Neuigkeiten

NEPS meets CEPS – Chinesische Delegation virtuell zu Gast am LIfBi

29.03.2021

Wie sich die Bildungswege von Menschen gestalten, ist auch in China Gegenstand aktueller längsschnittlicher Forschung. An der Renmin Universität von China in Peking ist mit dem Chinese Education Panel Survey (CEPS) eine Studie beheimatet, die in vielen Punkten dem Nationalen Bildungspanel in Deutschland (NEPS) ähnelt. Angeregt durch den Arbeitsbereich Erhebungskoordination des Zentrums für Studienmanagement hat am 26. März 2021 ein erster virtueller Austausch zwischen Vertreterinnen und Vertretern des CEPS und des NEPS stattgefunden.

Einstellung zu Müttererwerbstätigkeit spaltet Ost und West, Jung und Alt

25.03.2021

Sollten Mütter kleiner Kinder beruflich kürzer treten? Frauen sich lieber um die Familie als um die Karriere kümmern? Männer sich aus der Hausarbeit heraushalten? Die Einstellungen zu solchen Rollenbildern unterscheiden sich in Ost- und Westdeutschland auch 30 Jahre nach der Wiedervereinigung noch deutlich. Erstmals beleuchtet eine Studie mit Längsschnittdaten, wie sich die Einstellungen in den vergangenen zehn Jahren entwickelt haben und inwieweit Ost-West-Unterschiede für jüngere Generationen noch relevant sind. Wider Erwarten zeigt auch die jüngere Nachwendegeneration noch deutliche Ost-West-Unterschiede in ihren Rollenvorstellungen.

LIfBi sucht Leitung für neue wissenschaftliche Nachwuchsgruppe

17.03.2021

Im zweiten Halbjahr 2021 soll am Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) eine neue wissenschaftliche Nachwuchsgruppe zum Thema „Outcomes of Education Across the Lifespan“ starten. Dazu sucht das Institut jetzt eine Leitung für die Gruppe. Bewerbungen werden bis zum 15.4.2021 entgegengenommen.

Wie Corona zu einer neuen digitalen Spaltung in der Arbeitswelt beiträgt

11.03.2021

Videomeetings, Teamarbeitsplattformen und virtuelle Konferenzen sind spätestens seit dem Frühjahr 2020 aus dem pandemischen Arbeitsleben nicht mehr wegzudenken. Die Nutzung dieser vernetzten digitalen Technologien ist für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer inzwischen selbstverständlicher Teil ihres Arbeitsalltags. Aktuelle Auswertungen der Corona-Zusatzbefragung im Nationalen Bildungspanel (NEPS) geben nun Aufschluss darüber, welche Berufs- und Bildungsgruppen digitale Technologien im ersten Lockdown häufiger als vor der Pandemie genutzt haben. Die Daten zeigen aber auch, dass der pandemiebedingte Digitalisierungsschub nicht alle Beschäftigten erreicht hat und sogar zu einer neuen digitalen Spaltung der Erwerbsbevölkerung beiträgt, die lange über die Pandemie hinaus Bestand haben könnte. Hier gilt es, jetzt Steuerungsmaßnahmen zu ergreifen, fordern die Autorinnen und Autoren des Berichts.

6. Internationale NEPS-Konferenz: Call for Presentations

05.03.2021

Das Leibniz-Institut für Bildungsverläufe veranstaltet am 8. Juni 2021 die 6. Internationale NEPS-Konferenz. In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt der Konferenz auf der Weiterentwicklung der methodischen Praxis in bildungswissenschaftlichen Large-Scale Assessments. Dazu greifen die Keynote von Matthias von Davier (Boston College, USA) und eine Eröffnungspräsentation von Suzanne Jak (University of Amsterdam, NL) aktuelle Themen der Modellierung und Analyse komplexer Datenstrukturen auf. Abstracts für Konferenzbeiträge können bis zum 15. April 2021 eingereicht werden

 

Zum Verhältnis von Bildung und Erfolg auf dem Arbeitsmarkt

03.03.2021

In seiner LIfBi Lecture Anfang Februar stellte Prof. Dr. Rolf van der Velden, langjähriger Direktor des Research Centre for Education and the Labour Market (ROA) Maastricht, ein Kapitel einer geplanten Buchveröffentlichung vor. Unter dem Titel „It’s the skills, stupid!“ diskutierte er die Frage, wie Bildung und individueller Arbeitsmarkterfolg miteinander verknüpft sind und welche Mechanismen dabei wirken.

