Liste aller laufenden und abgeschlossenen Projekte. Insgesamt 3355 Forschungsprojekte gefunden.
Das Projekt untersucht, welche Erträge sozio-emotionale Fähigkeiten für Bildungs- und Erwerbserfolg abwerfen und wie sie sich über die Zeit und in Abhängigkeit von Erziehungs- und Lernumwelten entwickeln.
Im Rahmen des Projekts "STIPEND" soll basierend auf NEPS-SC4 und NEPS-SC5 untersucht werden, wovon der Bezug eines Studienstipendiums abhängt und wie er sich auf den weiteren Studienverlauf sowie den Berufseinstieg auswirkt. Dabei werden deskriptive und kausalanalytische Ansätze verfolgt.
Wie lassen sich aus selektiven, unvollständigen und heterogenen Survey- und Kompetenzdaten robuste Aussagen gewinnen – und wie können Unsicherheit, Modellannahmen und Grenzen empirischer Evidenz so berichtet werden, dass sie Bildungs-, Teilhabe- und Transformationsentscheidungen unterstützen, ohne politische oder normative Abwägungen zu verdecken?
Amid global teacher shortages, high non-completion rates in teacher education undermine efforts to expand the teaching workforce. Non-completion in higher education is often attributed to weak academic and social integration. Moving beyond the isolated effects of academic and social integration, this study aimed to provide a more comprehensive understanding of teacher education students dropout by examining whether professional integration moderates their effects on dropout intentions and persistence across pivotal career transitions.
This study investigates the development of teacher self-efficacy (TSE) among German teachers over 8 years using panel data. Piecewise multilevel growth models captured within-person change across career stages: university-based teacher education, the induction phase, and early in-service teaching. School type, initial teaching motivation and personality traits function as predictors.
Aufbauend auf der Arbeit von Zinn et al. (2018) sollen in der Arbeit für die Startkohorte 6 das Ausmaß der Panelmortalität und Selektivität in den aktuellen Wellen (8 bis 16) analysiert werden, um etwaige neue Entwicklungen oder Veränderungen zu identifizieren.
While traditional preschool programs follow a school readiness oriented educational model, this study examines the impact of non educational factors on children's human capital by treating the shift in societal perceptions of childcare that occurred under the second Merkel administration in 2013 as a natural experiment, using the data of SC1 and SC2.
Im Rahmen einer Masterarbeit soll der Zusammenhang zwischen der Arbeit im Home Office und, insbesondere den psychischen, gesundheitlichen Faktoren untersucht werden.
Das Forschungsvorhaben untersucht, wie die relationale Einkommensposition von Individuen in zwei zentralen sozialen Kontexten - dem Betrieb und der Familie - den Zugang zu non-formaler beruflicher Weiterbildung (Continuing Vocational Training, CVT) in Deutschland beeinflusst. Auf Basis der Relationalen Ungleichheitstheorie (RIT; Tomaskovic-Devey & Avent-Holt, 2019) konzeptualisieren wir den Zugang zu CVT als Ergebnis relationaler Aushandlungsprozesse, die in zwei sich überlappenden Ungleichheitsregimen eingebettet sind. Die relative Einkommensposition dient dabei als Indikator für die Verhandlungsmacht und die Legitimität von Ressourcenansprüchen in beiden Kontexten. Erstmalig wird die RIT auf den familiären Kontext angewendet. Wir unterscheiden dabei zwischen betrieblich unterstützter CVT (arbeitgeberseitig (mit-)finanziert oder während der Arbeitszeit) und individuell initiierter CVT (eigenfinanziert, selbstorganisiert), da wir davon ausgehen, dass betriebliche und familiäre Einkommenspositionen unterschiedlich auf diese beiden Weiterbildungstypen wirken. Relevante Fragen: (1) Wie beeinflusst die relationale Einkommensposition - relativ zu Kolleg:innen im Betrieb und relativ zum/zur Partner:in in der Familie - die Wahrscheinlichkeit der Teilnahme an (a) betrieblich unterstützter CVT und (b) individuell initiierter CVT? (2) Wie interagieren die betriebliche und die familiäre Einkommensposition bei der Gestaltung des CVT-Zugangs (Kompensationshypothese)? (3) Inwieweit moderiert Geschlecht diese Zusammenhänge (Sensitivitätsanalyse)? Methodischer Forschungsansatz: Das Vorhaben nutzt den NEPS-SC6-ADIAB-Datensatz, der die Individualdaten der sechsten Startkohorte (Erwachsenenkohorte) des Nationalen Bildungspanels mit administrativen Daten der Integrierten Erwerbsbiografien (IEB) des IAB verknüpft.
