Liste aller laufenden und abgeschlossenen Projekte. Insgesamt 3229 Forschungsprojekte gefunden.
Using the TAEPS dataset, this study investigates how employment conditions, psychological well-being, and migration background intersect among adult educators. We aim to identify distinct vulnerability profiles and examine if educators with a migration background are disproportionately represented in highly vulnerable groups. Employing Latent Profile Analysis (LPA), we will classify educators into subgroups based on income, contract type, and job satisfaction. Then, multinomial logistic regression will test the predictive power of migration background on profile membership, providing insights for educational policy.
Das Forschungsvorhaben untersucht intraindividuelle Veränderungen politischer Orientierungen im Übergang von der Schule in die Hochschulbildung. Auf Basis der Startkohorte 4 der National Educational Panel Study (NEPS) werden politische Interessen, institutionelles Vertrauen und ausgewählte wertbezogene Einstellungen längsschnittlich analysiert. Im Zentrum steht die Frage, ob und in welchem Ausmaß der Übergang ins Studium mit systematischen Veränderungen politischer Orientierungen einhergeht und inwiefern biografische Ereignisse wie der Auszug aus dem Elternhaus oder ein Wohnortwechsel und ein verändertes Mediennutzungsverhalten diese Dynamiken begleiten. Ziel ist es, politische Sozialisation im jungen Erwachsenenalter als potenziell transformatorische Lebensphase empirisch zu prüfen.
Das Projekt untersucht das schulische Wohlbefinden im Kontext des Übergangs von Primar- zu Sekundarstufe. Dieser Übergang gilt als wichtige Gelenkstelle für den weiteren Bildungsverlauf und geht mit veränderten schulischen Anforderungen, Lernumgebungen und sozialen Beziehungen einher. Ziel ist die Analyse zentraler Einflussfaktoren und ihrer Bedeutung für die Bewältigung dieses Übergangs.
Ziel ist es herauszufinden, ob und inwiefern sich die Bildungserwartungen von Eltern mit und ohne Migrationshintergrund in Deutschland unterscheiden. Im Fokus steht die Frage, ob Eltern mit Migrationshintergrund höhere schulische Erwartungen an ihre Kinder haben und welche Rolle dabei sozioökonomische Faktoren spielen.
Das Ziel des Vorhabens besteht darin, herauszuarbeiten, wie Betriebe durch organisatorische Strategien die Effekte des Strukturwandels moderieren können. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Frage, wie betriebliche Weiterbildungsmaßnahmen dazu beitragen können, Beschäftigte zu unterstützen. Die Analyse soll dabei auf verknüpften NEPS-ADIAB-Daten basieren.
Previous literature on the so-called proxy problem has reported differences between children's self- and parental proxy-ratings of children's health. The project seeks to investigate (1) the direction of potential disagreement (i.e., parental over- and underestimations of child health) and (2) potential factors that contribute to parent-child (dis)adreement. Here, special attention will be paid to characteristics of the child (gender, age, educational attainment, self-rated health) and of the parent (gender, educational level, migration background), as well as the combination of the child's and the respondent parent's gender.
Workers' skills are crucial for personal success and economic growth, but ongoing changes such as digitalization and demographic shifts constantly change skill needs. The proposed project explores which cognitive and noncognitive skills are necessary for the labor market and how this evolves over time. By analyzing large-scale datasets across countries and over time, in particular PIAAC and NEPS-SC6, we examine how skills relate to income, to what extent workers' skills match employers' needs, how skills relate to age, and how training programs are associated with skills. The project combines expertise from psychology, sociology, and economics to better understand the demands of the labor market.
The research project aims at investigating how parental leave relates to mechanisms of skill deterioration and how these, in turn, influence patterns of gender economic inequality among German parents. In doing so, it contributes to previous studies on the motherhood penalty by digging deeper into the role of parental leaves in shaping gender disparities in labour market experiences.
Das Projekt möchte den Zusammenhang von Bildungsergebnissen und Wetter bzw. Umweltverschmutzung durch Regressionsanalysen mit Hilfe von entsprechend angespielten Daten aus externen Quellen (DWD, UBA) untersuchen.
