Definition des türkischen Migrationshintergrunds in dieser Publikation

Die Autorinnen und der Autor definieren hier den Migrationshintergrund über den Geburtsort der Eltern. Ein türkischer Migrationshintergrund liegt vor, wenn mindestens ein Elternteil in der Türkei geboren wurde.

Definition der Mehrheitsgesellschaft in dieser Publikation

Die Autorinnen und der Autor definieren hier den Migrationshintergrund über den Geburtsort der Eltern. Ein Migrationshintergrund liegt vor, wenn mindestens ein Elternteil im Ausland geboren wurde. Der Begriff „Mehrheitsgesellschaft“ bezeichnet den Teil der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund.

Realistische Bildungserwartungen

Die Teilnehmenden werden gebeten, ihre Erwartungen an den weiteren Verlauf der Bildungskarriere – die sogenannten Bildungsaspirationen – zu formulieren. Die Forschenden bezeichnen die Erwartungen als „realistisch“, wenn sie unter Berücksichtigung der bisherigen Leistungen sowie des eingeschlagenen Bildungsweges geäußert werden. [mehr dazu]

A75

Erwartung Abitur: Eltern von Schülerinnen und Schülern Sekundarstufe I

Ähnliche Abiturerwartungen bei Eltern mit türkischem Migrationshintergrund und Eltern ohne Migrationshintergrund

Die Grafik zeigt den Anteil der Eltern, die für ihr Kind realistischerweise das Abitur erwarten, im Zeitverlauf von der sechsten bis zur neunten Klasse. Dieser Verlauf ist differenziert nach Schülerinnen und Schülern mit türkischem Migrationshintergrund und aus der Mehrheitsgesellschaft . Die Erwartung, dass das eigene Kind das Abitur erreicht, nimmt nach der siebten Klassenstufe ab. Zugleich wird deutlich, dass die Erwartung des Abiturs in beiden Gruppen stets vergleichbar hoch ist.
Die farbigen Linien folgen den erhobenen Werten zu den jeweiligen Messzeitpunkten. Die senkrechten Linien stehen für den Wertebereich, in dem die Werte mit 95 % Sicherheit liegen.

Weitere Schlaglichter

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Politisches Vertrauen 2020/21: Bundesverfassungsgericht

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Demokratieverständnis 2020/21: Kontrollfunktion der Judikative über die Regierung

A58

Subjektives Wohlbefinden und Schulform