Liste aller laufenden und abgeschlossenen Projekte. Insgesamt 3401 Forschungsprojekte gefunden.
The project aim is to analyze the relative importance of academic self-concept and self-assessment accuracy for academic performance in educational contexts. The main research question is whether students' achievement is more strongly predicted by positive self-beliefs or by an accurate assessment of their competencies. Furthermore, the study will examine whether over- and underestimation of one's abilities are differentially associated with later academic outcomes. Data from the National Educational Panel Study (NEPS) will be utilized to address the research questions.
The aim of the thesis is to analyze the differences in academic success between university students with and without a migration background. The focus lies on the question of to what extent differences in higher education dropout rates between students with and without a migration background is explained by social background. Furthermore, the extent to which migration-specific factors and characteristics of the living and study situation influence the probability of dropping out will be analyzed. Data from the NEPS Starting Cohort 5 (Students) will be utilized to address the research questions.
Das Forschungsvorhaben untersucht, ob sich die wahrgenommene Attraktivität eines Hochschulstudiums unter Jugendlichen im Zeitverlauf verändert hat und ob die COVID-19-Pandemie zu Veränderungen in bildungsbezogenen Erwartungen beigetragen hat. Auf Grundlage der Expectancy-Value-Theorie werden sowohl die akademische Selbstwirksamkeit als auch die subjektive Bewertung eines Hochschulstudiums, einschließlich wahrgenommener Nützlichkeit, Freude und erwarteter Erträge, betrachtet. Mithilfe von Längsschnittdaten des Nationalen Bildungspanels (NEPS) werden mehrere Kohorten von Jugendlichen im Alter von 15 bis 18 Jahren analysiert. Die Auswertungen erfolgen im Rahmen von Strukturgleichungsmodellen und untersuchen zeitliche Veränderungen sowie mögliche pandemiebedingte Brüche in bildungsbezogenen Erwartungen. Dabei werden familiärer Hintergrund, Persönlichkeitsmerkmale, gesellschaftliches Vertrauen sowie demografische Merkmale berücksichtigt.
Wir untersuchen die ökonomische Integration von Vertriebenen und ihren Nachkommen aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten und unterscheiden dabei zwischen denen, die in der Bundesrepublik angekommen sind und denen, die sich in der SOZ/DDR niederließen. Die NEPS-Daten möchten wir insbesondere für die Analyse von Effekten auf Schul- und Ausbildungsabschlüsse nutzen.
Das Projekt untersucht den Zusammenhang zwischen beruflichen Interessen und intergenerationalen Ungleichheiten. Zunächst wird analysiert, wie sich die Berufe der Eltern auf die Berufsinteressen ihrer Kinder auswirken. Darauf aufbauend wird untersucht, inwieweit der Einfluss elterlicher Berufe auf Studienwahl und Einkommen der Kinder durch deren Berufsinteressen vermittelt wird.
Ziel des Projekts ist die Untersuchung der Determinanten schulischen Erfolgs unter Einbeziehung verschiedener individueller und sozialer Merkmale in der Startkohorte 4. Hierfür sollen einerseits Schulnoten sowie die Lese- und Rechenkompetenzen herangezogen werden. Als zentrale Determinanten werden Persönlichkeitsmerkmale, insbesondere das Big-Five-Modell (Extraversion, Verträglichkeit, Gewissenhaftigkeit, emotionale Stabilität und Offenheit für Erfahrungen) analysiert. Darüber hinaus werden weitere Einflussfaktoren berücksichtigt, indem schulische und berufliche Aspirationen, individuelle Unterstützungsstrukturen sowie das soziale Umfeld einbezogen werden.
Im Rahmen einer Bachelorarbeit wird der Zusammenhang zwischen dem Aufwachsen in einem alleinerziehenden Haushalt und den schriftsprachlichen Fähigkeiten von Kindern im Grundschulalter auf Basis der NEPScomp-Daten (SC2) untersucht. Im Fokus steht die Frage, ob sich Unterschiede in den schriftsprachlichen Fähigkeiten zwischen Kindern aus alleinerziehenden und nicht alleinerziehenden Haushalten zeigen und welche Bedeutung ökonomischen Ressourcen sowie sprachfördernden Aktivitäten im familiären Alltag in diesem Zusammenhang zukommt.