Das Forschungsvorhaben nimmt Schüler/innen in den Blick, die im schulischen Kontext Disengagement, geringes Wohlbefinden oder negative Einstellungen zeigen und gemeinhin als von der Schule im Allgemeinen und dem Lernen im Speziellen distanziert beschrieben werden können. Solche Haltungen können Bildungserfolg und Lebenschancen abträglich sein. Um Erkenntnisse darüber zu erlangen, wie sich diese im Zeitverlauf entwickeln, werden die NEPS-Daten herangezogen. In diesem Kontext gilt es zu differenzieren, inwiefern es sich um stabile oder situationsspezifische Haltungen handelt. Ebenso gilt es, die Assoziation zwischen Haltungen und soziodemographischem Hintergrund zu analysieren. Hierzu werden die soziale Herkunft, der Migrationshintergrund, der Sprachhintergrund/Multilingualität und das Geschlecht in den Blick genommen. Ein weiteres Ziel ist es, Faktoren zu identifizieren, die zur Entwicklung dieser Distanz beitragen und Ansätze zu entwickeln, wie die Resonanz zwischen diesen Schüler/innen und der Schule (wieder) erhöht werden kann. Dabei werden die verschiedenen Ebenen, auf denen Schüler/innen Erfahrungen machen, einbezogen: Elternhaus, Schulklasse, Schule, Bildungssystem.
In the context of recent federal policy, namely the "Startchancenprogramm," the objective is to create social indices for schools in NEPS Starting Cohort 8. It is proposed that these indices be included as generated variables in the Scientific Use Files, thus enabling them to be used as standardised and comparable predictors by all researchers. A variety of approaches will be incorporated, including the MBI (Multipler Benachteiligungsindex, Fickermann et al., 2022), the Hamburger Sozialindex (Schulte et al., 2023), the Sozialindex für Schulen (NRW, Schräpler & Jeworutzki, 2021) or the Sozialindex für Schulen in Brandenburg (MBJS, 2024). This approach will facilitate the utilisation of one of the indices in the analysis of research data, thereby reducing the necessity for researchers to compute the indices themselves. This will enhance the comparability of research projects that address the challenges faced by educational institutions, as the variability of predictors will be reduced.
Mit den Daten des Lehramtsstudierenden-Panels (LAP, NEPS-Startkohorte 5) werden die Einflussfaktoren auf den Zusammenhang zwischen epistemologischen Überzeugungen zum Unterricht, beruflicher Belastung und Beanspruchung und Technologieoffenheit angehender Lehrkräfte, d. h. von Studierenden, Referendarinnen und Referendaren, sowie von Lehrkräften im Beruf quer- und längsschnittlich untersucht.
Dieses Projekt untersucht die Integrationseffekte von Amateurfußballvereinen. Wir nutzen Standorte von Flüchtlingszentren, um zu zeigen, dass Geflüchtete häufiger im Vereinsfußball aktiv sind, wenn ein Zentrum zufällig einen Verein in der Nähe hat. Danach vergleichen wir politische Einstellungen von deutschen Staatsbürgern, Integrationsgrad von Geflüchteten an Orten mit und ohne Fußballverein in der Nähe der Flüchtlingszentren.
This project investigates how socioeconomic conditions shape adult labor-market and work-related outcomes, including employment, earnings, job quality, career mobility, and responses to economic insecurity. We are particularly interested in whether individuals from different socioeconomic backgrounds respond differently to economic threat, uncertainty, or adverse labor-market conditions, and what mechanisms may account for these differences.
In diesem Projekt sollen die Unterrichtsqualitat und das Selbstkonzept von Lehrkraften im Zusammenhang mit der Zusammensetzung ihrer jeweiligen Klasse betrachtet werden.
Ziel des Projekts ist zu untersuchen, ob spezielle Sprachlernklassen zu höheren Lernfortschritten in Deutsch als Zweitsprache führen als die unmittelbare Integration der Schüler*innen mit geringen Deutschkentnissen in Regelklassen. Dabei sollen Klassenmerkmale wie der Anteil von Schüler*innen mit nichtdeutscher Herkunftssprache sowie das durchschnittliche Deutsch-Sprachniveau der Klasse berücksichtigt werden, um deren Auswirkung auf den Erwerb deutscher Sprachkompetenzen zu zu analysieren.
Metacognition, or the ability to monitor and regulate one's own cognition, has long been recognized as a key component of self-regulated learning, frequently linked with academic performance. However, relatively little has been explored about the role of metacognition in early literacy development during the kindergarten and early elementary years. Given that emerging research suggests young children acquire orthographic and linguistic knowledge through self-teaching processes during independent and shared reading experiences from early on, and considering the possibility that metacognition plays a role in this self-teaching process, there is a need for research examining the role of metacognition in early reading development. Drawing upon the NEPS Kindergarten cohort, this study investigates how young children's metacognitive skills (specifically procedural metacognition in vocabulary and grammar) support early reading development. We will address questions about the dimensionality of metacognition, the longitudinal associations between early metacognitive skills and subsequent reading outcomes, the role of metacognition in reading performance, and the underlying child- and item-related factors that influence metacognition skills.