Das Promotionsprojekt untersucht, wie sich Emotionen und Motivation von Schüler*innen in der Sekundarstufe I über die Zeit entwickeln und welche individuellen, unterrichtlichen und schulischen Kontextfaktoren diese Entwicklungen prägen. Es werden Verläufe, Muster und Veränderungsprozesse emotional-motivationalen Erlebens analyisiert und mit Kontextfaktoren verknüpft. Ziel ist es, ein integriertes Verständnis zentraler psychologischer Prozesse im Jugendalter zu gewinnen und aufzuzeigen, welche schulischen Einflussfaktoren adaptive Entwicklungen fördern oder hemmen.
Das Forschungsprojekt untersucht das Zusammenspiel von Fortbildungen und der anschließenden tatsächlichen Mediennutzung im Unterricht/Arbeitsalltag durch/von Lehrkräften. Dabei sollen verschiedene Einflussgrößen berücksichtigt und in die Untersuchung integriert werden.
KI-Expositionsindizes zeigen, welche Berufe besonders stark von KI verändert werden könnten. Unklar ist jedoch, in welchem Ausmaß Beschäftigte in diesen Berufen auch über digitale Kompetenzen verfügen, um KI produktiv einzusetzen. Das Projekt untersucht anhand der von NEPS-Daten (SC6), ob eine höhere berufliche KI-Exposition auch mit höheren ICT-Kompetenzen einhergeht.
Geschlechterunterschiede in der Mathematikkompetenz sind vielfach dokumentiert, doch deren Entwicklung über den Lebensverlauf und die zugrunde liegenden Mechanismen sind weniger gut verstanden. Das Projekt untersucht anhand von NEPS-Daten (SC1), in welchem Ausmaß ein Gender Gap in der Mathematikkompetenz besteht und wie sich dieser über verschiedene Bildungsphasen und Altersgruppen hinweg entwickelt.
Das Projekt untersucht den Einfluss der Art der Hochschulzugangsberechtigung (beruflich orientiert vs. gymnasial) auf den Studienerfolg. Im Zentrum steht die Frage, ob Studierende mit unterschiedlichen schulischen Vorbildungen systematische Unterschiede in Studienleistung, Studienverlauf und Abbruchrisiko aufweisen. Dabei werden individuelle und institutionelle Faktoren berücksichtigt, die diesen Zusammenhang moderieren können.
In this project, links between classroom composition and students’ achievement and motivational development will be investigated. Using data of the NEPS, we explore the interplay of compositional characteristics in shaping student outcomes.
Most existing models of aspiration treat the facts about one's identity as a nonstrategic matching process. But empirical work often finds countervailing evidence that identity is subject to political construction and strategic manipulation. My research aims to exploit the difference between Gesamschule and the normal sortition system to understand the role of aspiration and exposure to other students' effect on exam performance in a student.
Die vorliegende Studie soll die von Studierenden genannten Gründe ihres Studienabbruchs untersuchen. Ziel der Studie ist es, lehramtsspezifische Ursachen des Studienabbruchs zu identifizieren. Es werden die Studienabbruchgründe von Lehramts- und Nicht-Lehramststudierenden sowie von Lehramtsstudierenden mit und ohne MINT-Fach vergleichend analysiert.
People have biased beliefs about their own abilities or knowledge. This could affect their decision-making. My aim is to investigate how self-confidence in math and science affect future education and labor market decisions. I plan to use NEPS SC4 including the competence tests and ADIAB.
This study examines associations between socioeconomic status, migration background, and academic achievement. Using data from the NEPS, the study investigates the extent to which socioeconomic status and migration background predict individual academic achievement and whether these relationships differ between school types (Haupt-, Realschule, Gymnasium) in Grade 5 and whether they persist within the school types by Grade 7.
Ziel des Projektes ist es zu quantifizieren, wie sich Rezessionen zur Zeit des Abiturs auf (1) die Entscheidung von Abiturienten sich an einer Hochschule einschreiben, (2) die Studienfachwahl und (3) assoziierte Arbeitsmarktergebnisse der Abiturienten auswirkt. Zudem sollen mögliche Mechanismen, welche Effekte in (1) und (2) bewirken, voneinander abgegrenzt werden. Aus dem Projekt sollen sowohl wissenschaftliche Veröffentlichungen, als auch eine Masterarbeit hervorgehen.