Das Forschungsprojekt untersucht den Zusammenhang zwischen dem Einsatz digitaler Lernsoftware im Unterricht und dem Kompetenzerwerb von Schülerinnen und Schülern. Grundlage der Analyse sind Daten der Startkohorte 8, insbesondere Kompetenzmessungen in Mathematik und Lesen sowie Angaben von Lehrkräften zur Nutzung digitaler Lernsoftware. Mithilfe quantitativer Analysen wird geprüft, ob der Einsatz solcher Technologien mit Unterschieden in den Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler verbunden ist und ob sich mögliche Effekte zwischen den Fächern unterscheiden.
Das Erkenntnisziel des Projekts ist es herauszufinden, welcher der beiden Einflussfaktoren - formale Bildung oder soziale Herkunft - die Gesundheitskompetenzen einer Person ausschlaggebender determiniert.
Das Projekt nutzt die TAEPS-Daten für erste Analysen zur Erfassung der organisationalen Bedingungen, unter denen Lehre geschieht sowie der Erwartungen der Lehrenden an diese organisationalen Bedingungen. Die Analyse werden zum einen global deskriptiv, zum anderen vergleichend zwischen unterschiedlichen Sektoren der Weiterbildung durchgeführt. Ebenso soll ein Fokus der Analyse auf Lehrenden aus den Gesundheitsberufen liegen.
Ziel des Forschungsvorhabens ist die Untersuchung der Qualität retrospektiv erhobener Erwerbsverlaufsdaten in der NEPS-Startkohorte 6 (SC6) auf Basis des verknüpften Datenprodukts NEPS-SC6-ADIAB. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, in welchem Ausmaß retrospektiv erhobene Angaben zu Erwerbsverläufen mit administrativen Daten der Integrierten Erwerbsbiografien (IEB) übereinstimmen. Untersucht werden sollen insbesondere Übereinstimmungen und Abweichungen hinsichtlich des Vorhandenseins, der zeitlichen Lage, der Dauer sowie der Reihenfolge von Beschäftigungs- und Arbeitslosigkeitsepisoden.
This project investigates how the impacts of higher education transitions - specifically enrollment and dropout - on individuals' social inclusion trajectories vary between immigrant and native youth in Germany.
Das Vorhaben untersucht die Übereinstimmung zwischen der Selbsteinschätzung von Grundschulkindern und der Fremdeinschätzung durch ihre Lehrkräfte hinsichtlich fachbezogener Kompetenzen, insbesondere in Mathematik und Deutsch. Datengrundlage ist die NEPS-Startkohorte 2 (SC2), die Kinder von der Kindergartenzeit über die Grundschule hinweg begleitet. Im Zentrum steht die Frage, wie stark Selbst- und Lehrkräfteurteil voneinander abweichen und ob diese Abweichungen systematisch mit soziodemografischen Merkmalen der Kinder zusammenhängen. Berücksichtigt werden insbesondere Geschlecht, Migrationshintergrund, sonderpädagogischer Förderbedarf sowie der sozioökonomische und Bildungshintergrund des Elternhauses. Methodisch werden die fachspezifischen Lehrkräfteurteile (Lehrerfragebogen, Informationen zum Kind) den Selbstauskünften der Kinder gegenübergestellt, sobald diese ab der dritten Jahrgangsstufe verfügbar sind. Ziel ist es, Muster verzerrter Fremdeinschätzung und divergierender Selbstwahrnehmung zu identifizieren und deren Bedeutung für die weitere Bildungslaufbahn einzuordnen.
Die Arbeit untersucht motivations- und selbstwirksamkeitspsychologische Prozesse im elterlichen Kontext und deren Bedeutung für die Entwicklung von Bildungsaspiration von Kindern und Jugendlichen. Im Zentrum stehen Theorien der Lern- und Leistungsmotivation (Selbstbestimmungstheorie, Erwartungs-Wert-Modell, Attributionstheorie), Selbstwirksamkeit (Bandura) sowie selbstreguliertes Lernen. Ziel ist die theoriegeleitete Entwicklung eines evidenzbasierten Elternbildungskonzepts zur Förderung von Bildungsaspiration. Leitend ist die Frage, wie motivationale Prozesse der Lern- und Leistungsentwicklung bei Kindern und Jugendlichen durch Eltern gezielt unterstützt werden können.