Erster „Call for Modules“ erfolgreich: Selbstwirksamkeit und Motivation, proaktives Verhalten im Beruf und Verschwörungsmentalität werden neue NEPS-Inhalte

01.03.2021

Der erste „Call für Modules“ im Nationalen Bildungspanel (NEPS) hat neue Erhebungsmodule erbracht. Damit fließen erstmals Inhalte in das Panel ein, die nicht aus dem NEPS-Netzwerk selbst stammen. Nach einer wissenschaftlichen Bewertung und ausführlichen Diskussion von 17 extern ausgearbeiteten Projektskizzen in verschiedenen Gremien wurden jetzt drei Vorschläge zur Übernahme in das NEPS ausgewählt. Die neuen Module „Selbstwirksamkeit für Motivationsregulation“, „Die innovative Lehrkraft – proaktives Verhalten in Berufen“ sowie „Verschwörungsmentalität und politische Deprivation“ ergänzen das Erhebungsprogramm des NEPS um aktuelle Inhalte, die für Fragestellungen verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen von hoher Relevanz sein dürften.

BMBF finanziert mit „Bildungswege von geflüchteten Kindern und Jugendlichen“ neue Studie am Leibniz-Institut für Bildungsverläufe

19.02.2021

Wie Kinder und Jugendliche mit Fluchthintergrund das deutsche Bildungssystem durchlaufen, spielt eine zentrale Rolle für ihre Integration und ihre Möglichkeiten, an allen gesellschaftlichen Bereichen teilzuhaben. Das neu bewilligte Projekt „Bildungswege von geflüchteten Kindern und Jugendlichen (BildungswegeFlucht)“ wird am Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) in Bamberg durchgeführt und untersucht mit längerfristiger Perspektive Bildungswege sowie Bildungsentscheidungen von jungen Geflüchteten an zentralen Schnittstellen des deutschen Bildungssystems. Im Fokus stehen einerseits die Übergänge von Kindern von der Grundschule in das gegliederte Schulsystem sowie andererseits die Übergänge von Jugendlichen in Ausbildung und in den Arbeitsmarkt.

KonsortSWD am LIfBi startet mit Aufruf zu Förderanträgen

09.02.2021

Das Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) verantwortet im neu gegründeten Konsortium für die Sozial-, Verhaltens-, Bildungs- und Wirtschaftswissenschaften (KonsortSWD) seit Jahresbeginn mehrere Teilprojekte. KonsortSWD hat im Oktober 2020 als eines von neun Gründungskonsortien der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) seine Arbeit aufgenommen. Unter dem Motto „Gute Daten. Bessere Forschung!“ soll die bestehende Dateninfrastruktur zur Beforschung der Gesellschaft gestärkt, erweitert und vertieft werden. Das LIfBi startet in dem von ihm verantworteten Teilprojekt „Fördermittel FDM“ nun mit einem Aufruf, bis Ende April Bewerbungen für die Förderung von Datenmanagementprojekten einzureichen.

Änderungen im Kuratorium

04.02.2021

Dr. Christel Figgener, Präsidentin des Hessischen Statistischen Landesamts, ist ab sofort neues Mitglied im Kuratorium des Leibniz-Instituts für Bildungsverläufe (LIfBi). Sie folgt damit im Kuratorium Regierungsdirektorin Anke Ortmann-Gerhardt nach.