Im Jahr 2000 gab es eine bedeutende Änderung im deutschen Staatsbürgerschaftsrecht, die Kindern nicht deutscher Eltern bei Geburt die Staatsbürgerschaft zusprach. Vergangene Forschungsergebnisse zeigen, dass diese Reform Implikationen für das Geburtenverhalten ausländischer Eltern hatte, und auch die schulischen Leistungen der Kinder beeinflussen könnte (Avitable et al. 2014, Felfe et al. 2015). In diesem Projekt möchte ich bestehende Studien erweitern und in einem Differenzen-in-Differenzen Setup ermitteln, wie sich die Arbeitsmarktchancen von Immigranten in zweiter Generation in der längeren Frist verändert haben. Insbesondere möchte ich mir anschauen, mit welchem Abschluss die Schule beendet wurde und ob die Intention vorlag, ein Hochschulstudium zu beginnen.
This project leverages secondary data analysis of published datasets, including the NEPS data, to examine language skills in newcomer student populations. The central research question is: How do newcomer students' language and literacy skills develop over time within the German education system, and in what relation to individual and contextual factors as well as aspects of the research context? Using questionnaire data and competence testing results from 5C 3, 4, and 8, the aim is to examine newcomers' language skills and development over time, how they compare to mainstream students, and the role of individual and contextual variables as operationalized within the bioecological model of human development, which serves as the conceptual framework.
Bildungsungleichheiten stellen ein zentrales Forschungsfeld der empirischen Bildungsforschung dar. Innerhalb dieser Forschung nimmt der Migrationshintergrund eine besondere Rolle ein, da er in zahlreichen Studien als relevanter Pradiktor für Bildungsbeteiligung und Bildungserfolg ausgewiesen wird. Zugleich verweist die Ungleichheitsforschung auf migrationsbezogene Disparitäten als Resultat komplexer sozialer, kultureller und institutioneller Vermittlungsprozesse. Vor diesem Hintergrund erweist sich eine dichotome Kategorisierung des Merkmals „Migrationshintergrund“ als analytisch unzureichend, da sie die unterschiedlichen sozialen, sprachlichen und institutionellen Mechanismen, über die Migration Bildungsprozesse beeinflussen kann, systematisch verdeckt und somit keine adäquaten Aussagen über deren Wirkungswege erlaubt. Die vorliegende Bachelorarbeit verfolgt daher das Ziel, über die weit verbreitete dichotome Operationalisierung hinauszugehen und migrationsbezogene Bildungsungleichheiten differenzierter zu analysieren.
Der Anteil der Kinder, die bei nur einem Elternteil aufwachsen, hat in den letzten Jahren zugenommen. Im Rahmen der Masterarbeit wird anhand der Daten des NEPS untersucht, ob sich das Aufwachsen von Kindern in einer Alleinerziehendenfamilie auf ihre Bildungsbeteiligung auswirkt. Bedeutet die Verfügbarkeit nur eines Elternteils eine Benachteiligung bei der Hochschulzugangsberechtigung gegenüber Kindern aus Familien mit zwei Elternteilen?
In dem Projekt soll mit SC8-Daten untersucht werden, ob der nachdrückliche Einsatz digitaler Medien zum Ziel der Kompetenzförderung einen Einfluss auf die digitalen Kompetenzen von SuS der Sekundarstufe I hat. Es soll zudem untersucht werden, ob dieser Einsatz den Einfluss der generellen ICT-Nutzung im Unterricht auf digitale Kompetenzen moderiert. In Bezug auf den generellen Einsatz von ICT findet man bisher nicht immer (große) Effekte. Ein Beitrag wäre daher, konkreter auf den Einsatz zu schauen und diesen zu qualifizieren.
Drawing on NEPS/LAP data, this project aims to examine (1) how novice teachers' self-efficacy (SE) develops from the Referendariat into the early years of full-time teaching; (2) how personal and contextual factors shape this growth; (3) whether SE trajectories predict key professional outcomes (job satisfaction, emotional exhaustion, and intentions to leave the profession); (4) wether SE mediates the effects of personal and contextual factors on these outcomes; and (5) wether distinct profiles of SE developmental trajectories can be identified. Research Questions 1-3 will be addressed using latent growth curve modeling, research question 4 through mediation analysis, and research question 5 through latent class growth analysis.
Im Rahmen der Masterarbeit werden die Entwicklungsverläufe von Selbstwirksamkeitserwartungen und Überzeugungen zu inklusivem Unterricht von (angehenden) Lehrkräften untersucht. Mittels längsschnittlicher Analysemethoden sollen die Veränderungsprozesse zwischen den Konstrukten modelliert und analysiert werden. In einem weiteren Schritt wird die Bedeutung individueller Merkmale der (angehenden) Lehrkräfte für die genannten Entwicklungsprozesse näher betrachtet.