Das Forschungsprojekt im Rahmen einer Masterarbeit untersucht, welchen Einfluss die häusliche digitale Ausstattung auf die Bildungsaspiration von Schüler:innen unterschiedlicher sozialer Herkunft hat. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob ungleiche digitale Ressourcen im familiären Umfeld zur Reproduktion bestehender Bildungsungleichheiten beitragen und inwiefern IT-Selbstwirksamkeit diesen Zusammenhang vermittelt. Untersucht werden soll dabei, ob Schüler:innen aus nichtakademischen Haushalten über geringere digitale Ausstattung verfügen und dadurch niedrigere Bildungsaspirationen aufweisen als Schüler:innen aus akademischen Haushalten. Als Datengrundlage dienen die Längsschnittdaten des Nationalen Bildungspanels (NEPS), insbesondere Variablen zur häuslichen digitalen Ausstattung, digitalen Kompetenzen beziehungsweise IT-Selbstwirksamkeit, Bildungsaspiration sowie zur sozialen Herkunft.
Using large-scale representative survey data from Germany, we test whether AI use and basic digital tool use are associated with different levels of workers' further training participation, and whether these differences are mediated by task displacement and task creation. This study makes one contribution: it provides one of the first empirical tests of the full displacement-reinstatement mechanism in the context of adult learning.
The project investigates the structure of the labour market from a social network perspective. Applying a novel endogenous log-linear model, it explores the following distinct research questions in three sub-projects: 1) How do people's occupations shape their partner choices? 2) How do men and women with different educational attainment develop their careers along the career lines? 3) How does non-standard employment (e.g. part-time and fixed-contract work) influence career development?
Das oben genannte Dissertationsprojekt entsteht im Rahmen des BMBFSFJ-geförderten Verbundprojekts "FIBI-LA - Finanzielle Grundbildung in vulnerablen Lebenslagen" (Förderkennzeichen 01BA2412A). In der Dissertation steht der erwachsenenbildungswissenschaftliche Gegenstand der Vermittlungspraktiken des pädagogischen Lehrpersonals in non-formalen Angeboten finanzieller Grundbildung für die Personengruppe der erwachsenen Menschen mit Lernschwierigkeiten (sog. geistiger Behinderung) im Fokus. Hierfür sollen mithilfe eines qualitativen Zugangs Vermittlungspraktiken rekonstruiert und Gelingensbedingungen für Lehr-/Lernsettings identifiziert werden. Als ein Zwischenschritt der Beantwortung der Fragestellung gilt es, die TAEPS-Daten hinsichtlich der Frage auszuwerten, welche inklusions- und sonderpädagogischen Fort- und Weiterbildungen das Lehrpersonal in der Erwachsenen- und Weiterbildung allgemein sowie spezifisch der Grundbildung Erwachsener absolviert hat.
Das Projekt untersucht längsschnittlich, inwieweit frühe Kontextfaktoren aus der Schulzeit (auf familiärer, schulischer, peerbezogener und personaler Ebene) die Lebenszufriedenheit und den subjektiven Gesundheitszustand von Jugendlichen im dualen Ausbildungssystem vorhersagen (Bronfenbrenners ökologische Systemtheorie). Als Datenbasis soll die NEPS-Startkohorte 4 (SC4, Wellen 1, 2, 6, 9) dienen.
Der 10. Altersbericht hat das Schwerpunktthema "Bildung im Alter". Die NEPS-Erwachsenenkohorte umfasst - anders als andere Datensätze der Bildungsforschung - auch eine größere Zahl von Menschen über 70 Jahre. Ziel ist es, deren informelle und non-formale Bildungsaktivitäten zu dokumentieren sowie die Bedeutung biografischer Übergänge in früheren Lebensphasen für Bildungsaktivitäten im Alter zu untersuchen.
Das Projekt zielt darauf ab, den Einfluss von Lehrkraftstereotypen auf Bildungsverhalten und -wahrnehmung sowie berufliche Erstrebungen von Schüler:innen zu untersuchen. Dabei sollen verschiedene Subgruppen nach Geschlecht, soziookonomischem Status und Einwanderungsgeschichte betrachtet werden.
This research project is a Federal-State-specific educational reform study under Art. 2 No. 5 of the Data Use Agreement. We estimate the causal effect of curriculum-based civic education on democratic attitudes by exploiting within-state, within-school-type variation in mandated civic-education hours. Treatment intensity is assigned to different NEPS starting cohorts to look at short- and long-term effects on political interest and social capital. Federal State identifiers are required as treatment-assignment variables.