We investigate how competence disparities between native and immigrant children and adults develop over the life course. Rather than treating these disparities fixed, we examine mechanisms that shape their development: whether they widen, persist or narrow across educational stages, driven by parental investments, language environments, ethnic networks and access to educational institutions. Drawing on all NEPS starting cohorts, we assess how disparities evolve within and across educational transitions, and under which institutional arrangements their reproduction is interrupted. Where early childhood data are available (i.e. SC1, SC2), we additionally trace the earliest manifestation of these disparities.
This is a methodological project in which I am developing a statistical framework focused on the estimation of entire distributions in longitudinal data. Data from the German National Educational Panel Study can be used as an empirical example for modeling the effects of transition from primary to secondary school on students’ academic motivation using this new framework.
Das Projekt untersucht den Zusammenhang zwischen Bildung und Arbeitsmarkterfolg im Erwerbsverlauf. Der Fokus liegt methodisch auf der Identifikation kausaler Effekte mithilfe bildungspolitischer Regelungen (z. B. Einschulungsregelungen, Bildungsreformen etc.). Das Projekt begrenzt sich nicht nur auf die klassischen monetären Bildungsrenditen (Löhne), sondern untersucht auch diverse nicht-monetäre Erträge einer höheren Bildung (z. B. Arbeitslosenrisiko, Beruf und Sozialprestige, Mobilität etc.).
This project examines how adolescents' digital-technology use relates to their science, technology, engineering and mathematics (STEM/MINT) occupational aspirations, and to the gender gap in those aspirations. The central questions are (1) whether the gendered use of gaming and social media predicts STEM aspirations more than total screen time, and (2) whether boys and girls differ in these associations. We have already established the population-level pattern across 81 economies using PISA 2022, and conducted individual-level longitudinal case studies in Australia (Longitudinal Surveys of Australian Youth) and the United Kingdom (Millennium Cohort Study). The NEPS Starting Cohort 4 (Grade 9) provides a further national case study, allowing us to test whether the same relationships hold in the German educational context using occupational aspirations (coded in ISCO/KldB), media- and gaming-use measures, ICT-literacy assessments, and the appropriate survey design weights.
Ziel des Forschungsvorhabens ist die Untersuchung der Qualität retrospektiv erhobener Erwerbsverlaufsdaten in der NEPS-Startkohorte 6 (SC6) auf Basis des verknüpften Datenprodukts NEPS-SC6-ADIAB. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, in welchem Ausmaß retrospektiv erhobene Angaben zu Erwerbsverläufen mit administrativen Daten der Integrierten Erwerbsbiografien (IEB) übereinstimmen. Untersucht werden sollen insbesondere Übereinstimmungen und Abweichungen hinsichtlich des Vorhandenseins, der zeitlichen Lage, der Dauer sowie der Reihenfolge von Beschäftigungs- und Arbeitslosigkeitsepisoden.
In dem Projekt soll auf Basis des NEPS und weiterer administrativer Daten untersucht werden, welchen Einfluss die Entfernung zur nächsten weiterführenden Schule auf den Übergang auf eine weiterführende Schule hat.
This project examines whether commonly used survey measures of job tasks are measured equivalently for women and men. Using data from the National Educational Panel Study (NEPS), we apply differential item functioning (DIF) analyses to identify potential gender-based measurement noninvariance in job task indicators. The study evaluates whether observed gender differences in task profiles reflect actual differences in work activities or, in part, differences in how survey items function across gender. The findings will contribute to improving the validity of task-based research on labor market inequality and technological change.
Das Projekt untersucht, ob ein Zusammenhang zwischen der Leseeinstellung der Eltern und der Lesemotivation ihrer Kinder besteht.
Das Projekt untersucht auf Basis von NEPS-Daten die Wahrnehmung schulischer Unterstützung bei türkischstämmigen Schülerinnen und Schülern im Sekundarbereich I. Analysiert wird, inwiefern wahrgenommene sprachliche und sozioökonomische Barrieren mit der subjektiven Bewertung schulischer Unterstützungsangebote zusammenhängen und welche Rolle schulische Integration dabei spielt. Geplant sind deskriptive Analysen sowie Regressions- und Mediationsmodelle.
Die NEPS-Daten sollen im Rahmen eines Workshops zur Analyse von längsschnittlichen Daten mit ML-basierten Vorhersagemodellen verwendet werden.
The project aim is to analyze the relative importance of academic self-concept and self-assessment accuracy for academic performance in educational contexts. The main research question is whether students' achievement is more strongly predicted by positive self-beliefs or by an accurate assessment of their competencies. Furthermore, the study will examine whether over- and underestimation of one's abilities are differentially associated with later academic outcomes. Data from the National Educational Panel Study (NEPS) will be utilized to address the research questions.
The aim of the thesis is to analyze the differences in academic success between university students with and without a migration background. The focus lies on the question of to what extent differences in higher education dropout rates between students with and without a migration background is explained by social background. Furthermore, the extent to which migration-specific factors and characteristics of the living and study situation influence the probability of dropping out will be analyzed. Data from the NEPS Starting Cohort 5 (Students) will be utilized to address the research questions.
