Neuigkeiten

Lernen im Lockdown: Was Kindern hilft und Lehrende tun können

14.01.2021

Was hilft Schülerinnen und Schülern, das Lernen im Lockdown zu meistern? Mit dieser Frage beschäftigt sich die fünfte Auswertung der Corona-Zusatzbefragung im Rahmen des Nationalen Bildungspanels (NEPS). Befragungen von 1.452 Eltern während des Lockdowns im Frühjahr 2020 und Kompetenztests und Befragungen aus dem Jahr 2018 liefern Daten, anhand derer der Stellenwert von Lesekompetenz, dem Interesse an den Lerninhalten und der Bereitschaft, sich beim Lernen anzustrengen, analysiert wurde. Die Auswertungen der Elternbefragungen zeigen, dass die Kinder mit hoher Lesekompetenz und hoher Anstrengungsbereitschaft besser mit dem Lernen zuhause zurechtkamen – das Interesse an den Lerninhalten spielt dagegen eine geringere Rolle für die Motivation zum Lernen während der Schulschließungen. Der Distanzunterricht kann aber auch eine Chance bieten, das selbstregulierte Lernen zu fördern. Dazu müssen Lehrende verstärkt Methoden nutzen, die individuelle Rückmeldungen erlauben, sagt Prof. Dr. Cordula Artelt, Leiterin des Nationalen Bildungspanels.

Virtuell und international: Rückblick auf die 5. NEPS-Konferenz

16.12.2020

Die 5. Internationale NEPS-Konferenz des Leibniz-Instituts für Bildungsverläufe (LIfBi) im Jubiläumsjahr des NEPS fand am 7. und 8. Dezember 2020 statt. Rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus 11 verschiedenen Ländern tauschten sich erstmals in einem rein virtuellen Veranstaltungsformat aus. In einem Festvortrag blickte die Leiterin des NEPS, Prof. Dr. Cordula Artelt, auf das die ersten 10 Jahre des Bildungspanels zurück. Gastrednerin war Prof. DPhil Michelle Jackson von der Stanford University zur Frage „Is Socioeconomic Inequality Fundamental?“. Zudem wurde wieder der „NEPS Publication Award“ für hervorragende Arbeiten auf Basis der NEPS-Daten vergeben.

3. Konferenz Netzwerk Fluchtforschung: LIfBi präsentiert Ergebnisse gemeinsamer Forschung mit dem DIW

11.12.2020

Bei der dritten und bisher größten Konferenz des Netzwerks Fluchtforschung zum Thema „Kontexte von Flucht, Schutz und Alltag Geflüchteter“ war das LIfBi mit Ergebnissen aus der Geflüchtetenstudie ReGES vertreten. Gemeinsam mit Dr. Tamara Ehmann von der Julius-Maximilians-Universität Würzburg organisierten Dr. Gisela Will und Dr. Christoph Homuth ein Panel mit dem Titel „Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrung – Methodische Herausforderungen und erste Ergebnisse“. In diesem Panel stellte das LIfBi gemeinsame Forschung mit Dr. Elisabeth Liebau (DIW) vor: Anhand von Daten der IAB-BAMF-SOEP-Geflüchtetenbefragung und der Daten der Studie ReGES wurde die Partizipation von geflüchteten Kindern in Kindertagesstätten untersucht.

Gute Genderlehre und Promotionspreise: LIfBi-Mitarbeiterinnen ausgezeichnet

10.12.2020

Der diesjährige Bettina-Paetzold-Preis für herausragende Lehre an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg mit engem Bezug zu Geschlechterungleichheiten wurde an Dr. Gundula Zoch vom Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) vergeben. Und die LIfBi-Mitarbeiterinnen Dr. Tanja Kutscher und Dr. Marie-Ann Sengewald teilen sich den diesjährigen Marie-Schlei-Promotionspreis, der von der Freien Universität Berlin (FU Berlin) ausgelobt wird.

LIfBi unterstützt Kompetenzcenter Beschaffung der Leibniz-Gemeinschaft

09.12.2020

Mit dem neugegründeten Kompetenzcenter Beschaffung (LKCB) bündelt die Leibniz-Gemeinschaft seit kurzem die Kompetenzen ihrer 96 Mitgliedseinrichtungen im Verwaltungsbereich. Das Bamberger Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) war an der Entwicklung und Gründung des Kompetenzcenters maßgeblich beteiligt und stellt mit Thomas Saueracker, dem kommissarischen Leiter der LIfBi-Verwaltung, nun auch den stellvertretenden Vorsitzenden des Beirats.

LIfBi Lecture zum Forced-Choice-Ansatz: „Eine wirksame Strategie, um Fälschungen zu reduzieren“

07.12.2020

Bewertungsskalen haben in der Fragebogenkonstruktion eine lange Tradition – aber auch Schwächen, insbesondere bei Verfälschungen und extremen Antwortstilen. Inwiefern der „Multidimensionale Forced-Choice-Ansatz“ eine hilfreiche Alternative darstellt, erklärte Prof. Dr. Eunike Wetzel von der Universität Koblenz-Landau bei der LIfBi Lecture Ende November.