Das Dissertationsprojekt soll Übergänge in das duale Ausbildungssystem (vorwiegend im Handwerk) und innerhalb dessen aus einer lebenslaufanalytischen Perspektive untersuchen. Im Mittelpunkt stehen drei thematische Schwerpunkte: erstens das Timing und die Determinanten der Einmündung in eine handwerkliche Berufsausbildung; zweitens die Frage, wann und unter welchen Bedingungen Gymnasiastinnen und Frauen in eine Handwerksausbildung einmünden, unter Berücksichtigung konkurrierender Übergangsereignisse wie der Studienaufnahme; drittens das Timing und die individuellen sowie berufsspezifischen Determinanten von Ausbildungsabbrüchen im Verlauf der Ausbildung. Methodisch werden Ereignisdatenanalysen auf Basis von Episodendaten eingesetzt. Die Verlaufsdaten ermöglichen eine monatsgenaue Abbildung biografischer Übergänge seit dem Schulabschluss. Theoretisch wird das Projekt durch Passungskonzepte (Person-Beruf-Passung, Skill-Mismatch), die Theory of Circumscription and Compromise nach Gottfredson sowie das Cooling-Out-Konzept nach Goffman und Matthies informiert. Als Datengrundlage dient das Nationale Bildungspanel (NEPS), Startkohorte 3, 4 und 6.
Das Projekt untersucht das Zusammenspiel zwischen institutionellen und individuellen Determinanten der psychischen Gesundheit von Studierenden. Das Projekt verfolgt das Ziel, Skalen zum Thema psychische Gesundheit von Studierenden zu entwickeln und zu validieren, die in groß angelegten Erhebungen der Hochschulforschung auf nationaler und internationaler Ebene reproduzierbar sind.
Ziel des Projekts ist es, den Zusammenhang zwischen sprachlicher Kompetenz und Bildungserfolg von Schüler:innen mit Migrationshintergrund empirisch zu untersuchen. Im Mittelpunkt steht die Frage, inwiefern sprachliche Kompetenzen einen Einfluss auf schulischen Bildungserfolg haben und ob dieser Zusammenhang durch den sozioökonomischen Status der Schüler:innen moderiert wird.
Das Forschungsprojekt im Rahmen einer Bachelorarbeit zielt darauf ab, den Einfluss der ethnischen Herkunft auf die frühkindliche Entwicklung sprachlicher Kompetenzen von Kindern im Kindergartenalter zu analysieren. Unter der Berücksichtigung von soziodemografischen sowie institutionellen Faktoren soll untersucht werden, ob sich die sprachlichen Kompetenzen von Kindern mit und ohne Migrationshintergrund signifikant unterscheiden. Außerdem soll der Einfluss der Betreuungszeit im Kindergarten auf mögliche Unterschiede in den sprachlichen Kompetenzen analysiert werden. Zur Bearbeitung der Forschungsfragen sollen Daten der NEPS-Startkohorte 2 genutzt werden.
Die grüne Transformation verändert Berufsprofile grundlegend. Weiterbildung gilt als zentraler Anpassungsmechanismus, wird jedoch von älteren Beschäftigten seltener genutzt. Gleichzeitig erhöhen begrenzte Resterwerbszeiten die Anreize für frühzeitige Erwerbsaustritte, obwohl Fachkräfteengpässe eine längere Erwerbsbeteiligung erfordern. Untersucht wird, ob ältere Beschäftigte im Strukturwandel besonders benachteiligt sind und inwieweit Weiterbildung eine Alternative zur Frühverrentung ist.
Ziel der Bachelorarbeit ist es herauszufinden, welchen Einfluss der sozioökonomische Hintergrund von Schüler:innen auf den Kompetenzerwerb während der COVID-19-bedingten Schulschließungen hat. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob und wie stark sich die Kompetenzerwerbsunterschiede bei Schüler:innen unterschiedlicher sozialen Schichten zeigen. Als Basis dieser Arbeit sollen die Daten des NEPScomp-Datensatzes fungieren.
Combinations of psychometric models with data-driven machine learning (ML) approaches have been introduced to facilitate comprehensive analysis of differential item functioning across diverse sets of covariates. The project demonstrates the implementation of the methods in practice, using data from the National Educational Panel Study (NEPS), Starting Cohort 3.
Das Projekt untersucht, wie historische Universitätsöffnungen in Westdeutschland Studienentscheidungen, räumliche Mobilität und spätere wissenschaftlich-technologische Karrierewege beeinflussen. Dafür sollen NEPS-SC6- sowie NEPS-SC6-ADIAB-Daten genutzt werden, um individuelle Bildungs- und Erwerbsverläufe mit administrativen Informationen zu verknüpfen und zu prüfen, ob ein verbesserter lokaler Hochschulzugang im typischen Studienentscheidungsalter langfristig die Wahrscheinlichkeit wissenschafts-, technologie- und forschungsnaher Tätigkeiten erhöht. Die Exposition gegenüber Universitätsöffnungen wird kohorten- und regionsbasiert über den frühesten beobachteten Wohnortkreis konstruiert, die Abgrenzung späterer Karrierewege erfolgt anhand verfügbarer Berufs- und Branchenklassifikationen.