Das Forschungsvorhaben untersucht, ob sich die wahrgenommene Attraktivität eines Hochschulstudiums unter Jugendlichen im Zeitverlauf verändert hat und ob die COVID-19-Pandemie zu Veränderungen in bildungsbezogenen Erwartungen beigetragen hat. Auf Grundlage der Expectancy-Value-Theorie werden sowohl die akademische Selbstwirksamkeit als auch die subjektive Bewertung eines Hochschulstudiums, einschließlich wahrgenommener Nützlichkeit, Freude und erwarteter Erträge, betrachtet. Mithilfe von Längsschnittdaten des Nationalen Bildungspanels (NEPS) werden mehrere Kohorten von Jugendlichen im Alter von 15 bis 18 Jahren analysiert. Die Auswertungen erfolgen im Rahmen von Strukturgleichungsmodellen und untersuchen zeitliche Veränderungen sowie mögliche pandemiebedingte Brüche in bildungsbezogenen Erwartungen. Dabei werden familiärer Hintergrund, Persönlichkeitsmerkmale, gesellschaftliches Vertrauen sowie demografische Merkmale berücksichtigt.
Wir untersuchen die ökonomische Integration von Vertriebenen und ihren Nachkommen aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten und unterscheiden dabei zwischen denen, die in der Bundesrepublik angekommen sind und denen, die sich in der SOZ/DDR niederließen. Die NEPS-Daten möchten wir insbesondere für die Analyse von Effekten auf Schul- und Ausbildungsabschlüsse nutzen.
Das Projekt untersucht den Zusammenhang zwischen beruflichen Interessen und intergenerationalen Ungleichheiten. Zunächst wird analysiert, wie sich die Berufe der Eltern auf die Berufsinteressen ihrer Kinder auswirken. Darauf aufbauend wird untersucht, inwieweit der Einfluss elterlicher Berufe auf Studienwahl und Einkommen der Kinder durch deren Berufsinteressen vermittelt wird.
Ziel des Projekts ist die Untersuchung der Determinanten schulischen Erfolgs unter Einbeziehung verschiedener individueller und sozialer Merkmale in der Startkohorte 4. Hierfür sollen einerseits Schulnoten sowie die Lese- und Rechenkompetenzen herangezogen werden. Als zentrale Determinanten werden Persönlichkeitsmerkmale, insbesondere das Big-Five-Modell (Extraversion, Verträglichkeit, Gewissenhaftigkeit, emotionale Stabilität und Offenheit für Erfahrungen) analysiert. Darüber hinaus werden weitere Einflussfaktoren berücksichtigt, indem schulische und berufliche Aspirationen, individuelle Unterstützungsstrukturen sowie das soziale Umfeld einbezogen werden.
Im Rahmen einer Bachelorarbeit wird der Zusammenhang zwischen dem Aufwachsen in einem alleinerziehenden Haushalt und den schriftsprachlichen Fähigkeiten von Kindern im Grundschulalter auf Basis der NEPScomp-Daten (SC2) untersucht. Im Fokus steht die Frage, ob sich Unterschiede in den schriftsprachlichen Fähigkeiten zwischen Kindern aus alleinerziehenden und nicht alleinerziehenden Haushalten zeigen und welche Bedeutung ökonomischen Ressourcen sowie sprachfördernden Aktivitäten im familiären Alltag in diesem Zusammenhang zukommt.
Das Forschungsprojekt untersucht den Zusammenhang zwischen dem Einsatz digitaler Lernsoftware im Unterricht und dem Kompetenzerwerb von Schülerinnen und Schülern. Grundlage der Analyse sind Daten der Startkohorte 8, insbesondere Kompetenzmessungen in Mathematik und Lesen sowie Angaben von Lehrkräften zur Nutzung digitaler Lernsoftware. Mithilfe quantitativer Analysen wird geprüft, ob der Einsatz solcher Technologien mit Unterschieden in den Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler verbunden ist und ob sich mögliche Effekte zwischen den Fächern unterscheiden.
Das Erkenntnisziel des Projekts ist es herauszufinden, welcher der beiden Einflussfaktoren - formale Bildung oder soziale Herkunft - die Gesundheitskompetenzen einer Person ausschlaggebender determiniert.
This project investigates how the impacts of higher education transitions - specifically enrollment and dropout - on individuals' social inclusion trajectories vary between immigrant and native youth in Germany.
