Neuigkeiten

20 Jahre FDZ: Wie eine Initialzündung zum Erfolgsmodell wurde

12.10.2021

Vor 20 Jahren wurde das erste Forschungsdatenzentrum (FDZ) in Deutschland gegründet. Anlässlich dieses Jubiläums organisierte das KonsortSWD-Team am LIfBi eine wissenschaftliche Tagung, die als hybrides Format zeitgleich im Bamberger Spiegelsaal als auch online stattfand. Expertinnen und Experten aus der Wissenschaft blickten dabei auf die Entwicklung der Forschungsdateninfrastruktur in den letzten 20 Jahren und diskutieren gemeinsam aktuelle Trends und Entwicklungspotenziale. Ein roter Faden der Veranstaltung waren Forderungen an die Politik, die gesetzlichen Rahmenbedingungen zu schaffen, um die Arbeit der Forschungsdatenzentren zu verbessern und Verknüpfungen zwischen bestehenden und neuen Datenbeständen zu erleichtern.

Kamila Cygan-Rehm leitet neue wissenschaftliche Nachwuchsgruppe am LIfBi

01.10.2021

Am 1. Oktober startet am Bamberger Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) eine neue wissenschaftliche Nachwuchsgruppe zum Thema „Outcomes of Education Across the Lifespan“. Geleitet wird sie von der promovierten Volkswirtin Dr. Kamila Cygan-Rehm. Die Nachwuchsgruppe erforscht, welchen Einfluss Bildung und lebenslanges Lernen auf unterschiedliche Lebensbereiche haben.

LIfBi-Post-Doc Gundula Zoch zur Juniorprofessorin ernannt

22.09.2021

Dr. Gundula Zoch hat zum 1. September 2021 die Juniorprofessur für Soziologie sozialer Ungleichheiten am Institut für Sozialwissenschaften der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg angetreten. Zuvor war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) in Bamberg. Gundula Zoch bleibt weiterhin mit dem LIfBi als Research Fellow verbunden, um laufende und anstehende Forschungsprojekte umzusetzen.

LIfBi richtet Jubiläumsveranstaltung „20 Jahre FDZ“ aus

21.09.2021

Vor 20 Jahren wurde das erste Forschungsdatenzentrum (FDZ) in Deutschland gegründet. Anlässlich dieses Jubiläums organisiert das KonsortSWD-Team am LIfBi eine wissenschaftliche Tagung. Da sich nur eine kleine Zahl geladener Gäste im Bamberger Spiegelsaal einfinden kann, wird die Veranstaltung am 30. September in hybrider Form stattfinden und auch online im Livestream zu sehen sein.

Jetzt anmelden: Bildungspolitisches Forum 2021 am 28.10.2021

15.09.2021

Auch in diesem Jahr ist das Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) als Mitorganisator inhaltlich verantwortlich für das Bildungspolitischen Forums des Leibniz-Forschungsnetzwerks Bildungspotenziale (LERN). Das diesjährige Forum findet unter dem Titel „Innovation und Wohlstand durch MINT“ am Donnerstag, 28. Oktober 2021, als virtuelle Veranstaltung statt. Die Anmeldung zu der Veranstaltung ist nun geöffnet.

LIfBi-Direktorin Cordula Artelt zur stellvertretenden Sprecherin der Sektion A der Leibniz-Gemeinschaft gewählt

14.09.2021

Bei ihrem letzten Treffen am 10.09. wählten die Mitglieder der Sektion A „Geisteswissenschaften und Bildungsforschung“ der Leibniz-Gemeinschaft Prof. Dr. Cordula Artelt zu ihrer neuen stellvertretenden Sprecherin. Neuer Sprecher der Sektion A ist Prof. Dr. Henning Lobin vom Leibniz-Institut für Deutsche Sprache, der bisher stellvertretender Sprecher war und nun Prof. Dr. Sunhild Kleingärtner vom Deutschen Schifffahrtsmuseum/Leibniz‐Institut für Maritime Geschichte ablöst.