Rückblick auf die DGS-Sektionstagung „Bildung und soziale Ungleichheit“

03.12.2020

Am 12. und 13. November 2020 richtete das Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) die gemeinsame Tagung der Sektionen „Soziale Ungleichheit und Sozialstrukturanalyse“ und „Bildung und Erziehung“ der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS) aus. An der virtuellen Tagung unter dem Titel „Bildung und soziale Ungleichheit“ haben rund 80 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler teilgenommen und sich über Entstehung, Reproduktionsmechanismen und Folgen, aber auch Legitimationsformen sozialer Ungleichheit in und durch Bildung ausgetauscht.

ReGES-Mitarbeitende präsentieren ihre Forschung auf DGS-Tagung „Bildung und soziale Ungleichheit“

29.11.2020

Bei der gemeinsamen Tagung der Sektionen „Soziale Ungleichheit und Sozialstrukturanalyse“ und „Bildung und Erziehung“ der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS) unter dem Titel „Bildung und soziale Ungleichheit“ im November 2020 am LIfBi wurden auch aktuelle Arbeiten auf Grundlage von Daten der BMBF-finanzierten Geflüchtetenstudie ReGES (Refugees in the German Educational System) vorgestellt.

Befragungen der Geflüchtetenstudie ReGES trotz Corona erfolgreich abgeschlossen

23.11.2020

Aufgrund des durch das Virus SARS-CoV-2 verursachten Lockdowns zu Beginn des Jahres musste das Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) die siebte Befragungswelle der BMBF-geförderten Geflüchtetenstudie ReGES während der Feldphase unterbrechen und den Befragungsmodus ändern. Mit telefonischen Interviews und zusätzlichen Fragen zur Corona-Pandemie konnten die Befragungen der Kinder und Jugendlichen mit Fluchthintergrund jedoch fortgesetzt und Anfang September erfolgreich abgeschlossen werden. Die Befragungen der institutionellen Kontextpersonen werden im November beendet sein.

Homeschooling: Eltern, die mit der Unterstützung durch die Schule zufrieden sind, sehen größere Lernfortschritte bei ihren Kindern

20.11.2020

Durch die temporären Schließungen von Schulen im Frühjahr dieses Jahres kam es deutschlandweit dazu, dass Eltern das Homeschooling ihrer Kinder betreuen mussten. Die vierte Auswertung der Corona-Zusatzbefragung im Rahmen des Nationalen Bildungspanels (NEPS – National Educational Panel Study), der größten Langzeit-Bildungsstudie in Deutschland, untersucht nun, wie zufrieden die Eltern mit der Unterstützung der Schule in dieser Zeit waren und wie sie den Lernerfolg ihrer Kinder in dieser Zeit einschätzten. Die Daten aus Befragungen von 1.452 Eltern von Schülerinnen und Schülern der 8. Klasse zeigen, dass die generelle Zufriedenheit der Eltern mit der Unterstützung durch die Schule und der wahrgenommene Lernerfolg ihrer Kinder eng zusammenhängen. Hingegen spielen der Bildungshintergrund der Eltern und die Zufriedenheit der Eltern mit den Lernmaterialien sowie die Schulform ihrer Kinder eine untergeordnete Rolle.

Programm der DGS-Sektionstagung „Bildung und soziale Ungleichheit“

11.11.2020

Die gemeinsame Tagung der DGS-Sektionen „Soziale Ungleichheit und Sozialstrukturanalyse“ & „Bildung und Erziehung“ findet als virtuelle Veranstaltung am 12. und 13. November am Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) statt. Das Programm umfasst fünf Sessions und zwei Keynotes zu aktuellen Forschungsergebnissen zu Bildung und sozialer Ungleichheit.

 

Das gesamte Programm finden ist auf der Konferenz-Website zu finden!

„Angekommen?“: Virtuelle Konferenz zur Integration Geflüchteter findet im Mai 2021 statt

10.11.2020

Am 20. und 21. Mai 2021 veranstaltet das Leibniz-Institut für Bildungsverläufe die Konferenz „Angekommen? Zur Situation von geflüchteten Kindern und Jugendlichen im deutschen Bildungssystem“. Die Konferenz findet in einem virtuellen Format statt und bietet die Möglichkeit zum interdisziplinären Austausch zwischen Wissenschaft, Politik und Praxis.

Forschungsdatenzentrum erleichtert Zugang zu sensiblen NEPS-Daten

06.11.2020

In Zeiten von Reisebeschränkungen bietet das Forschungsdatenzentrum (FDZ) des Leibniz-Instituts für Bildungsverläufe (LIfBi) Bildungsforschenden einen erweiterten Online-Service: Die Registrierung für die Nutzung von RemoteNEPS, einer Ferndatenverarbeitung für die Erhebungs- und Testdaten des Nationalen Bildungspanels (NEPS), ist seit neuestem komplett online möglich. Voraussetzung für die Nutzung von RemoteNEPS ist die Authentifizierung mittels Eingabe einer vorgegebenen Textzeile. Dieses tippbiometrische Profil kann nunmehr über eine entsprechende Webseite erfasst werden. Die bislang obligatorische Schulungsveranstaltung in Bamberg wird durch eine Online-Schulungspräsentation ersetzt, die zu jeder beliebigen Zeit an jedem Ort absolviert werden kann.