Es liegen vielfältige Studien vor, die die Häufigkeit der Nutzung digitaler Medien in Schulen erheben (z. B. ICILS 2023, Bitkom 2011 und 2023, KIM 2020, JIM 2017, PISA 2022). Bisher fehlen jedoch auf Deutschland fokussierte Studien, die die folgenden Fragen adressieren und im Bezug zueinander auswerten: a) welche digitalen Medientechnologien werden mit b) welchen medialen Formaten zu c) welchen Zwecken d) wie oft von Lehrkräften eingesetzt sowie e) welche Unterstützungsbedarfe haben sie jeweils und f), wie schätzen sie den pädagogischen/didaktischen Nutzen jeweils ein. Genau dies ist aber notwendig, um 1. für die Bildungsmedienforschung aussagekräftigere Analysen des Status Quo zu ermöglichen, 2. qualitative Analysen vorzubereiten und/oder quantitativ einordnen zu können sowie 3. Beratungsleistungen für bildungspolitische Maßnahmen (z. B. Aus- und Weiterbildung, Ausstattung) anzubieten. Ziel des „Survey zu digitalen Bildungsmedien“ ist daher die Erhebung und Auswertung entsprechender Daten.
Ziel der Studie ist die Untersuchung der Effekte intergenerationaler sozialer Mobilität auf Indikatoren von mentaler Gesundheit (z. B. Depression) und psychischem Wohlbefinden (z. B. Lebenszufriedenheit, Arbeitszufriedenheit, globales Selbstwertgefühl). Dafür wollen wir die Daten der NEPS-Kohorte 4 (ab Kl. 9 in 2010) oder 5 (Studierende) nutzen. Ein Bildungsauf- bzw. Abstieg soll anhand des Abgleichs des eigenen Bildungsstands im Erwachsenenalter mit dem höchsten Bildungsstand der Eltern operationalisiert werden. Anhand von Propensity Score Matching mit Daten aus den ersten Erhebungswellen sollen konfundierende Merkmale für den untersuchten Effekt bestmöglich kontrolliert werden.
The project investigates how different sibling constellations - particularly the presence of older siblings and their educational attainment - are associated with children's language competencies, and whether these patterns differ between migrant and non-migrant families. Using data from the NEPS Starting Cohort 3, the study employs multivariate cross-sectional analyses to examine two domains of language competencies: receptive vocabulary and reading comprehension.
Es sollen Effekte unterschiedlicher Regelungen der Differenzierung der Bildungswege nach der Grundschule in den deutschen Bundesländern auf die Leistungen in der Sekundarstufe 1 untersucht werden. Der Hintergrund ist, dass in den internationalen Vergleichsstudien für Effekte der Bildungssysteme die Leistungen vor der Sortierung nicht erfasst sind und daher davon auszugehen ist, dass die Befunde (deutlich) verzerrt sind. Die Varianz in den Regelungen zwischen den Bundesländern soll ausgenutzt werden, um Einsichten in die Größe der Verzerrung zu bekommen. In diesem Zusammenhang sollen auch verschiedene Ansätze zur empirischen Untersuchung der Effekte von Bildungssystemen umgesetzt und verglichen werden (wie die einfachen OECD-Vergleiche, der sog. Standardansatz bei Hanushek und Wößmann z.B. oder das Vorgehen der Forschungsgruppe um Dronkers). Der Hintergrund ist ein (allgemeines) Modell des "Ability Tracking" zur Erklärung von Unterschieden in Bildungsbeteiligung und Leistungen. Das NEPS enthält die dazu nötigen Informationen. Es sollen dabei Typen von Bundesländern hinsichtlich ihrer Striktheit der Sortierung nach Leistung verglichen werden, etwa in Orientierung an der Typologie bei von Below. Für die Analysen sollen Daten der SC3 verwendet werden.
Rolle sprachlicher Kompetenzen von Migranten für ihre Sozialintegration im Aufnahmeland. Untersucht werden Einflüsse auf Kompetenzentwicklung, Bildungslaufbahn, Arbeitsmarkterfolg, psychisches Wohlbefinden, soziale Anpassung sowie die kulturelle Identität. Zudem Vergleich selbstberichteter Einschätzungen und objektiver Kompentenzmessungen.