Zu Gast am LIfBi: Prof. Dr. Markus Neuenschwander

10.09.2021

Vom 6. bis 10. September 2021 konnte das Leibniz-Institut für Bildungsverläufe Prof. Dr. habil. Markus P. Neuenschwander zu einem Gastaufenthalt begrüßen. Der Schweizer Bildungsforscher gab in Bamberg einen Einblick in aktuelle Forschungsergebnisse und stand für einen intensiven Austausch zu Forschungsthemen und forschungstheoretischen Fragestellungen zur Verfügung.

Ausbildungsjahr startet am LIfBi

01.09.2021

Für eine neue auszubildende Fachangestellte für Markt- und Sozialforschung beginnt in diesen Tagen ihre dreijährige Ausbildungszeit am Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi). Das Bamberger Institut hat sich nicht nur der Bildungsforschung verschrieben, sondern bietet auch als Ausbildungsbetrieb jungen Menschen aus der Region duale Berufsausbildungen an. Zum Start des Ausbildungsjahres begrüßte das Institut nun Janine Mech. Die Bambergerin ist bereits die zehnte Auszubildende am LIfBi.

Kinder mit Förderbedarf konnten im Lockdown schlechter lernen

31.08.2021

Inklusiv beschulte Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischen Förderbedarfen haben während der Schulschließungen im Frühjahr 2020 ungünstigere Lernbedingungen erlebt als ihre Mitschülerinnen und Mitschüler ohne solche besonderen Bedarfe. Gleichzeitig aber haben die Kinder, unabhängig von Förderbedarfen,  die Zeit der Schulschließung sehr unterschiedlich wahrgenommen. Das geht aus der Auswertung einer Befragung von fast 2.000 Kindern der Klassenstufen 7 und 8 hervor. Die Befragung wurde als Teil der schulbezogenen Inklusionsstudie INSIDE durchgeführt, die unter anderem am Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) beheimatet ist.

Von allein erziehenden Eltern und Bildungserfolg: Auszeichnung für Arbeit mit NEPS-Daten

19.08.2021

Die Kinder allein erziehender Väter haben den geringsten Bildungserfolg – das ist eines der Ergebnisse, die Wolfgang Ludwig-Mayerhofer, Nico Stawarz und Alexandra Wicht (Universität Siegen) in einer preisgekrönten Publikation herausgearbeitet haben. Die Arbeit untersucht, über welche bildungsrelevanten Ressourcen Jugendliche verfügen können, die in unterschiedlichen Familienkonstellationen aufwachsen. Sie basiert auf den umfangreichen Datensätzen des Nationalen Bildungspanels (NEPS) und wurde jetzt mit dem 2. Preis der Fritz Thyssen Stiftung für sozialwissenschaftliche Aufsätze des Jahres 2020 ausgezeichnet.

Neues Großprojekt am LIfBi: Digitale und datenbezogene Kompetenzen der Menschen in Deutschland werden vermessen

03.08.2021

Der kompetente Umgang mit digitalen Daten, Informationen und Medien ist eine Schlüsselqualifikation für gesellschaftliche Teilhabe und Fortschritt – sie steht im Fokus eines neuen Projekts, das im August am Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) startet. Die Forschung zu digitalen und datenbezogenen Kompetenzen wird als Teil der Datenstrategie der Bundesregierung und der Initiative Digitale Bildung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit 8,3 Millionen Euro gefördert. In den kommenden Jahren wird systematisch untersucht, wie gut es um die Kenntnisse und Fähigkeiten der bundesdeutschen Bevölkerung im Umgang mit digitalen Daten, Informationen und Medien bestellt ist. Das Langzeitmonitoring am LIfBi erhebt für Deutschland repräsentative Daten von etwa 6.000 Personen zwischen 10 bis 70 Jahren. Ergänzt wird es durch eine Längsschnittstudie mit 5.000 Schülerinnen und Schülern, die verstehen hilft, wie sich digitale Kompetenzen ab der 6. Klasse entwickeln und wie diese gefördert werden können.

