Transformation Slam – Bildung und Wissen(-schaft) im Umbruch
 

Ziel

Der Transformation Slam übersetzt Forschung zu gesellschaftlichen Umbrüchen in ein kreatives und verständliches Bühnenformat für ein breites Publikum – und bringt Wissenschaft in den direkten Dialog mit der Gesellschaft. Das Kooperationsprojekt des Leibniz Instituts für Bildungsverläufe (LIfBi) und des Germanischen Nationalmuseums (GNM) wird im Rahmen des Leibniz-Labs „Gesellschaftliche Umbrüche und Transformationen“ gefördert und trägt dazu bei, zentrale Themen des Labs öffentlich sichtbar zu machen. 

Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist die Qualifizierung von Forschenden: In Workshops und individuellen Coachings lernen sie, ihre Themen anschaulich und adressatengerecht aufzubereiten und überzeugend zu präsentieren. Die dabei gewonnenen Erfahrungen werden aufbereitet und für Forschende und Institute dauerhaft nutzbar gemacht. 

 

Hintergrund

Gesellschaftliche Transformationen prägen Bildung, Wissen und Wissenschaft. Ihre Auswirkungen betreffen viele Menschen, sind jedoch häufig komplex und nicht leicht zugänglich. Das Leibniz‑Lab „Gesellschaftliche Umbrüche und Transformationen“ bündelt die Expertise von 28 Leibniz‑Instituten, um zentrale Veränderungen unserer Zeit aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Perspektiven zu untersuchen und für die Öffentlichkeit verständlich aufzubereiten.

Die Kooperation zwischen dem LIfBi und dem Germanischen Nationalmuseum verbindet unterschiedliche Perspektiven auf Wissen und seine Vermittlung: Während das LIfBi gesellschaftliche Entwicklungen in Bildung und Lernen empirisch untersucht, bringt das GNM seine Erfahrung in der kulturellen Vermittlung und im Dialog mit einem breiten Publikum ein. Aus dieser Verbindung entsteht ein gemeinsamer Ansatz, wissenschaftliche Inhalte verständlich und zugänglich aufzubereiten. Der Science Slam bietet hierfür ein geeignetes Format, indem er Forschung in anschauliche, pointierte Beiträge übersetzt und neue Zugänge zu aktuellen Themen eröffnet.

 

Vorgehen

Im Projekt wird ein öffentlicher Science Slam konzipiert, organisatorisch vorbereitet und durchgeführt. Forschende aus den Partnerinstitutionen sowie weiteren Leibniz‑Einrichtungen werden in Workshops und individuellen Coachings dabei begleitet, ihre Forschung zu gesellschaftlichen Transformationen in ein verständliches und kreatives Bühnenformat zu übersetzen. Die Auswahl der Beiträge erfolgt anhand der Kriterien thematische Relevanz, wissenschaftliche Fundierung sowie Verständlichkeit und kreative Umsetzung.

Der Science‑Slam‑Abend findet voraussichtlich in Nürnberg statt und umfasst mehrere Kurzbeiträge, aus denen das Publikum den besten Beitrag kürt. Im Anschluss besteht Gelegenheit zum direkten Austausch zwischen Forschenden und Publikum. Eine multimediale Dokumentation erweitert die Reichweite des Formats über den Veranstaltungsabend hinaus. Die gesammelten Erfahrungen, Materialien und ausgewählten Beiträge werden als Transfer‑ und Lernressourcen aufbereitet, um das Science‑Slam‑Format nachhaltig im Kontext des Leibniz‑Labs zu verankern.

 

Projekt-Steckbrief

  • Projektleitung am LIfBi: Dr. Florian Mayer
  • Antragstellung [insg.]: Dr. Florian Mayer (LIfBi) und Dr. Natalie Boonyaprasop (GNM)
  • Projektlaufzeit: 06/2026 – 05/2027
  • Förderer: Leibniz-Lab „Gesellschaftliche Umbrüche und Transformationen“ 
  • Link zu dieser Seite: www.lifbi.de/transformation-slam

 
Projektpartner
Germanisches Nationalmuseum