Das Vorhaben untersucht die Übereinstimmung zwischen der Selbsteinschätzung von Grundschulkindern und der Fremdeinschätzung durch ihre Lehrkräfte hinsichtlich fachbezogener Kompetenzen, insbesondere in Mathematik und Deutsch. Datengrundlage ist die NEPS-Startkohorte 2 (SC2), die Kinder von der Kindergartenzeit über die Grundschule hinweg begleitet. Im Zentrum steht die Frage, wie stark Selbst- und Lehrkräfteurteil voneinander abweichen und ob diese Abweichungen systematisch mit soziodemografischen Merkmalen der Kinder zusammenhängen. Berücksichtigt werden insbesondere Geschlecht, Migrationshintergrund, sonderpädagogischer Förderbedarf sowie der sozioökonomische und Bildungshintergrund des Elternhauses. Methodisch werden die fachspezifischen Lehrkräfteurteile (Lehrerfragebogen, Informationen zum Kind) den Selbstauskünften der Kinder gegenübergestellt, sobald diese ab der dritten Jahrgangsstufe verfügbar sind. Ziel ist es, Muster verzerrter Fremdeinschätzung und divergierender Selbstwahrnehmung zu identifizieren und deren Bedeutung für die weitere Bildungslaufbahn einzuordnen.
Die Arbeit untersucht motivations- und selbstwirksamkeitspsychologische Prozesse im elterlichen Kontext und deren Bedeutung für die Entwicklung von Bildungsaspiration von Kindern und Jugendlichen. Im Zentrum stehen Theorien der Lern- und Leistungsmotivation (Selbstbestimmungstheorie, Erwartungs-Wert-Modell, Attributionstheorie), Selbstwirksamkeit (Bandura) sowie selbstreguliertes Lernen. Ziel ist die theoriegeleitete Entwicklung eines evidenzbasierten Elternbildungskonzepts zur Förderung von Bildungsaspiration. Leitend ist die Frage, wie motivationale Prozesse der Lern- und Leistungsentwicklung bei Kindern und Jugendlichen durch Eltern gezielt unterstützt werden können.
Das Forschungsprojekt im Rahmen einer Masterarbeit untersucht, welchen Einfluss die häusliche digitale Ausstattung auf die Bildungsaspiration von Schüler:innen unterschiedlicher sozialer Herkunft hat. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob ungleiche digitale Ressourcen im familiären Umfeld zur Reproduktion bestehender Bildungsungleichheiten beitragen und inwiefern IT-Selbstwirksamkeit diesen Zusammenhang vermittelt. Untersucht werden soll dabei, ob Schüler:innen aus nichtakademischen Haushalten über geringere digitale Ausstattung verfügen und dadurch niedrigere Bildungsaspirationen aufweisen als Schüler:innen aus akademischen Haushalten. Als Datengrundlage dienen die Längsschnittdaten des Nationalen Bildungspanels (NEPS), insbesondere Variablen zur häuslichen digitalen Ausstattung, digitalen Kompetenzen beziehungsweise IT-Selbstwirksamkeit, Bildungsaspiration sowie zur sozialen Herkunft.
Using large-scale representative survey data from Germany, we test whether AI use and basic digital tool use are associated with different levels of workers' further training participation, and whether these differences are mediated by task displacement and task creation. This study makes one contribution: it provides one of the first empirical tests of the full displacement-reinstatement mechanism in the context of adult learning.
The project investigates the structure of the labour market from a social network perspective. Applying a novel endogenous log-linear model, it explores the following distinct research questions in three sub-projects: 1) How do people's occupations shape their partner choices? 2) How do men and women with different educational attainment develop their careers along the career lines? 3) How does non-standard employment (e.g. part-time and fixed-contract work) influence career development?
Das Projekt untersucht längsschnittlich, inwieweit frühe Kontextfaktoren aus der Schulzeit (auf familiärer, schulischer, peerbezogener und personaler Ebene) die Lebenszufriedenheit und den subjektiven Gesundheitszustand von Jugendlichen im dualen Ausbildungssystem vorhersagen (Bronfenbrenners ökologische Systemtheorie). Als Datenbasis soll die NEPS-Startkohorte 4 (SC4, Wellen 1, 2, 6, 9) dienen.
Der 10. Altersbericht hat das Schwerpunktthema "Bildung im Alter". Die NEPS-Erwachsenenkohorte umfasst - anders als andere Datensätze der Bildungsforschung - auch eine größere Zahl von Menschen über 70 Jahre. Ziel ist es, deren informelle und non-formale Bildungsaktivitäten zu dokumentieren sowie die Bedeutung biografischer Übergänge in früheren Lebensphasen für Bildungsaktivitäten im Alter zu untersuchen.
Das Projekt zielt darauf ab, den Einfluss von Lehrkraftstereotypen auf Bildungsverhalten und -wahrnehmung sowie berufliche Erstrebungen von Schüler:innen zu untersuchen. Dabei sollen verschiedene Subgruppen nach Geschlecht, soziookonomischem Status und Einwanderungsgeschichte betrachtet werden.
This research project is a Federal-State-specific educational reform study under Art. 2 No. 5 of the Data Use Agreement. We estimate the causal effect of curriculum-based civic education on democratic attitudes by exploiting within-state, within-school-type variation in mandated civic-education hours. Treatment intensity is assigned to different NEPS starting cohorts to look at short- and long-term effects on political interest and social capital. Federal State identifiers are required as treatment-assignment variables.