Das Projekt untersucht aus einer Lebensverlaufsperspektive die Entwicklung, Determinanten und Effekte psychischer Gesundheit über den Studien- und Promotionsverlauf. Es basiert auf einem mehrdimensionalen Verständnis psychischer Gesundheit, das klinische, kognitive und affektive Facetten umfasst. Ausgehend von psychologischen, soziologischen und ökonomischen Theorien werden zum einen Einflüsse psychischer Gesundheitsmerkmale auf den Übergang in Studium und Promotion sowie Auswirkungen von Studien- und Promotionsentscheidungen auf diese Gesundheitsmerkmale analysiert. Zum anderen werden Einflüsse von Studienanforderungen, Lernumwelten, räumlicher Mobilität und Studienerfolg auf die psychische Gesundheit untersucht. In allen Analysen wird geprüft, ob sich Entwicklung, Determinanten und Effekte psychischer Gesundheit nach zentralen Sozialmerkmalen unterscheiden.
Die Kompetenzunterschiede zwischen Schülerinnen und Schülern wachsen tendentiell zu Ungunsten der Jungen. Einen Erklärungsansatz stellt maskulinitätsinszenierendes Verhalten der Jugendlichen dar. Die bisherige Forschung deutet zusätzlich darauf hin, dass Maskulinitätsinszenierung sich in Abhängigkeit der sozialen Herkunft unterscheidet und so auch schichtspezifische Bildungsungleichheiten reproduzieren könnte. Dieser Zusammenhang soll mit der Arbeit geprüft werden.
Die im Rahmen einer Bachelorarbeit geplante Studie soll die Bildungsungleichheit in Deutschland anhand von sozialer Herkunft und Geschlecht in Hinblick auf den Übertritt aufs Gymnasium untersuchen.
Das Ziel des Projektes ist es, mit den Daten der Startkohorte 6 zu untersuchen, inwieweit der Effekt von Arbeitslosigkeit auf verschiedene Outcomevariablen der psychischen Gesundheit (bspw. Stress) durch Geschlecht und Geschlechterrollenorientierung moderiert wird. Außerdem sollen verschiedene soziodemografische Variablen (bspw. Bildungsniveau, Beziehungsstatus, Vorhandensein von Kindern) als Kovariaten in die Analyse miteinbezogen werden.
Das Projekt untersucht Determinant im Zusammenhang mit dem Ausbleiben klarer Berufsaspirationen zum Ende der Pflichtschulzeit. Dazu wird das Phänomen hinsichtlich zeitlicher Verläufe und soziodemografischer Einflussfaktoren untersucht, aber auch mit Blick auf Bewältigungsstrategien, sollte eine Berufsaspiration zum Ende der Pflichtschulzeit (Hauptschulen, Mittelschulen, Gesamtschulen und Gymnasien) nicht ausgeprägt sein.
Die bisherige Forschung zum Zusammenhang der Nutzung von sozialen Medien (wie Instagram oder Tiktok) und Wohlbefinden findet bisher meist schwache Zusammenhänge, ohne Aussagen über die Richtung der Effekte machen zu können. Sie basiert typischerweise auf Querschnittserhebungen und Selbstauskünften über die Nutzungsdauer. Um diesen methodischen Schwächen zu begegnen, schlage ich ein NEPS Add-On-Modul vor, das eine ereignisgesteuerte Datenerhebung über einen längeren Zeitraum verfolgt. Diese sieht eine Kombination aus Web-tracking und Tagebuch-Ansatz per App vor, ergänzt also Standard-Surveytools durch moderne Erhebungstechniken, um kausale Schlüsse plausibler zu machen.
Die im Rahmen einer Masterarbeit geplante Studie soll den Zusammenhang von digitalem Medienkonsum und Sprachentwicklung bei Kindern im Vorschulalter untersuchen. Hierbei soll der rezeptive Wortschatz der Kinder betrachtet werden und geprüft werden, ob dieser mit der Dauer der täglichen Nutzung digitaler Medien (u. a. Smartphone-, Tabletnutzung) der Kinder assoziiert ist. Darüber hinaus soll die Studie prüfen, ob die inhaltliche Qualität der konsumierten Medien, der Migrationshintergrund der Kinder und das häusliche Sprachumfeld den Zusammenhang beeinflusst. Als Stichprobe soll die Startkohorte 1 des NEPS herangezogen werden.
