit dem 2. Preis der Fritz Thyssen Stiftung für sozialwissenschaftliche Aufsätze des Jahres 2020 ausgezeichnet.

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