Das Dissertationsprojekt soll Übergänge in das duale Ausbildungssystem (vorwiegend im Handwerk) und innerhalb dessen aus einer lebenslaufanalytischen Perspektive untersuchen. Im Mittelpunkt stehen drei thematische Schwerpunkte: erstens das Timing und die Determinanten der Einmündung in eine handwerkliche Berufsausbildung; zweitens die Frage, wann und unter welchen Bedingungen Gymnasiastinnen und Frauen in eine Handwerksausbildung einmünden, unter Berücksichtigung konkurrierender Übergangsereignisse wie der Studienaufnahme; drittens das Timing und die individuellen sowie berufsspezifischen Determinanten von Ausbildungsabbrüchen im Verlauf der Ausbildung. Methodisch werden Ereignisdatenanalysen auf Basis von Episodendaten eingesetzt. Die Verlaufsdaten ermöglichen eine monatsgenaue Abbildung biografischer Übergänge seit dem Schulabschluss. Theoretisch wird das Projekt durch Passungskonzepte (Person-Beruf-Passung, Skill-Mismatch), die Theory of Circumscription and Compromise nach Gottfredson sowie das Cooling-Out-Konzept nach Goffman und Matthies informiert. Als Datengrundlage dient das Nationale Bildungspanel (NEPS), Startkohorte 3, 4 und 6.
Das Projekt untersucht das Zusammenspiel zwischen institutionellen und individuellen Determinanten der psychischen Gesundheit von Studierenden. Das Projekt verfolgt das Ziel, Skalen zum Thema psychische Gesundheit von Studierenden zu entwickeln und zu validieren, die in groß angelegten Erhebungen der Hochschulforschung auf nationaler und internationaler Ebene reproduzierbar sind.
Ziel des Projekts ist es, den Zusammenhang zwischen sprachlicher Kompetenz und Bildungserfolg von Schüler:innen mit Migrationshintergrund empirisch zu untersuchen. Im Mittelpunkt steht die Frage, inwiefern sprachliche Kompetenzen einen Einfluss auf schulischen Bildungserfolg haben und ob dieser Zusammenhang durch den sozioökonomischen Status der Schüler:innen moderiert wird.
Das Forschungsprojekt im Rahmen einer Bachelorarbeit zielt darauf ab, den Einfluss der ethnischen Herkunft auf die frühkindliche Entwicklung sprachlicher Kompetenzen von Kindern im Kindergartenalter zu analysieren. Unter der Berücksichtigung von soziodemografischen sowie institutionellen Faktoren soll untersucht werden, ob sich die sprachlichen Kompetenzen von Kindern mit und ohne Migrationshintergrund signifikant unterscheiden. Außerdem soll der Einfluss der Betreuungszeit im Kindergarten auf mögliche Unterschiede in den sprachlichen Kompetenzen analysiert werden. Zur Bearbeitung der Forschungsfragen sollen Daten der NEPS-Startkohorte 2 genutzt werden.
Die grüne Transformation verändert Berufsprofile grundlegend. Weiterbildung gilt als zentraler Anpassungsmechanismus, wird jedoch von älteren Beschäftigten seltener genutzt. Gleichzeitig erhöhen begrenzte Resterwerbszeiten die Anreize für frühzeitige Erwerbsaustritte, obwohl Fachkräfteengpässe eine längere Erwerbsbeteiligung erfordern. Untersucht wird, ob ältere Beschäftigte im Strukturwandel besonders benachteiligt sind und inwieweit Weiterbildung eine Alternative zur Frühverrentung ist.
Ziel der Bachelorarbeit ist es herauszufinden, welchen Einfluss der sozioökonomische Hintergrund von Schüler:innen auf den Kompetenzerwerb während der COVID-19-bedingten Schulschließungen hat. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob und wie stark sich die Kompetenzerwerbsunterschiede bei Schüler:innen unterschiedlicher sozialen Schichten zeigen. Als Basis dieser Arbeit sollen die Daten des NEPScomp-Datensatzes fungieren.
Combinations of psychometric models with data-driven machine learning (ML) approaches have been introduced to facilitate comprehensive analysis of differential item functioning across diverse sets of covariates. The project demonstrates the implementation of the methods in practice, using data from the National Educational Panel Study (NEPS), Starting Cohort 3.
Das Projekt untersucht, wie historische Universitätsöffnungen in Westdeutschland Studienentscheidungen, räumliche Mobilität und spätere wissenschaftlich-technologische Karrierewege beeinflussen. Dafür sollen NEPS-SC6- sowie NEPS-SC6-ADIAB-Daten genutzt werden, um individuelle Bildungs- und Erwerbsverläufe mit administrativen Informationen zu verknüpfen und zu prüfen, ob ein verbesserter lokaler Hochschulzugang im typischen Studienentscheidungsalter langfristig die Wahrscheinlichkeit wissenschafts-, technologie- und forschungsnaher Tätigkeiten erhöht. Die Exposition gegenüber Universitätsöffnungen wird kohorten- und regionsbasiert über den frühesten beobachteten Wohnortkreis konstruiert, die Abgrenzung späterer Karrierewege erfolgt anhand verfügbarer Berufs- und Branchenklassifikationen.
