Neuigkeiten

LIfBi-Forschende bei „Book a Scientist“ zum Gespräch treffen

04.10.2022

Die Leibniz-Gemeinschaft lädt erneut zu einer Ausgabe von „Book a Scientist“ ein. Zu mehr als 100 Themen geben Forschende aller Fachgebiete der Leibniz-Gemeinschaft einen Einblick in ihre Arbeit und beantworten in persönlichen Gesprächen individuelle Fragen. Das wissenschaftliche Speed-Dating findet am 8. November virtuell statt und kann ab sofort gebucht werden. Auch das LIfBi ist wieder mit dabei: Sieben junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bieten 20-minütige Gespräche zu unterschiedlichen Aspekten der Bildungsforschung an – von verkürzten Schuljahren über frühkindliche Förderung bis hin zum Einfluss von Eltern auf den Schulerfolg von Teenagern.

Das LIfBi gratuliert DGPs-Preisträgerinnen

22.09.2022

Prof. Dr. Katharina Scheiter (Universität Potsdam) und Prof. Dr. Bettina Hannover (Freie Universität Berlin) haben auf dem diesjährigen 52. DGPs-Kongress in Hildesheim jeweils einen Preis der Deutschen Gesellschaft für Psychologie erhalten. Das Leibniz-Institut für Bildungsverläufe gratuliert den Preisträgerinnen, die als designiertes Beiratsmitglied (Scheiter) und beide als LIfBi Research Affiliates dem Institut verbunden sind, herzlich!

Statement: Bildungsforscherin Cordula Artelt zur aktuellen Stellungnahme "Pandemic Preparedness" der Pandemie-Kommission der DFG

08.09.2022

Prof. Dr. Cordula Artelt, Direktorin des Leibniz-Instituts für Bildungsverläufe (LIfBi) und Inhaberin des Lehrstuhls für Bildungsforschung im Längsschnitt an der Universität Bamberg, vertritt den Bereich der Bildungsforschung in der Kommission für Pandemieforschung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Heute hat die Kommission eine neue Stellungnahme zur Bedeutung der Forschung für das Verständnis der langfristigen Folgen der Corona-Pandemie veröffentlicht.

Befragungsstart im Herbst 2022: Neue Langzeitstudie soll Erkenntnisse zur Zukunft von Bildung liefern

05.09.2022

Digitalisierung des Lernens, Inklusion, Bildungsgerechtigkeit, gesellschaftliches Engagement. Diese und weitere Themen stehen ab dem Schuljahr 2022 im Mittelpunkt der neuesten Studie des Nationalen Bildungspanels (NEPS-Studie). Unter dem Studientitel „Bildung für die Welt von morgen“ sollen bis zu 20.000 Schülerinnen und Schüler der fünften Jahrgangsstufe sowie zusätzlich Personen aus deren Umfeld regelmäßig befragt werden. Viele Regel- und Förderschulen haben bereits ihre Teilnahme an der neuen Studie zugesagt; weitere Schulen werden zu Beginn des neuen Schuljahres kontaktiert. Die ersten Befragungen der Teilnehmenden starten dann im Oktober.

LIfBi erweitert Datenangebot erstmalig um externe Forschungsdaten: Aufbereitete Daten zu Gesundheitsverhalten und Unfallgeschehen im Schulalter ab sofort verfügbar

25.08.2022

Mit der Veröffentlichung des Scientific-Use-Files zur Panelstudie „Gesundheitsverhalten und Unfallgeschehen im Schulalter“ (GUS) konnte zum ersten Mal ein vollständig außerhalb des Leibniz-Instituts für Bildungsverläufe entstandenes Datenprodukt in die Forschungsdateninfrastruktur des LIfBi integriert werden. Die Übernahme erfolgte im Rahmen einer Projektförderung durch das Konsortium für die Sozial-, Verhaltens-, Bildungs- und Wirtschaftswissenschaften (KonsortSWD).

Bildungsintegration geflüchteter Jugendlicher: Es kommt darauf an, wo man wohnt

22.08.2022

Wie geflüchtete Jugendliche im deutschen Bildungssystem ankommen, hängt im föderalen Schulsystem stark davon ab, in welchem Bundesland sie leben. In einer neuen Studie zeigen Forschende des Leibniz-Instituts für Bildungsverläufe (LIfBi) und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) den Einfluss der Bildungspolitik von Bundesländern auf den Schuleintritt von geflüchteten Jugendlichen. Die untersuchten Geflüchteten warteten demnach oftmals lange auf den Schulstart, wurden zunächst häufig in Neuzugewandertenklassen eingeschult und besuchten vergleichsweise häufig niedrigere Schulformen. Aufgrund der oft geringen Durchlässigkeit des deutschen Schulsystems sind ihnen dadurch zum Teil schon früh im Integrationsprozess Grenzen für ihren weiteren Bildungsverlauf gesetzt.