Ziel der Bachelorarbeit soll ein Vergleich der monetären und sozialen Bildungsrenditen von Wehr- und Zivildienst sein. Hierfür soll auf Basis von NEPS-Daten die spätere Lohnprämie von Wehrdienstleistenden und Zivildienstleistenden sowie andere RoE wie Kriminalitätsrisiko und Arbeitslosigkeitsrisiko ermittelt werden. Die zentrale Fragestellung lautet: Welche Effekte auf dem Arbeitsmarkt in Form von Bildungsrendite haben die Absolvierung von Wehr- und Zivildienst und wie unterscheiden sich die beiden Gruppen?
This paper analyzes a dynamic discrete choice model with time-varying continuous unobservables using proxy variables. I develop a novel estimation framework that integrates deep neural networks to address high-dimensional continuous state spaces. Using this method, I address how the accuracy of self-awareness affects educational attrition using NEPS data. Metacognition variables serve as proxies for self-awareness.
Das Vorhaben soll untersuchen, wie sich BAföG auf die Entscheidung junger Erwachsener auswirkt, nach dem Abitur ein Studium aufzunehmen. Dazu sollen die Längsschnittdaten der NEPS-Startkohorte 4 genutzt werden, um den Übergang von der Schule in die Hochschule unter Berücksichtigung des familiären Hintergrunds zu analysieren.
This project investigates how domain-specific career aspirations persist and change across adolescence. Using NEPS Cohort 3, it examines whether aspiration change is associated with mismatches between prior aspirations and domain-relevant performance. The project uses computational longitudinal modelling to represent aspirations as persistent motivational states that may update in response to domain-specific signals.
Das Forschungsvorhaben adressiert folgende Fragestellungen: In welchem Maß sagen formale Bildungs- und insbesondere ICT-Kompetenzen, gemessen im Längsschnitt, die spätere berufliche Position, Tätigkeitsprofile und Weiterbildungsbiografien als Proxies für individuelle Innovationsleistung vorher? Welche bildungsbiografischen Konfigurationen kennzeichnen Personen, die in datenintensiven, KI-affinen Berufsfeldern tätig sind?
This project try to assess the role of parents age as a moderator of the union dissolution effect on child's education. The main hypothesis is that the negative effect of dissolution on child's education outcomes is mitigated when parents are older. This doctoral thesis project will test the previous hypothesis and evaluate how country factors (economic development, tracking school system, etc) and family internal dynamics (repartnering, wealth division after dissolution, etc) interact with the phenomenon.
Das Projekt zielt darauf ab, ein breiteres Verständnis über den Einfluss der sozialen Herkunft auf den Übergang in die weiterführenden Schulen zu erlangen. Dazu soll der Effekt der sozialen Herkunftseffekt in seine verschiedenen Bestandteile zerlegt werden. Neben der gängigen Unterscheidung zwischen primären und sekundären Herkunftseffekten zielt das Projekt darauf ab, in die Effektdekompostion dezidiert den Einfluss der Schule bei der Ungleichheitsgenese einzubeziehen und zu quantifizieren.
Environmental conditions in and around schools vary substantially and are worsening with climate change, yet their causal effects on student outcomes remain poorly understood. We use quasi-experimental methods to estimate how exposure to extreme weather conditions such as heat, cold, pollen, and air pollution affects test scores, competencies, and educational trajectories.
Das Projekt untersucht, inwiefern schulische Strukturmerkmale (z. B. Schulkultur, Schulleitung, Infrastruktur) zur fachlichen und überfachlichen Entwicklung von Grundschulkindern beitragen. Unter Berücksichtigung individueller Faktoren wie familiärer Herkunft und besuchter Betreuungsform wird analysiert, welche eigenständigen Effekte schulische und familiäre Kontextbedingungen entfalten und wie diese mit der individuell besuchten Betreuungsform zusammenwirken.
In dem Projekt soll der Einfluss interner oder externer Weiterbildungsangebote von Unternehmen auf die Anzahl der offenen Stellen an qualifizierten Personal untersucht werden.