Ziel der Bachelorarbeit soll ein Vergleich der monetären und sozialen Bildungsrenditen von Wehr- und Zivildienst sein. Hierfür soll auf Basis von NEPS-Daten die spätere Lohnprämie von Wehrdienstleistenden und Zivildienstleistenden sowie andere RoE wie Kriminalitätsrisiko und Arbeitslosigkeitsrisiko ermittelt werden. Die zentrale Fragestellung lautet: Welche Effekte auf dem Arbeitsmarkt in Form von Bildungsrendite haben die Absolvierung von Wehr- und Zivildienst und wie unterscheiden sich die beiden Gruppen?
This paper analyzes a dynamic discrete choice model with time-varying continuous unobservables using proxy variables. I develop a novel estimation framework that integrates deep neural networks to address high-dimensional continuous state spaces. Using this method, I address how the accuracy of self-awareness affects educational attrition using NEPS data. Metacognition variables serve as proxies for self-awareness.
Das Vorhaben soll untersuchen, wie sich BAföG auf die Entscheidung junger Erwachsener auswirkt, nach dem Abitur ein Studium aufzunehmen. Dazu sollen die Längsschnittdaten der NEPS-Startkohorte 4 genutzt werden, um den Übergang von der Schule in die Hochschule unter Berücksichtigung des familiären Hintergrunds zu analysieren.
This project investigates how domain-specific career aspirations persist and change across adolescence. Using NEPS Cohort 3, it examines whether aspiration change is associated with mismatches between prior aspirations and domain-relevant performance. The project uses computational longitudinal modelling to represent aspirations as persistent motivational states that may update in response to domain-specific signals.
Das Forschungsvorhaben adressiert folgende Fragestellungen: In welchem Maß sagen formale Bildungs- und insbesondere ICT-Kompetenzen, gemessen im Längsschnitt, die spätere berufliche Position, Tätigkeitsprofile und Weiterbildungsbiografien als Proxies für individuelle Innovationsleistung vorher? Welche bildungsbiografischen Konfigurationen kennzeichnen Personen, die in datenintensiven, KI-affinen Berufsfeldern tätig sind?
This project try to assess the role of parents age as a moderator of the union dissolution effect on child's education. The main hypothesis is that the negative effect of dissolution on child's education outcomes is mitigated when parents are older. This doctoral thesis project will test the previous hypothesis and evaluate how country factors (economic development, tracking school system, etc) and family internal dynamics (repartnering, wealth division after dissolution, etc) interact with the phenomenon.
Das Projekt zielt darauf ab, ein breiteres Verständnis über den Einfluss der sozialen Herkunft auf den Übergang in die weiterführenden Schulen zu erlangen. Dazu soll der Effekt der sozialen Herkunftseffekt in seine verschiedenen Bestandteile zerlegt werden. Neben der gängigen Unterscheidung zwischen primären und sekundären Herkunftseffekten zielt das Projekt darauf ab, in die Effektdekompostion dezidiert den Einfluss der Schule bei der Ungleichheitsgenese einzubeziehen und zu quantifizieren.
Environmental conditions in and around schools vary substantially and are worsening with climate change, yet their causal effects on student outcomes remain poorly understood. We use quasi-experimental methods to estimate how exposure to extreme weather conditions such as heat, cold, pollen, and air pollution affects test scores, competencies, and educational trajectories.
Das Projekt untersucht, inwiefern schulische Strukturmerkmale (z. B. Schulkultur, Schulleitung, Infrastruktur) zur fachlichen und überfachlichen Entwicklung von Grundschulkindern beitragen. Unter Berücksichtigung individueller Faktoren wie familiärer Herkunft und besuchter Betreuungsform wird analysiert, welche eigenständigen Effekte schulische und familiäre Kontextbedingungen entfalten und wie diese mit der individuell besuchten Betreuungsform zusammenwirken.
Es soll betrachtet werden, ob Effekte zwischen den Schultypen und interethnischer Freundschaftsbildung sowie Mediationen durch kooperative Lehrmethoden vorhanden sind. Dazu soll betrachtet werden, ob sich die Effektivität der Methoden zwischen den Schultypen unterscheidet und ob die Zunahme der Methoden innerhalb der Individuen zur Zunahme der interethnischen Freundschaftsschließung führt.
Das Projekt untersucht den Einfluss der coronabedingten Schulschließungen auf die soziale Ungleichheit der Leistungsentwicklung von Schüler:innen in Deutschland.
This thesis contributes to the existing research on bi- and multilingualism by analyzing whether layered minority multilingualism in german households is associated with the acquisition of additional foreign languages. It examines whether early exposure to a non-dominant minority language and parental multilingualism increase this likelihood.