Growth Mindset: Wie der Glauben an die eigene Lernfähigkeit bei Studierenden wirkt

03.02.2021

Nicht nur in der Wissenschaft, auch in der Welt der globalen Unternehmen ist die Theorie des Growth Mindset populär. Bekanntestes Beispiel dafür ist der Computerpionier Microsoft, der die Botschaft des Growth Mindset vor einigen Jahren zum Leitmotiv seiner Unternehmenskultur erhoben hat: Es zählt nicht, was wir wissen, sondern was wir lernen wollen. Prof. Emilia Del Bono, Ph.D., Direktorin des Institute for Social and Economic Research (ISER) an der Essex University (UK), stellte in der ersten LIfBi Lecture des Jahres 2021 eine Untersuchung vor, in der die Wirkung des Growth Mindsets auf Studierende in einer randomisierten Interventionsstudie experimentell erforscht wurde.

Abschlusskonferenz: LIfBi-Nachwuchsgruppe präsentiert Forschungsergebnisse zu „Geschlechterrollen und Kompetenzen im Lebenslauf“

02.02.2021

Im Oktober 2016 wurde am Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) die wissenschaftliche Nachwuchsgruppe „Geschlechterrollen und Kompetenzen im Lebenslauf“ unter der Leitung von Dr. Ilka Wolter eingerichtet. In den vergangenen vier Jahren sind zwei Dissertationen sowie weitere Forschungsarbeiten in diesem Themenfeld entstanden, die vor allem auf den Daten des Nationalen Bildungspanels (NEPS) aufbauen. In ihrer Zeit in der Nachwuchsgruppe haben die Wissenschaftlerinnen Ilka Wolter, Lisa Ehrtmann und Kathrin Thums sich mit der Analyse von NEPS-Daten in der spezifischen Betrachtung und Abbildung geschlechtsspezifischer Kompetenzverläufe sowie den psychologischen Mechanismen zur Erklärung von Geschlechtsunterschieden in Kompetenzen und kompetenzrelevanten Konstrukten beschäftigt.

 

Lernen im Lockdown: Was Kindern hilft und Lehrende tun können

14.01.2021

Was hilft Schülerinnen und Schülern, das Lernen im Lockdown zu meistern? Mit dieser Frage beschäftigt sich die fünfte Auswertung der Corona-Zusatzbefragung im Rahmen des Nationalen Bildungspanels (NEPS). Befragungen von 1.452 Eltern während des Lockdowns im Frühjahr 2020 und Kompetenztests und Befragungen aus dem Jahr 2018 liefern Daten, anhand derer der Stellenwert von Lesekompetenz, dem Interesse an den Lerninhalten und der Bereitschaft, sich beim Lernen anzustrengen, analysiert wurde. Die Auswertungen der Elternbefragungen zeigen, dass die Kinder mit hoher Lesekompetenz und hoher Anstrengungsbereitschaft besser mit dem Lernen zuhause zurechtkamen – das Interesse an den Lerninhalten spielt dagegen eine geringere Rolle für die Motivation zum Lernen während der Schulschließungen. Der Distanzunterricht kann aber auch eine Chance bieten, das selbstregulierte Lernen zu fördern. Dazu müssen Lehrende verstärkt Methoden nutzen, die individuelle Rückmeldungen erlauben, sagt Prof. Dr. Cordula Artelt, Leiterin des Nationalen Bildungspanels.

Virtuell und international: Rückblick auf die 5. NEPS-Konferenz

16.12.2020

Die 5. Internationale NEPS-Konferenz des Leibniz-Instituts für Bildungsverläufe (LIfBi) im Jubiläumsjahr des NEPS fand am 7. und 8. Dezember 2020 statt. Rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus 11 verschiedenen Ländern tauschten sich erstmals in einem rein virtuellen Veranstaltungsformat aus. In einem Festvortrag blickte die Leiterin des NEPS, Prof. Dr. Cordula Artelt, auf das die ersten 10 Jahre des Bildungspanels zurück. Gastrednerin war Prof. DPhil Michelle Jackson von der Stanford University zur Frage „Is Socioeconomic Inequality Fundamental?“. Zudem wurde wieder der „NEPS Publication Award“ für hervorragende Arbeiten auf Basis der NEPS-Daten vergeben.