Workshop „Digitale Kompetenzen“ mit externer Expertise

04.11.2020

Die fortschreitende Digitalisierung der Gesellschaft und die daraus resultierenden Herausforderungen und Chancen für Lehr- und Lernprozesse werden bei den Erhebungen im Nationalen Bildungspanel (NEPS) zukünftig eine bedeutende Rolle einnehmen. Am Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) hat deshalb ein Workshop zu „Digitale Kompetenzen“ stattgefunden. In diesem wurde eine erste Konzeption für die Messung digitaler Kompetenzen zur Diskussion gestellt, die ab 2022 erstmals in der neuen Startkohorte 8 (Schülerinnen und Schüler in der Sekundarstufe) erfasst werden sollen.

Befragungen der Inklusionsstudie INSIDE starten wieder

02.11.2020

Aufgrund der durch das Coronavirus verursachten Schulschließungen zu Beginn des Jahres musste das Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) die zweiten Befragungen für die Inklusionsstudie INSIDE zum Teil verschieben. Statt im Frühsommer 2020 werden Schülerinnen, Schüler und Eltern nun in diesem Herbst und Winter befragt. Ein zusätzliches Thema ist dabei der Umgang mit den Corona-bedingten Schulschließungen und der veränderten Lehr- und Lernsituation.

Bildungspolitisches Forum 2020: Cordula Artelt spricht zur Entwicklung von Lesekompetenz im Jugendalter

29.10.2020

Auch in diesem Jahr lädt das Forschungsnetzwerk Bildungspotenziale der Leibniz-Gemeinschaft zum Bildungspolitischen Forum ein. Es findet am 29. Oktober 2020 von 10 bis 16 Uhr statt, erstmalig in Form einer virtuellen Online-Veranstaltung. Das Rahmenthema ist „Gute sprachliche Bildung“, zu dem auch Prof. Dr. Cordula Artelt, Direktorin des Leibniz-Instituts für Bildungsforschung (LIfBi), einen Vortrag halten wird.

Das NEPS öffnet sich für externe Erhebungsinhalte: Erster „Call for Modules“ gut angenommen

22.10.2020

Im Juli 2020 hat das Nationale Bildungspanel interessierte Forscherinnen und Forscher aufgerufen, ihre Vorschläge für neue Erhebungsmodule in allen NEPS-Startkohorten einzureichen. Damit hat sich das Erhebungsprogramm erstmals für externe Inhalte geöffnet. Die Resonanz auf diesen „Call for Modules“, der am 30. September 2020 endete, war groß.

Interne Forschungsförderung: LIfBi finanziert zwei neue Projekte

21.10.2020

Mit seiner internen Forschungsförderung unterstützt das Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Umsetzung eigener Forschungsprojekte. In diesem Jahr wurden zwei neue Projekte aus den Arbeitsbereichen Forschungsdatenzentrum sowie Migration bewilligt.

Daniel Fuß übernimmt Vorsitz des FDI Ausschusses des RatSWD

14.10.2020

Am 1. Oktober 2020 wurde Dr. Daniel Fuß, Leiter des Forschungsdatenzentrums des Leibniz-Instituts für Bildungsverläufe (FDZ-LIfBi), zum Vorsitzenden des Ständigen Ausschusses Forschungsdateninfrastruktur (FDI Ausschuss) des Rats für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD) gewählt. Gemeinsam mit Tatjana Mika (Forschungsdatenzentrum Deutsche Rentenversicherung) übernimmt er die Position für die kommenden drei Jahre.

Kinderbetreuung in Corona-Zeiten: Auch bei gleicher beruflicher Belastung betreuen Mütter häufiger allein als Väter

13.10.2020

Durch die temporären Schließungen von Schulen und Kindertagesstätten im Zuge der Corona-Pandemie im Frühjahr dieses Jahres standen viele berufstätige Eltern plötzlich vor der Herausforderung, gleichzeitig ihre Kinder zu betreuen und ihrer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Die dritte Auswertung der Corona-Zusatzbefragung im Rahmen des Nationalen Bildungspanels (NEPS – National Educational Panel Study), der größten Langzeit-Bildungsstudie in Deutschland, zeigt nun, wie berufstätige Eltern in den ersten Monaten der Pandemie die Betreuung ihrer Schul- und Kitakinder organisiert haben. Die Daten weisen dabei auf eine zentrale Rolle der Mütter hin, zeigen jedoch auch, dass ein Drittel der älteren Schulkinder in dieser Zeit ohne Beaufsichtigung war.

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