LIfBi Lecture: Wenn zählen nicht zählt

29.07.2022

In einer hybriden LIfBi Lecture gab Professor Pamela Davis Kean, Universität Michigan, am 19. Juli einen Überblick über die Entwicklung mathematischer Fähigkeiten von Kindern in den USA und deren Auswirkungen im Laufe des Erwachsenenalters. Dabei erklärte sie, warum aus ihrer Sicht die USA in internationalen Rankings hinterherhinken, und welche Auswirkungen die Fähigkeiten von Kindern im Kindergartenalter bis zum Ende der Highschool haben.

Zweiter Call for Modules: NEPS sucht wieder Vorschläge für neue Erhebungsinhalte

21.07.2022

Das Nationale Bildungspanel (NEPS) ruft alle interessierten Forscherinnen und Forscher auf, Vorschläge für neue Fragen im Rahmen des NEPS einzureichen. Damit öffnet sich die größte Langzeit-Bildungsstudie in Deutschland bereits zum zweiten Mal für externe Inhalte. Der diesjährige „Call for Modules“ ist thematisch eingegrenzt: Gesucht werden Vorschläge für Zieldimensionen von Bildung, die das bisherige Erhebungsprogramm erweitern, um nach dem Ende einer engmaschigen Begleitung der Teilnehmenden Daten zu langfristigen Auswirkungen und Effekten von Bildung im Lebensverlauf zu erheben. Einreichungen sind bis Ende Oktober 2022 möglich.

LIfBi lädt zur 7. Internationalen NEPS-Konferenz ein

29.06.2022

Die diesjährige 7. Internationale NEPS-Konferenz findet am 5. und 6. Dezember 2022 als thematisch offene Veranstaltung statt. Ab 01. Juli können sich Interessierte gebührenfrei über die Webseite für die Konferenzteilnahme registrieren. Abstracts für Konferenzbeiträge können bis zum 15. September eingereicht werden.

Rückblick auf die 31. EMSE-Tagung „Übergänge und Verläufe“

28.06.2022

Am 23. und 24. Juni 2022 fand die 31. Tagung des Netzwerks Empiriegestützte Schulentwicklung (EMSE) unter dem Titel „Übergänge gestalten – Bildungsverläufe verstehen – Übergänge bei Risikolagen“ statt. Veranstaltet wurde die Online-Konferenz gemeinsam vom Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) und dem Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB). Die zweitätige Konferenz mit mehr als 140 Anmeldungen ermöglichte den regen Austausch zwischen Bildungsforschung, -administration und -praxis und richtete sich sowohl an Mitarbeitende in Landesministerien sowie Landesinstituten und Qualitätseinrichtungen als auch an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

Nationaler Bildungsbericht 2022: Unterbrochene Bildungsbiografien bei Menschen mit Migrationshintergrund besonders häufig

23.06.2022

Bildungsbiografien gestalten sich zunehmend vielfältig. Menschen mit Migrationshintergrund, darunter auch Zugewanderte, sind in Deutschland besonders stark von Unterbrechungen ihrer Bildungsbiografien betroffen – dies zeigt der jetzt vorgelegte 9. Nationale Bildungsbericht anhand von Daten des Nationalen Bildungspanels. Erfreuliche Nachrichten enthält der Bildungsbericht für Kinder, die im Kindergartenalter im Wortschatz und bei Mathematikkompetenzen noch zurückliegen: Im Laufe der Kindergarten- und Grundschulzeit weisen etwa drei Viertel in mindestens einem Kompetenzbereich hohe Zuwächse auf, mehr als ein Drittel sogar in beiden Bereichen. Und: Mädchen holen in dieser Zeit Rückstände besonders stark auf.

Speed-Dating mit der Wissenschaft: LIfBi-Forschende bei „Book a Scientist“

01.06.2022

Wer nicht fragt, bleibt dumm – das wusste schon die Sesamstraße. Bei „Book a Scientist" geben Leibniz-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, darunter sieben Forschende des LIfBi, in persönlichen Gesprächen Einblick in ihre Forschungsthemen und ihren Arbeitsalltag, beantworten Fragen und tauschen sich mit Interessierten zu aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen aus.

LIfBi Lecture: Die Reproduktion sozialer Ungleichheit im Bildungssystem

20.05.2022

In der ersten hybriden LIfBi Lecture drehte sich alles darum, wie Bildungssysteme zur Reproduktion sozialer Ungleichheit beitragen. Bei seinem Besuch am Leibniz-Institut in Bamberg präsentierte Professor Fabrizio Butera, Ph.D., von der Universität Lausanne den Zuhörenden in der Wilhelmspost und online Ergebnisse verschiedener Analysen zur Rolle struktureller Faktoren im akademischen Leistungsgefälle zwischen sozialen Schichten.