3. Konferenz Netzwerk Fluchtforschung: LIfBi präsentiert Ergebnisse gemeinsamer Forschung mit dem DIW

11.12.2020

Bei der dritten und bisher größten Konferenz des Netzwerks Fluchtforschung zum Thema „Kontexte von Flucht, Schutz und Alltag Geflüchteter“ war das LIfBi mit Ergebnissen aus der Geflüchtetenstudie ReGES vertreten. Gemeinsam mit Dr. Tamara Ehmann von der Julius-Maximilians-Universität Würzburg organisierten Dr. Gisela Will und Dr. Christoph Homuth ein Panel mit dem Titel „Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrung – Methodische Herausforderungen und erste Ergebnisse“. In diesem Panel stellte das LIfBi gemeinsame Forschung mit Dr. Elisabeth Liebau (DIW) vor: Anhand von Daten der IAB-BAMF-SOEP-Geflüchtetenbefragung und der Daten der Studie ReGES wurde die Partizipation von geflüchteten Kindern in Kindertagesstätten untersucht.

Gute Genderlehre und Promotionspreise: LIfBi-Mitarbeiterinnen ausgezeichnet

10.12.2020

Der diesjährige Bettina-Paetzold-Preis für herausragende Lehre an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg mit engem Bezug zu Geschlechterungleichheiten wurde an Dr. Gundula Zoch vom Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) vergeben. Und die LIfBi-Mitarbeiterinnen Dr. Tanja Kutscher und Dr. Marie-Ann Sengewald teilen sich den diesjährigen Marie-Schlei-Promotionspreis, der von der Freien Universität Berlin (FU Berlin) ausgelobt wird.

LIfBi unterstützt Kompetenzcenter Beschaffung der Leibniz-Gemeinschaft

09.12.2020

Mit dem neugegründeten Kompetenzcenter Beschaffung (LKCB) bündelt die Leibniz-Gemeinschaft seit kurzem die Kompetenzen ihrer 96 Mitgliedseinrichtungen im Verwaltungsbereich. Das Bamberger Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) war an der Entwicklung und Gründung des Kompetenzcenters maßgeblich beteiligt und stellt mit Thomas Saueracker, dem kommissarischen Leiter der LIfBi-Verwaltung, nun auch den stellvertretenden Vorsitzenden des Beirats.

LIfBi Lecture zum Forced-Choice-Ansatz: „Eine wirksame Strategie, um Fälschungen zu reduzieren“

07.12.2020

Bewertungsskalen haben in der Fragebogenkonstruktion eine lange Tradition – aber auch Schwächen, insbesondere bei Verfälschungen und extremen Antwortstilen. Inwiefern der „Multidimensionale Forced-Choice-Ansatz“ eine hilfreiche Alternative darstellt, erklärte Prof. Dr. Eunike Wetzel von der Universität Koblenz-Landau bei der LIfBi Lecture Ende November.

Rückblick auf die DGS-Sektionstagung „Bildung und soziale Ungleichheit“

03.12.2020

Am 12. und 13. November 2020 richtete das Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) die gemeinsame Tagung der Sektionen „Soziale Ungleichheit und Sozialstrukturanalyse“ und „Bildung und Erziehung“ der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS) aus. An der virtuellen Tagung unter dem Titel „Bildung und soziale Ungleichheit“ haben rund 80 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler teilgenommen und sich über Entstehung, Reproduktionsmechanismen und Folgen, aber auch Legitimationsformen sozialer Ungleichheit in und durch Bildung ausgetauscht.

ReGES-Mitarbeitende präsentieren ihre Forschung auf DGS-Tagung „Bildung und soziale Ungleichheit“

29.11.2020

Bei der gemeinsamen Tagung der Sektionen „Soziale Ungleichheit und Sozialstrukturanalyse“ und „Bildung und Erziehung“ der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS) unter dem Titel „Bildung und soziale Ungleichheit“ im November 2020 am LIfBi wurden auch aktuelle Arbeiten auf Grundlage von Daten der BMBF-finanzierten Geflüchtetenstudie ReGES (Refugees in the German Educational System) vorgestellt.

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