Es soll betrachtet werden, ob Effekte zwischen den Schultypen und interethnischer Freundschaftsbildung sowie Mediationen durch kooperative Lehrmethoden vorhanden sind. Dazu soll betrachtet werden, ob sich die Effektivität der Methoden zwischen den Schultypen unterscheidet und ob die Zunahme der Methoden innerhalb der Individuen zur Zunahme der interethnischen Freundschaftsschließung führt.
Das Projekt untersucht den Einfluss der coronabedingten Schulschließungen auf die soziale Ungleichheit der Leistungsentwicklung von Schüler:innen in Deutschland.
This thesis contributes to the existing research on bi- and multilingualism by analyzing whether layered minority multilingualism in german households is associated with the acquisition of additional foreign languages. It examines whether early exposure to a non-dominant minority language and parental multilingualism increase this likelihood.
Im Rahmen des Projektseminars „Empirical Human Resource Education and Management" (Sommersemester 2026, LMU München) werden empirische Analysen zu Kompetenzentwicklung, Bildungsverläufen und deren Zusammenhängen mit Arbeitsmarkt- und Bildungsergebnissen durchgeführt. Dabei werden die Kompetenzdaten der Startkohorten (SC1–SC6) des NEPScomp-Datenbestands genutzt. Die Studierenden bearbeiten im Rahmen eigener Seminararbeiten verschiedene Fragestellungen an der Schnittstelle von Bildung, Kompetenzmessung, Weiterbildung und Personalentwicklung.
This project analyzes data from the Newborn Cohort to test whether early temperament moderates environmental effects (e.g., maternal sensitivity, family risk) on development as proposed by the differential suspectibility framework. Of special interest is whether such moderation effects exist not only for early socio-emotional development, but also for cognitive and (pre-)academic outcomes towards the end of pre-k and in elementary school.
The individual and combined contribution of various parenting facets to the development of children's executive functions is not well understood. This is particularly the case for parenting during the infant and toddler stage. Socio-emotional versus cognitive supportive parenting facets could have differential links to later executive functions. Moreover, such facets could differentially mediate the connection between socio-economic status and executive functions. Using the Newborns Cohort (Starting Cohort 1), this projects examines links between multiple facets of mother-child-interactions and children's executive functions at four years of age taking the family background into account.
In some German states, students are not only evaluated based on their academic achievement but also on achievement-related behaviors such as diligence or participation. The current project aims to investigate whether these additional grades are associated with different trajectories of personality trait development. To do so, we first plan to compare the Big Five personality developmental trajectories of students who report receiving or not receiving such evaluative grades. In a second step, we will focus solely on the group of students with evaluative grades and examine whether the grades themselves are differentially related to personality development.
This project explores whether there exists a gender gap in math abilities, and whether such a gap is greater among married individuals than among single individuals. Such an empirical investigation tests the prediction from an intrahousehold task assignment model based on either comparative advantage or the gender-stereotypical feature of a task. Together with an assumption regarding the practice effect of ability development, the model predictions indicate that among married individuals, a gender gap in math abilities exist and increases with the duration of marriages.
Ziel des Projekts ist die Identifikation von Gelingensbedingungen für eine erfolgreiche schulische Inklusion von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf (SEN). Auf Basis mehrerer internationaler Längsschnittstudien wird untersucht, wie sich Kinder mit SEN im Vergleich zu Kindern ohne SEN hinsichtlich ihrer akademischen Entwicklung, ihres emotionalen Wohlbefindens und ihrer sozialen Partizipation über die Zeit entwickeln. Als Prädiktoren werden schulische Rahmenbedingungen, die Qualität des Unterrichts sowie die Inanspruchnahme spezifischer Fördermaßnahmen berücksichtigt. Darüber hinaus wird zwischen unterschiedlichen SEN‑Kategorien differenziert, um zu analysieren, ob und in welchem Ausmaß Kinder mit verschiedenen Förderbedarfen unterschiedlich stark von diesen Faktoren profitieren.
Ziel des Vorhabens ist die Aufbereitung von Episodendaten für analytische Zwecke. Als inhaltliche Anwendungsbeispiele dienen unter anderem die Erfassung und Auswertung der Dauer von Elternzeit, Phasen der Erwerbslosigkeit sowie die Abbildung beruflicher und ausbildungsbezogener Episoden. Ziel ist es, die Episodendaten so zu strukturieren, dass sie für weiterführende Analysen nutzbar sind.
Das Projekt untersucht, welche Unterschiede zwischen den Geschlechtern hinsichtlich ihrer zukünftigen Einkommenserwartungen bestehen und welche Rolle dabei Faktoren wie bspw. Selbstwirksamkeit und soziale Normen spielen.