DFG-Fokus-Förderung „Bildung und Corona“: LIfBi mit zwei Projekten erfolgreich

27.07.2021

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat zwei Anträge aus dem Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) im Rahmen der Fokus-Förderung COVID-19 „Bildung und Corona: Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf Bildungsprozesse im Lebensverlauf“ bewilligt. Mit der Fokus-Förderung wird die Bearbeitung von besonders drängenden wissenschaftlichen Fragestellungen ermöglicht. Die Grundlage der beiden Projekte am LIfBi bilden Längsschnittdaten des Nationalen Bildungspanels, die bis zum Frühjahr 2021 erhoben wurden.

Lebenszufriedenheit durch Corona-Auswirkungen deutlich gesunken

22.07.2021

Ältere Erwachsene standen mit Beginn der Corona-Pandemie immer wieder im Fokus der Aufmerksamkeit – als besonders gefährdete Risikogruppe, Höchstpriorisierte bei den Impfungen und bei der Diskussion um die Folgen sozialer Isolation. Mithilfe von Daten des Nationalen Bildungspanels (NEPS) konnte nun erstmals differenziert nach Altersgruppen die Lebenssituation von Erwachsenen während des ersten Lockdowns in Deutschland untersucht werden, wobei insbesondere die Zufriedenheit und die Zukunftserwartungen von über 65-Jährigen betrachtet wurden. Es zeigt sich: Ältere teilen dieselben Sorgen, insbesondere darüber, dass die Kluft zwischen Arm und Reich weiter wächst. Ernsthafte Geldprobleme bei sich oder Nahestehenden erwarten ältere dagegen deutlich seltener als jüngere Jahrgänge.

Erstes Datenpaket der Geflüchtetenstudie ReGES steht Forschenden jetzt zur Verfügung

09.07.2021

Mit der erstmaligen Veröffentlichung von Scientific-Use-Files (SUF) der Studie ReGES „Refugees in the German Educational System“ können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nun auf die Daten der ersten beiden von insgesamt sieben Erhebungswellen zugreifen und diese für eigene Auswertungen nutzen. Das Forschungsdatenzentrum des Leibniz-Instituts für Bildungsverläufe (FDZ-LIfBi) erweitert damit sein Angebot und stellt die sorgfältig aufbereiteten Daten ab dem 9. Juli 2021 für wissenschaftliche Zwecke in unterschiedlichen Anonymisierungsgraden kostenlos und zusammen mit umfangreichem Dokumentationsmaterial auf der neuen Website www.reges-data.de zur Verfügung.

Lehramsstudierenden-Panel startet in finale Projektphase: Auswirkungen der Corona-Schulschließungen stehen im Fokus

01.07.2021

Für das Projekt „Lehramtsstudierenden-Panel“ (LAP) beginnt im Juli 2021 die dritte und letzte Projektphase. Dabei nimmt die Corona-Pandemie Einfluss auf die weiteren Forschungsschwerpunkte der Studie: Im Fokus der finalen Projektphase stehen nun unter anderem die mittelfristigen Auswirkungen der Schulschließungen auf die Lehrkräfte und ihr Unterrichtshandeln. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Befragung von Personen, die durch einen Seiten- oder Quereinstieg in das Lehramt eingetreten sind.

Methodische Praxis im Fokus: Rückblick auf die 6. NEPS-Konferenz

30.06.2021

Die 6. Internationale NEPS-Konferenz des Leibniz-Instituts für Bildungsverläufe (LIfBi) fand in diesem Jahr zwar erneut virtuell, dafür mit neuem Termin im Sommer und erstmals mit einem thematischem Schwerpunkt statt. Der Fokus der Konferenz am 8. Juni 2021 lag auf methodischen Innovationen in repräsentativen Bildungsstudien wie dem NEPS. Zudem wurde wieder der „NEPS Publication Award“ für hervorragende Arbeiten auf Basis der NEPS-Daten vergeben, er ging in diesem Jahr nach Berlin. Im Vorfeld der Konferenz bot das LIfBi außerdem einen Workshop zur Ableitung psychologischer Konstrukte aus Prozessdaten an, der auf großes Interesse stieß.