The demand for transversal skills, such as teamwork and critical thinking, increased in the labor market. We study how school curricula adapt to these changes, comparing the emphasis on crystallized knowledge versus transversal skills. Using a staggered state-by-state implementation of curricula updates we want to estimate the effect of teaching transversal skills on student's educational and labor market outcomes.
Um den Bildungstrichter zwischen Erst- und Folgeakademikerstudierenden weiter zu erklären, sollen Unterschiede der Gruppen in der empfundenen Zugehörigkeit, Identifikation und Integration mit der Hochschule untersucht werden. Dabei sollen unterschiedliche Hochschularten (z. B. Universitäten vs. Fachhochschulen) als moderierende Variable exploriert werden. Weiterhin sollen Antezedenzien der empfundenen Zugehörigkeit, Integration und Identifikation exploriert werden.
Das Projekt untersucht, inwiefern die von Jugendlichen wahrgenommenen familiären Geschlechterrollenvorstellungen die Berufsaspirationen junger Frauen mit Migrationshintergrund beeinflussen. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob traditionelle oder egalitäre Rollenbilder in der Herkunftsfamilie mit den beruflichen Zukunftswünschen der Jugendlichen zusammenhängen und wie stark familiäre Rollenvorstellungen den Berufswahlprozess prägen. Ziel der Studie ist es, zum Verständnis familiärer Einflussfaktoren auf die beruflichen Orientierungen junger Frauen mit Migrationshintergrund beizutragen.
The project explores how individuals’ relational positions - both within the workplace and the family - shape their access to non-formal continuing vocational training (CVT). Building on Relational Inequality Theory, it seeks to analyze how income positions relative to partners and coworkers influence participation in training, and how these dynamics are embedded in broader structures of gender, care responsibilities, and company support. Companies and families are conceptualized as overlapping inequality regimes in which access to time, money, and information is negotiated. The project wants to utilise the NEPS data to identify structural and relational mechanisms that contribute to unequal training opportunities across the life course.
This research investigates the trade-off between professional security and creative innovation for students entering high-skill fields. It compares a networked path, characterized by established social capital and potential conformity, against the autonomous path, which offers intellectual freedom at the cost of direct support.
In der Abschlussarbeit wird der Zusammenhang von wahrgenommener Dirskrimierung auf die psychische Gesundheit von Menschen mit Migrationshintergrund untersucht. Die vorläufige Fragestellung lautet demzufolge: Inwiefern beeinflusst wahrgenommene Diskriminierung die psychische Gesundheit von Personen mit Migrationshintergrund?
I am interested in studying how social isolation shapes the influence of people's family, friends, etc. on various beliefs over time. To that end, I wish to use a random intercept cross-lagged panel model so that I can analyze the evolution of a person's beliefs over time in this way. I hypothesize that social isolation will make a person more susceptible to the influence of their social affiliates over time.
The project examines how socioeconomic bias in teacher grading within the tracked German lower secondary education system, affects student’s beliefs over time. Focusing on repeated experiences of perceived unfair evaluation, it examines whether such bias weakens student’s beliefs in meritocracy and their sense of personal agency.
Die Masterarbeit untersucht, wie elterliche Bildungsaspirationen die idealistischen und realistischen Bildungsaspirationen ihrer Kinder beeinflussen und inwiefern sich diese Zusammenhänge nach Migrationsgeneration, Migrationsmotiv, Herkunftsland und Schulform unterscheiden. Damit schließt das Projekt zentrale Forschungslücken, da bisherige Studien meist nur einzelne Herkunftsgruppen, frühe Generationen oder wenige Schulformen betrachten.
From the viewpoint of educational research, we focus on the interrelated development of competencies and engagement in reading and orthography over the course of lower secondary education. With school being the formal learning environment of particular relevance for this development, we specifically consider in our analyses also the quality of language instruction. Of special interest are differential developments regarding the student´s gender, social status, ethnic and family background as well as variables on class, school and system levels.
Das Vorhaben untersucht, ob betriebliche Weiterbildung in Engpassberufen zu höheren Erwerbseinkommenszuwächsen führt als in anderen Berufen. Erwartet wird ein doppelter Effekt: Produktivitätssteigerung (Humankapital) und höhere Verhandlungsmacht durch Arbeitskräftemangel. Die kausale Analyse erfolgt mittels Matched Difference-in-Differences mit NEPS SC6 und Engpassdaten der Bundesagentur für Arbeit.