The project examines the impact of megatrends - such as digitalisation, demographic and socio-ecological change - on inequalities in employment and the workplace, their consequences for political attitudes, and the protective effect of education and job-related training.
The project aims to investigate the existence of a “divorce penalty” on educational opportunities in Germany. The main research questions are: 1. Does divorce have a negative impact on educational attainment? 2. Does divorce influence enrollment choice in upper secondary school tracks? 3. How do socioeconomic status origin and time-specific educational trend influence the aforementioned dynamics?
Das Ziel des Projekts ist es, den Einfluss von Maßnahmen der Personalentwicklung auf die Entwicklung von Mitarbeiterkompetenzen zu untersuchen. Es soll untersucht werden, welche Maßnahmen besonders wirksam sind und welche Kompetenzen vorrangig gestärkt werden.
Differential item change functioning (DIF-C) analysis as presented by Martinkova et al. (2020) enables analyzing gains in competencies in relation to item characteristics. In this study, we apply the method to investigate tracking effects using data from the NEPS Starting Cohort 3, focusing on competence measurements in grades 5, 7, and 9. The item-level analysis provides insights into differential tracking implications in relation to the testing framework. Furthermore, we aim to demonstrate how different methodological decisions (e.g., strategies for handling clustering, measurement error, and missing values) can influence the conclusions drawn from the DIF-C analysis.
Die Masterarbeit untersucht den Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und schulischer Motivation von Schüler:innen. Zudem wird analysiert, inwiefern die wahrgenommene Unterrichtsqualität diesen Zusammenhang beeinflusst. Ziel ist es, ein besseres Verständnis für Bildungsungleichheiten im schulischen Kontext zu gewinnen.
Dropouts werden in der Berufsbildungsforschung bislang überwiegend auf das duale Ausbildungssystem bezogen. An dieser Stelle setzt das Publikationsprojekt an und verfolgt das Ziel, Abbruchverhalten in dualen und berufsfachschulischen Ausbildungsgängen vergleichend zu untersuchen. Auf Grundlage von Daten der NEPS-Startkohorten 3 und 4 werden Abbruchverläufe in dualen und berufsfachschulischen Ausbildungsgängen vergleichend analysiert, um Abbruchmuster herauszuarbeiten. Berücksichtigt werden der Abbruchzeitpunkt, berichtete Abbruchursachen und der weitere Bildungs- und Erwerbsverlauf. Ergänzend werden curriculare und strukturelle Rahmenbedingungen einbezogen, um Unterschiede in der Ausgestaltung der Ausbildung zu berücksichtigen. Durch die Verknüpfung von individuellen, zeitlichen und strukturellen Perspektiven zielt die Studie darauf ab, ein differenziertes Verständnis von Abbruchprozessen in unterschiedlichen Ausbildungssegmenten zu entwickeln.
Im Rahmen der Bachelorarbeit soll untersucht werden, welche individuellen Merkmale, z. B. Geschlecht, Attraktivität und BMI, die Bewertung von Leistungen beeinflussen. Ziel ist es zu analysieren, ob bestimmte Gruppen bei gleicher Leistung unterschiedlich bewertet werden und welche Zusammenhänge zu den äußeren Merkmalen bestehen.
The aim of this study is to empirically examine the effect of student employment on academic performance. First, the average relationship between employment and academic performance is quantified. Building on this, the analysis investigates potential heterogeneous effects depending on the timing of employment, with a particular focus on differences between employment in the first year of study and in later years.
Ziel der Arbeit ist die Analyse von Unterschieden in individuellen Wertorientierungen in Abhängigkeit vom Bildungsabschluss. Auf Basis der Daten des Nationalen Bildungspanels sollen Personen mit beruflichem Ausbildungsabschluss und mit Hochschulabschluss verglichen werden. Die Auswertung erfolgt auf Grundlage der Daten aus Startkohorte 4 (Welle 11).
Das Projekt BiLeP untersucht Bildungswege und die berufliche Situation von Lehrenden in der Fachrichtung Pflege. NEPS-Daten werden explorativ genutzt, um insbesondere allgemeinbildende Schulabschlüsse und Qualifizierungswege in Richtung Pflegelehrendentätigkeit zu rekonstruieren.
Das Projekt untersucht die Kompetenzen und Aufgaben von Lehrkräften in Einrichtungen der Erwachsenenbildung. Ziel des Forschungsvorhabens ist es zu analysieren, in welchem Verhältnis die Teilnahme der Lehrkräfte an eigener Weiterbildung zu ihren Kompetenzen steht und wie beides mit der institutionellen Kultur zusammenhängt.