Geflüchtetenstudie ReGES zieht Bilanz: Befunde zur Integration geflüchteter Kinder und Jugendlicher in das deutsche Bildungssystem

28.06.2021

Die Studie ReGES – Refugees in the German Educational System hat über 4.800 geflüchtete Kinder und Jugendliche über einen längeren Zeitraum hinweg begleitet und untersucht, wie gut die Integration in das deutsche Bildungssystem gelingt. Ein Transferbericht fasst nun zentrale Befunde zur Betreuung geflüchteter Kinder in Kindertageseinrichtungen und zur Beschulung geflüchteter Jugendlicher zusammen. Die Auswertungen der erhobenen Daten zeigen, dass die Integration in verschiedenen Bildungsbereichen durchaus gelingt, aber sie geben auch Hinweise auf Unterstützungsbedarfe und Herausforderungen. Besonders der Sprachförderung kommt dabei eine Schlüsselrolle zu.

LIfBi in Sprecherteams von zentralen Arbeitskreisen der Leibniz-Gemeinschaft vertreten

23.06.2021

Mit Thomas Saueracker, Arbeitsbereichsleiter Finanzen/Controlling/Beschaffung und Helene Gress, Arbeitsbereichsleiterin Justiziariat, sind Mitarbeitende des Leibniz-Instituts für Bildungsverläufe (LIfBi) in den Sprecherteams zweier zentraler administrativer Arbeitskreise (AK) der Leibniz-Gemeinschaft vertreten. Thomas Saueracker wurde Mitte Juni 2021 zum stellvertretenden Sprecher des AK Finanzen gewählt. Helene Gress ist bereits seit Dezember 2020 stellvertretende Sprecherin des AK Recht und Personal.

Digitale Weiterbildung erfährt durch Corona einen Schub – doch nicht alle profitieren gleichermaßen

15.06.2021

Die berufliche Weiterbildung hat sich in den ersten Monaten der Corona-Pandemie im Frühsommer 2020 stark gewandelt – digitales selbstgesteuertes Lernen wurde deutlich häufiger als vorher aus beruflichen Gründen genutzt. Von der stärkeren Nutzung digitaler Lernangebote profitieren jedoch nicht alle Beschäftigtengruppen gleich. Die Pandemie scheint die Polarisierung zwischen den Bildungsgruppen nicht verringert, sondern sogar noch verschärft zu haben. Zu diesem Schluss kommt die neueste Auswertung der Corona-Zusatzbefragung im Nationalen Bildungspanel.

Inklusion in der Schule: Tagung ermöglicht Austausch zwischen Forschung und Praxis

07.06.2021

Mit einer Ergebnistagung des Projekts INSIDE hat das Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) erstmals ein Konferenzformat umgesetzt, das sich an die Teilnehmenden des Projekts INSIDE („Inklusion in der Sekundarstufe I in Deutschland“) und damit auch an Praktikerinnen und Praktiker der Inklusion im schulischen Bereich richtete. Die INSIDE-Projektteams aus Bamberg, Wuppertal, Berlin und Potsdam stellten in einer virtuellen Konferenz Anfang Mai ausgewählte Forschungsergebnisse der vergangenen vier Jahre vor und diskutierten diese mit den Teilnehmenden. In diesem Austausch zeigte sich, dass Inklusion in den einzelnen Schulen unter ganz unterschiedlichen Rahmenbedingungen umgesetzt wird, die Erfahrungen der Beteiligten über Regionen und Bundesländer hinweg jedoch sehr ähnlich sind.

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