Gleichstellungsbeauftragte

Gleichstellungsbeauftragte und Stellvertreterin

Die weiblichen Beschäftigten des LIfBi wählen alle vier Jahre eine Beauftragte für Gleichstellung und Chancengleichheit sowie deren Stellvertreterin. Die Gleichstellungsbeauftragten werden in alle gleichstellungsrelevanten Angelegenheiten des Instituts miteinbezogen. Zu ihren Aufgabengebieten zählen die Prüfung personeller Einzelmaßnahmen, Personalentwicklung, Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Prävention von und Beratung bei Mobbing, Diskriminierung und sexueller Belästigung sowie Öffentlichkeitsarbeit und Evaluation. Für die Tätigkeit der Beauftragten für Gleichstellung und Chancengleichheit sieht das Institut die Freistellung um ein halbes Vollzeitäquivalent vor und stellt zweckgebundene Hilfskraft- und Sachmittel zur Verfügung.

 

Gleichstellung und Chancengleichheit am LIfBi

Ein Arbeitsumfeld frei von Vorurteilen und Benachteiligungen zu schaffen, ist zentrales Anliegen des LIfBi. Es wird angestrebt, bestmögliche Voraussetzungen für die individuelle Lebensgestaltung im Spannungsfeld von Beruf, Familie und Pflege zu gewährleisten. Geschlechtergerechtigkeit wird dabei als Querschnittsaufgabe verstanden, die alle Bereiche des Instituts mit einschließt. Das LIfBi sieht sich hierin den Grundsätzen der Leibniz-Gemeinschaft verpflichtet.

 

Gleichstellung und Chancengleichheit in der Leibniz-Gemeinschaft

Die Leibniz-Gemeinschaft definiert Chancengerechtigkeit resp. -gleicheit als übergeordnetes Ziel. Hierbei orientiert sie sich an den „Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Als Institut der Leibniz-Gemeinschaft unterliegt das LIfBi regelmäßiger Berichtspflicht. Diese umfasst verschiedene Faktoren, wie geschlechtsspezifische Personalstatistiken und die Bestimmung von Zielquoten für Wissenschaftlerinnen auf verschiedenen Hierarchieebenen. Das LIfBi hat auf allen vorgegebenen Ebenen eine Zielquote von 50 Prozent Frauenanteil festgesetzt und weitgehend realisiert.

 

Grundlagen für Gleichstellung und Chancengleichheit im LIfBi

Die Zielsetzungen auf dem Weg zur Verwirklichung von Gleichstellung und Chancengleichheit am LIfBi sind in einem Konzeptpapier festgeschrieben (LIfBi Gleichstellungskonzept [PDF]). Zentral sind hier die Kernziele von Gleichstellung, Chancengleichheit und Antidiskriminierung sowie deren Verankerung in der Personalentwicklung und -politik des Instituts. Wichtige Bestandteile des Konzepts sind darüber hinaus die Vereinbarkeit von Beruf und Fürsorgeverantwortung sowie die spezifische Situation von Personen mit Teilzeitbeschäftigung. Besonders hervorgehoben wird auch die Bedeutung einer wertschätzenden und diskriminierungsfreien Organisationskultur.

Das LIfBi legt besonderen Wert darauf, Gleichstellung und Chancengleichheit nicht auf ausgewogene Geschlechterverhältnisse zu reduzieren. Ein reflektierter und sensibler Umgang mit der Thematik, vor allem mit unbewussten (geschlechtsspezifischen) Stereotypen und Vorurteilen wird im Institut als wesentlich angesehen. Deshalb sind Fortbildungen von Führungskräften zu diesen Themen fester Bestandteil des internen Weiterbildungsangebots. Nicht zuletzt finden sich diese Themenkomplexe auch in der Forschung des Instituts wieder.

 

Näheres zu den allgemeinen rechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland

 

Näheres zu den Zielen und Grundsätzen der Leibniz-Gemeinschaft zur Förderung
der Gleichstellung der Geschlechter und der Diversität als strategische Zielsetzung

Profile_Avatar

Dr.  Franziska  Fellenberg

franziska.fellenberg@lifbi.de

+49 951 863-3445

Team