Leibniz-Kompetenzcenter Beschaffung kommt ans LIfBi

09.05.2022

Das Kompetenzcenter Beschaffung der Leibniz-Gemeinschaft (LKCB) ist seit diesem Frühjahr am Bamberger LIfBi angesiedelt. Das vor rund zwei Jahren in Berlin gegründete und bisher dort dem Forschungsverbund angegliederte Zentrum koordiniert und beschafft die verschiedensten Bedarfe aller Institutionen der Leibniz-Gesellschaft. Bis auf weiteres übernimmt nun das Bamberger LIfBi die Leitung für das Kompetenzcenter Beschaffung. Neben der Ausschreibung von gemeinsamen Rahmenverträgen werden die einzelnen Institute der Leibniz-Gemeinschaft u.a. bei anspruchsvollen bundes- sowie europaweiten Ausschreibungen beraten und unterstützt.

31. EMSE-Tagung findet virtuell statt – Anmeldung jetzt möglich

03.05.2022

Das Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) und das Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) laden gemeinsam zur 31. EMSE-Tagung ein, die am 23. und 24. Juni 2022 als Online-Veranstaltung stattfindet. Die Tagung des Netzwerks Empiriegestützte Schulentwicklung (EMSE) befasst sich mit dem Schwerpunkt „Übergänge und Verläufe“ und greift damit einen bedeutenden Themenkomplex der Bildungsforschung auf.

LIfBi-Direktorin Cordula Artelt ist neues Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften

28.04.2022

Die Direktorin des Bamberger Leibniz-Instituts für Bildungsverläufe (LIfBi), Prof. Dr. Cordula Artelt, wurde zum neuen Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (BAdW) gewählt. Damit wird sie als eine von insgesamt neun neuen bayerischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gewürdigt, die zu einer wesentlichen Erweiterung des Wissenstandes in ihrem jeweiligen Fach beigetragen haben.

Ilka Wolter in den Beirat des Bundesberichts Wissenschaftlicher Nachwuchs 2025 berufen

26.04.2022

Prof. Dr. Ilka Wolter, Leiterin der Abteilung Kompetenzen, Persönlichkeit, Lernumwelten am Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) und Professorin für Bildungsforschung mit dem Schwerpunkt Entwicklung und Lernen an der Universität Bamberg, wurde als neues Mitglied in den Beirat des Bundesberichts Wissenschaftlicher Nachwuchs 2025 (BuWiN) berufen. Der Bericht stellt einmal pro Legislaturperiode den Status quo zu Karrierewegen, Beschäftigungsbedingungen und Perspektiven des wissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland dar.

Geflüchtetenstudie tritt in Feldphase ein: Befragungen von 4.100 Kindern und Jugendlichen starten wieder

12.04.2022

Ab dem 19. April sind wieder Interviewerinnen und Interviewer unterwegs, um die Teilnehmenden der aktuellen Geflüchtetenstudie „Bildungswege von geflüchteten Kindern und Jugendlichen“ zu befragen. Die am Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) angesiedelte Studie begleitet rund 4.100 junge Geflüchtete und untersucht mit längerfristiger Perspektive deren Bildungswege sowie Übergänge an zentralen Schnittstellen des deutschen Bildungssystems. Bei den Befragungen der nun beginnenden Feldphase stehen nun insbesondere bei den Jugendlichen diese Übergänge im Fokus, beispielsweise von der Schule in die berufliche Ausbildung oder in den Arbeitsmarkt.

3.000 Forschende weltweit für NEPS-Datennutzung registriert

08.04.2022

Zum Ende des ersten Quartals 2022 hat sich die Anzahl der Forscherinnen und Forscher, die sich für die Nutzung der Daten des Nationalen Bildungspanels (NEPS) registriert haben, auf 3.000 erhöht. Eine kürzlich durchgeführte Befragung unter den Datennutzenden ergab zudem eine hohe Zufriedenheit mit dem Datenangebot des NEPS. So gaben 94 Prozent der Befragten an, dass sie die Daten auf Basis der eigenen Erfahrungen zur Nutzung weiterempfehlen würden.

Neue NEPS-Studie „Bildung für die Welt von morgen“ startet im Herbst mit 20.000 Schülerinnen und Schülern

05.04.2022

Wie wirkt sich die Digitalisierung auf das Lernen aus? Was trägt dazu bei, dass Schülerinnen und Schüler bereit sind, sich gesellschaftlich zu engagieren? Und wie steht es um Inklusion und Bildungsgerechtigkeit? Im Herbst 2022 beginnt die neue NEPS-Studie „Bildung für die Welt von morgen“, die sich unter anderem diesen Themen widmet. Befragt werden dafür 20.000 Schülerinnen und Schüler sowie zusätzlich rund doppelt so viele Personen aus deren Umfeld wie Lehrkräfte und Eltern. Noch bis zum Sommer wird die neue NEPS-Studie deshalb in Form von Online-Veranstaltungen an ausgewählten Regel- und Förderschulen vorgestellt, um für die Teilnahme zu werben.

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