This study investigates how long term insecurity in labor market attachment relates to the timing of becoming a parent. The labor market attachment insecurity is captured through the Insecurity Index based on biographical data. Besides the main effect, the study investigates the moderating role of educational attainment and cohort membership.
What determines whether a teacher will be a good teacher? We use value-added models to identify individual teacher effects on student competences. A second step includes teacher characteristics to explain individual teacher effects.
Der feste Einschulungsstichtag im deutschen Schulsystem führt zu deutlichen Unterschieden im relativen Alter der Kinder. Das Projekt untersucht mithilfe der NEPS-Daten, wie das relative Alter beim Schuleintritt mit schulischer Leistung und Lebenszufriedenheit in den ersten Schuljahren zusammenhängt. Es werden Zusammenhänge mittels Regressionsanalysen analysiert, wobei sowohl direkte als auch indirekte Effekte über die Schulleistung betrachtet werden. Die Ergebnisse sollen Hinweise auf altersbedingte Ungleichheiten im deutschen Schulsystem geben.
Continuing education has received ample attention in the scholarly and policy debates due to its relevance for adapting to changing labor market conditions, particularly in light of large-scale transitions like technological change, demographic change, and the transition to a more sustainable economy. This project focuses on the participation of mothers in continuing education. Using the NEPS-SC6-ADIAB dataset, I want to document how participation in training changes with the transition of parenthood, and how reductions in training participation can have long-term consequences for the labor market trajectories of mothers. I will study how participation gaps differ by job and individual characteristics, and what roles the behavior of individuals and firms play. I intend to use the ADIAB element of the data to gauge the impact of missed trainings on individual employment and earnings outcomes.
Im Lehrprojekt erforschen Masterstudierende berufliches Lernen und Weiterbildung anhand ausgewählter Datensätze. In Kleingruppen entwickeln sie theoriegeleitete Forschungsfragen, führen quantitative Analysen in R durch und erstellen wissenschaftliche Projektarbeiten. Inhaltliche Schwerpunkte sind Determinanten der Weiterbildungsteilnahme, informelles Lernen und Kompetenzentwicklung über den Erwerbsverlauf.
Lebenszufriedenheit und domänenspezifische Zufriedenheit stehen in einer wechselseitigen Beziehung zueinander. In der Forschung herrscht jedoch keine Einigkeit darüber, ob Bottom-up-, Top-down- oder reziproke Effekte am besten geeignet sind, diese strukturellen Beziehungen zu beschreiben. Aus diesem Grund haben wir eine Metaanalyse durchgeführt, in der wir die verfügbare Evidenz zu den Längsschnittassoziationen zwischen Lebenszufriedenheit und sieben Zufriedenheitsdomänen (d. h. Beziehungszufriedenheit, Gesundheitszufriedenheit, Arbeitszufriedenheit, finanzielle Zufriedenheit, soziale Zufriedenheit, Familienzufriedenheit, Freizeitzufriedenheit) zusammengefasst haben.
Auf Basis der NEPScomp-Daten sollen im Rahmen einer Bachelorarbeit die motivationalen Faktoren der Zufriedenheit von Studierenden unter Berücksichtigung der sozialen Herkunft untersucht werden.
Das Projekt untersucht, welche persönlichen und beruflichen Faktoren die Teilnahme an berufsbezogenen Weiterbildungen nach der Elternzeit begünstigen bzw. dem entgegenwirken. Dabei möchten wir ebenfalls untersuchen, ob Mütter und Väter sich diesbezüglich unterscheiden oder ähnliche Einflüsse auszumachen sind.
Das Ziel des Forschungsvorhabens ist zu untersuchen, in welchem Ausmaß Lehrkräfte während ihrer Bildungsphasen (von Schulabschluss bis Einstieg in den Lehrkraftberuf) mobil sind. Ferner soll herausgefunden werden, ob sich Muster von (angehenden) Lehrkräften hinsichtlich ihrer Mobilität erkennen lassen können. Im Anschluss sollen mögliche Prädiktoren für mobile und immobile Lehrkraftkarrieren erforscht werden.