Das Projekt dient der Aufbereitung von NEPS-Daten zur Bindung der Studienteilnehmenden.
Es soll ein Survey Paper geschrieben werden, welches für NEPS-User*innen die Nutzung der NEPS-Längsschnittdaten beschreibt und wie sich hieraus Personen-Wellen-Datensätze erzeugen lassen. Dabei wird aufgezeigt, wie mit parallelen Tätigkeiten umgegangen und Priorisierungen vorgenommen werden können. Außerdem sollen spezifische Tücken und Besonderheiten aufgezeigt und Vorschläge zur Handhabung gemacht werden. Dabei wird Bezug genommen auf die von Alexander Helbig entwickelte Anwendung NEPScribe, welche User*innen erlaubt, eine Priorisierung von Episoden vorzunehmen und zusätzliche Infos aus Querschnittsdatensätzen auszuwählen, woraus ein R- oder Stata-Skript erzeugt wird, welches einen entsprechenden Personen-Wellen-Datensatz erzeugt.
This research aims to elucidate refugee-specific factors associated with levels of school readiness in early childhood years among displaced children through a broader ecological approach at the levels of child, family, and institution. The quiding research question is as follows: Which conditions at the child, family, and institution level are pivotal to displaced children's school readiness at the start of primary school?
Das Projekt untersucht, welche Faktoren eine altersgerechte Einschulung geflüchteter Kinder in die Grundschule befördern bzw. behindern. Zusätzlich soll geprüft werden, inwieweit die Beschulung in gesonderten Neuzuwandererklassen auch in den Grundschulen eine bedeutsame Rolle spielt und mit welchen Aspekten auf individueller und struktureller Ebene dies verknüpft ist.
The aim of the project is, first, to describe aspirations and expectations of refugee families in primary and secondary education. Second, we want to explain their relatively high educational ambitions by considering differences between various origin groups as well as other immigration groups. In addition to classical explanatory factors, conditional factors specific to the situation of refugees are taken into account, such as the type of school instruction (e.g., attending welcome classes). Third, we want to study the development of aspirations and expectations over time.
Various dimensions of educational success like competencies, grades, qualification levels have been shown to represent sources of inequality, often driven by factors such as parental socio-economic status (SES) as well as ethnicity. Discrimination by teachers may account for at least some of the observed educational inequality. In line with this, we focus on one prominent factor leading to disciminatory judgments and behavior by teachers, namely stereotypes. We aim to elucidate specific determinants of stereotypes themselves and mechanism(s) with which they translate into biased judgments towards students.
Die Masterarbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Kompetenzen, formalen Bildungsabschlüssen und Einkommen im Erwachsenenalter. Im Fokus steht die Frage nach der inkrementellen Validität von Kompetenzen gegenüber formalen Bildungsabschlüsse für das spätere Einkommen. Zudem wird untersucht, ob sich die Zusammenhänge nach dem Geschlecht unterscheiden.
Our project tests the potential causal effect of political institutions on major personality traits via an age-cohort difference-in-differences design by focusing on the case of Germany's separation. Specifically, previous research from economics has argued that age-cohort difference-in-differences models can mitigate endogeneity problems, e.g. pre-existing borders, that bedevil much of the contemporary literature on the prolonged effects of Germany's separation (Becker et al. 2020). Although a few similar studies following this method have been conducted (e.g. on social trust), major personality dimensions such as the Big Five and their facets have not yet been examined. Based on previous analyses, we found that older East Germans score lower on Big Five personality traits associated with meta-trait Plasticity (DeYoung et al. 2006), most notably on Openness to Experience, compared to older West Germans. Given that cognitive abilities constitute one major subdimension of Openness to Experience (DeYoung et al. 2014), we aim to test this effect more directly with NEPS data. In line with article 2, section 5c of this agreement, we intent to merge federal states from East as well as from West Germany.
Das Projekt untersucht, inwiefern sich die Bildungschancen von Schüler:innen mit vergleichbaren kognitiven Fähigkeiten in Abhängigkeit von ihrer sozialen Herkunft unterscheiden.
Ziel des Forschungsvorhaben ist es, zu untersuchen, inwiefern die wahrgenommene Unterrichtsqualität im Deutschunterricht die Entwicklung der Lesekompetenz von Schülerinnen und Schülern beeinflusst und ob dieser Zusammenhang durch das lesebezogene Selbstkonzept vermittelt wird und sich nach Migrationshintergrund unterscheidet.