Im Rahmen des Projektseminars „Empirical Human Resource Education and Management" (Sommersemester 2026, LMU München) werden empirische Analysen zu Kompetenzentwicklung, Bildungsverläufen und deren Zusammenhängen mit Arbeitsmarkt- und Bildungsergebnissen durchgeführt. Dabei werden die Kompetenzdaten der Startkohorten (SC1–SC6) des NEPScomp-Datenbestands genutzt. Die Studierenden bearbeiten im Rahmen eigener Seminararbeiten verschiedene Fragestellungen an der Schnittstelle von Bildung, Kompetenzmessung, Weiterbildung und Personalentwicklung.
This project analyzes data from the Newborn Cohort to test whether early temperament moderates environmental effects (e.g., maternal sensitivity, family risk) on development as proposed by the differential suspectibility framework. Of special interest is whether such moderation effects exist not only for early socio-emotional development, but also for cognitive and (pre-)academic outcomes towards the end of pre-k and in elementary school.
The individual and combined contribution of various parenting facets to the development of children's executive functions is not well understood. This is particularly the case for parenting during the infant and toddler stage. Socio-emotional versus cognitive supportive parenting facets could have differential links to later executive functions. Moreover, such facets could differentially mediate the connection between socio-economic status and executive functions. Using the Newborns Cohort (Starting Cohort 1), this projects examines links between multiple facets of mother-child-interactions and children's executive functions at four years of age taking the family background into account.
In some German states, students are not only evaluated based on their academic achievement but also on achievement-related behaviors such as diligence or participation. The current project aims to investigate whether these additional grades are associated with different trajectories of personality trait development. To do so, we first plan to compare the Big Five personality developmental trajectories of students who report receiving or not receiving such evaluative grades. In a second step, we will focus solely on the group of students with evaluative grades and examine whether the grades themselves are differentially related to personality development.
This project explores whether there exists a gender gap in math abilities, and whether such a gap is greater among married individuals than among single individuals. Such an empirical investigation tests the prediction from an intrahousehold task assignment model based on either comparative advantage or the gender-stereotypical feature of a task. Together with an assumption regarding the practice effect of ability development, the model predictions indicate that among married individuals, a gender gap in math abilities exist and increases with the duration of marriages.
Ziel des Projekts ist die Identifikation von Gelingensbedingungen für eine erfolgreiche schulische Inklusion von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf (SEN). Auf Basis mehrerer internationaler Längsschnittstudien wird untersucht, wie sich Kinder mit SEN im Vergleich zu Kindern ohne SEN hinsichtlich ihrer akademischen Entwicklung, ihres emotionalen Wohlbefindens und ihrer sozialen Partizipation über die Zeit entwickeln. Als Prädiktoren werden schulische Rahmenbedingungen, die Qualität des Unterrichts sowie die Inanspruchnahme spezifischer Fördermaßnahmen berücksichtigt. Darüber hinaus wird zwischen unterschiedlichen SEN‑Kategorien differenziert, um zu analysieren, ob und in welchem Ausmaß Kinder mit verschiedenen Förderbedarfen unterschiedlich stark von diesen Faktoren profitieren.
Ziel des Vorhabens ist die Aufbereitung von Episodendaten für analytische Zwecke. Als inhaltliche Anwendungsbeispiele dienen unter anderem die Erfassung und Auswertung der Dauer von Elternzeit, Phasen der Erwerbslosigkeit sowie die Abbildung beruflicher und ausbildungsbezogener Episoden. Ziel ist es, die Episodendaten so zu strukturieren, dass sie für weiterführende Analysen nutzbar sind.
Das Projekt untersucht, welche Unterschiede zwischen den Geschlechtern hinsichtlich ihrer zukünftigen Einkommenserwartungen bestehen und welche Rolle dabei Faktoren wie bspw. Selbstwirksamkeit und soziale Normen spielen.
The project examines the impact of megatrends - such as digitalisation, demographic and socio-ecological change - on inequalities in employment and the workplace, their consequences for political attitudes, and the protective effect of education and job-related training.
The project aims to investigate the existence of a “divorce penalty” on educational opportunities in Germany. The main research questions are: 1. Does divorce have a negative impact on educational attainment? 2. Does divorce influence enrollment choice in upper secondary school tracks? 3. How do socioeconomic status origin and time-specific educational trend influence the aforementioned dynamics?
Das Ziel des Projekts ist es, den Einfluss von Maßnahmen der Personalentwicklung auf die Entwicklung von Mitarbeiterkompetenzen zu untersuchen. Es soll untersucht werden, welche Maßnahmen besonders wirksam sind und welche Kompetenzen vorrangig gestärkt werden.
Differential item change functioning (DIF-C) analysis as presented by Martinkova et al. (2020) enables analyzing gains in competencies in relation to item characteristics. In this study, we apply the method to investigate tracking effects using data from the NEPS Starting Cohort 3, focusing on competence measurements in grades 5, 7, and 9. The item-level analysis provides insights into differential tracking implications in relation to the testing framework. Furthermore, we aim to demonstrate how different methodological decisions (e.g., strategies for handling clustering, measurement error, and missing values) can influence the conclusions drawn from the DIF-C analysis.