Das Promotionsvorhaben umfasst drei sekundärdatenanalytische Studien auf Basis drei bis vier längsschnittlicher Datensätze, die mittels state-of-the-art personenzentrierter Analysen intraindividuelle sozial-emotionale Profile in der frühen Kindheit identifizieren, deren langfristige Stabilität und Veränderung bis zur mittleren Kindheit untersuchen sowie deren Robustheit über Datensätze prüfen. Zudem werden wechselseitige Zusammenhänge mit sprachlichen Kompetenzen und ihre langfristige Bedeutung – unter Berücksichtigung sozialer Disparitäten – für Bildungserfolg und Wohlbefinden analysiert.
In this dissertation, I propose a theoretical framework that places children's emotional experiences at the centre of educational processes. The main objectives are the development of student's emotions/mood over time, SES differences therein, how/if emotions can act as moderators for student's achievement, and how student's emotional experiences are shaped by the institutional structures.
Innerhalb des Projektes sollen zwei Ziele verfolgt werden: (1) Der Zusammenhang zwischen einem vorhandenen Migrationshintergrund und Elternbeteiligung soll herausgearbeitet werden. (2) Der Zusammenhang von Elternbeteiligung der einzelnen Dimensionen und der Leistung bei Familien mit und ohne Migrationshintergrund soll untersucht werden. Somit soll das Ausmaß an Elternbeteiligung bei Familien mit Migrationshintergrund untersucht werden, aber auch ob der Migrationshintergrund den Zusammenhang von Elternbeteiligung und Leistung moderiert.
We seek to examine the within-person development of vocational interests in later life.
Die Zufriedenheit mit der Ausbildung soll als endogene Variable in einem Survival-Modell analysiert und die Einflüsse von Kovariaten in direkte und indirekte Effekte zerlegt werden. Dabei liegt der Fokus vor allem auf separierenden Kovariaten.
Employees' skills use at work affects their employability, income, and chances of upward mobility. Yet empirical evidence on the dynamics of skills use over the career is sparse. This project will provide new evidence on the dynamics of skill use trajectories over men's and women's careers.
The aim of the project is to investigate how individual and structural determinants may moderate policy take-up and thus, the outcome of social policy design for different social groups.
Im geplanten Projekt wollen wir untersuchen, wie Veränderungen in der Einsamkeit sowohl statische Niveaus als auch Veränderungen in unterschiedlichen Lebensbereichen (Life Outcomes) vorhersagen, darunter Gesundheit, soziale Beziehungen, Bildung, Karriere, Einkommen, soziales Engagement und politische Orientierung. Da Einsamkeit ein globales Gesundheitsproblem mit einer relativ hohen Prävalenz ist, ist es von grosser Relevanz zu untersuchen, welche Konsequenzen einsam sein auf das Leben von Individuen hat. Im Rahmen des geplanten Projekts wollen wir diese Fragestellung in mehreren Panel-Studien untersuchen und die Ergebnisse meta-analytisch aggregieren. In diesem Sinne würde die Möglichkeit der Inklusion von Daten des NEPS-Datensatzes erheblich zur Identifikation von robusten Befunden zwischen Veränderungen der Einsamkeit und Veränderungen in verschiedenene Lebensbereichen beitragen.
Im Rahmen einer Masterarbeit am Lehrstuhl für Wirtschaftspädagogik der Otto-Friedrich-Universität Bamberg soll untersucht werden, welche Rolle Wertorientierungen in Bildungs- und Berufsorientierungsprozessen spielen. Der Fokus der Analyse liegt auf den Startkohorten 4 und 6 und geht der Frage nach, wie insbesondere Macht- und Statuswerte mit Aspirationen sowie dem SES zusammenhängen.
Das Projekt soll die politisch-partizipatorische und einstellungstheoretische Rolle der Bürgergeld-Reform für Arbeitslose und Personen mit Arbeitslosigkeitserfahrung untersuchen. Dafür soll die Veränderung im politischen Vertrauen und der Wahlbeteiligung von benannten Subkategorien nach den Bürgergeld-Reformen analysiert werden.
Im Projekt werden sozial- und bildungswissenschaftliche Lehrangebote zur Arbeit mit Längsschnittdaten erstellt und durchgeführt. Hier sollen in erster Linie die NEPS-Daten zur Anwendung kommen. Die Angebote richten sich an Bachelor-, Masterstudierende und Promovierende.