Datennutzungsprojekte | Data Use Projects

Liste aller laufenden und abgeschlossenen Projekte. Insgesamt 3445 Forschungsprojekte gefunden.

Entwicklung und Erträge sozio-emotionaler Kompetenzen: Erkenntnisse aus den deutschen NEPS-Daten

NEPS
Das Projekt untersucht, welche Erträge sozio-emotionale Fähigkeiten für Bildungs- und Erwerbserfolg abwerfen und wie sie sich über die Zeit und in Abhängigkeit von Erziehungs- und Lernumwelten entwickeln.

Zugang zu und Konsequenzen von Stipendien im Studium

NEPS
Im Rahmen des Projekts "STIPEND" soll basierend auf NEPS-SC4 und NEPS-SC5 untersucht werden, wovon der Bezug eines Studienstipendiums abhängt und wie er sich auf den weiteren Studienverlauf sowie den Berufseinstieg auswirkt. Dabei werden deskriptive und kausalanalytische Ansätze verfolgt.

Entscheiden unter unvollständiger Information: Robuste Survey-Evidenz für Bildung und Teilhabe

NEPS
Wie lassen sich aus selektiven, unvollständigen und heterogenen Survey- und Kompetenzdaten robuste Aussagen gewinnen – und wie können Unsicherheit, Modellannahmen und Grenzen empirischer Evidenz so berichtet werden, dass sie Bildungs-, Teilhabe- und Transformationsentscheidungen unterstützen, ohne politische oder normative Abwägungen zu verdecken?

Forschung im Rahmen des Kompetenzzentrums: Neurodivergenz von jungen Menschen im Bildungs- und Jugendhilfesystem

INSIDE
Das Zentrum erforscht systemische Barrieren, indem es strukturelle und professionelle Faktoren identifiziert, die die Teilhabe neurodivergenter junger Menschen beeinträchtigen. Es untersucht professionelle Kompetenzen sowie bestehende Kompetenzlücken pädagogischer Fachkräfte und leitet Anforderungen für wirksame Aus‑ und Weiterbildungsprozesse ab. Zudem gewinnt es Erkenntnisse über Gelingensbedingungen inklusiver Lernräume, die Bedarfe der Zielgruppe und die Wirksamkeit pädagogischer Interventionen, um inklusive Bildungs- und Unterstützungssysteme evidenzbasiert weiterzuentwickeln.

Bildungshintergrund von Kindern und Jugendlichen mit Fluchthintergrund

ReGES
The educational integration of refugee students is one of the most urgent questions of education policy. In the Junior Research Group "Educational integration of refugee children and youth in Germany (EDIREG)", we want to study the educational situation of refugee children and young people in the German education system. We investigate whether and how educational success succeeds at the various stages or critical transitions of the educational career - primary school, secondary school, and vocational training - and where there are potential hurdles. Regional and institutional differences in the educational integration of refugee children and young people are the focus of the research.

Wie berufliche Integration die Auswirkungen der akademischen und sozialen Integration auf die Bereitschaft zum Studienabbruch und den Einstieg in den Lehrerberuf moderiert

NEPS
Amid global teacher shortages, high non-completion rates in teacher education undermine efforts to expand the teaching workforce. Non-completion in higher education is often attributed to weak academic and social integration. Moving beyond the isolated effects of academic and social integration, this study aimed to provide a more comprehensive understanding of teacher education students dropout by examining whether professional integration moderates their effects on dropout intentions and persistence across pivotal career transitions.

Langfristige Verläufe der Selbstwirksamkeit von Lehrkräften über verschiedene Phasen der Lehrerausbildung hinweg

NEPS
This study investigates the development of teacher self-efficacy (TSE) among German teachers over 8 years using panel data. Piecewise multilevel growth models captured within-person change across career stages: university-based teacher education, the induction phase, and early in-service teaching. School type, initial teaching motivation and personality traits function as predictors.

Panelmortalität und -selektivität in der Startkohorte 6 des NEPS: Entwicklungen in den Wellen 8 bis 16

NEPS
Aufbauend auf der Arbeit von Zinn et al. (2018) sollen in der Arbeit für die Startkohorte 6 das Ausmaß der Panelmortalität und Selektivität in den aktuellen Wellen (8 bis 16) analysiert werden, um etwaige neue Entwicklungen oder Veränderungen zu identifizieren.

Der Einfluss nicht›pädagogischer Reize auf das Humankapital im Vorschulalter

NEPS
While traditional preschool programs follow a school readiness oriented educational model, this study examines the impact of non educational factors on children's human capital by treating the shift in societal perceptions of childcare that occurred under the second Merkel administration in 2013 as a natural experiment, using the data of SC1 and SC2.

Zusammenhang zwischen Home Office und Gesundheit

NEPS
Im Rahmen einer Masterarbeit soll der Zusammenhang zwischen der Arbeit im Home Office und, insbesondere den psychischen, gesundheitlichen Faktoren untersucht werden.

Relational verflochten: Wie Arbeitsplatz und Familieneinkommen den Zugang zur beruflichen Weiterbildung in Deutschland beeinflussen

NEPS
Das Forschungsvorhaben untersucht, wie die relationale Einkommensposition von Individuen in zwei zentralen sozialen Kontexten - dem Betrieb und der Familie - den Zugang zu non-formaler beruflicher Weiterbildung (Continuing Vocational Training, CVT) in Deutschland beeinflusst. Auf Basis der Relationalen Ungleichheitstheorie (RIT; Tomaskovic-Devey & Avent-Holt, 2019) konzeptualisieren wir den Zugang zu CVT als Ergebnis relationaler Aushandlungsprozesse, die in zwei sich überlappenden Ungleichheitsregimen eingebettet sind. Die relative Einkommensposition dient dabei als Indikator für die Verhandlungsmacht und die Legitimität von Ressourcenansprüchen in beiden Kontexten. Erstmalig wird die RIT auf den familiären Kontext angewendet. Wir unterscheiden dabei zwischen betrieblich unterstützter CVT (arbeitgeberseitig (mit-)finanziert oder während der Arbeitszeit) und individuell initiierter CVT (eigenfinanziert, selbstorganisiert), da wir davon ausgehen, dass betriebliche und familiäre Einkommenspositionen unterschiedlich auf diese beiden Weiterbildungstypen wirken. Relevante Fragen: (1) Wie beeinflusst die relationale Einkommensposition - relativ zu Kolleg:innen im Betrieb und relativ zum/zur Partner:in in der Familie - die Wahrscheinlichkeit der Teilnahme an (a) betrieblich unterstützter CVT und (b) individuell initiierter CVT? (2) Wie interagieren die betriebliche und die familiäre Einkommensposition bei der Gestaltung des CVT-Zugangs (Kompensationshypothese)? (3) Inwieweit moderiert Geschlecht diese Zusammenhänge (Sensitivitätsanalyse)? Methodischer Forschungsansatz: Das Vorhaben nutzt den NEPS-SC6-ADIAB-Datensatz, der die Individualdaten der sechsten Startkohorte (Erwachsenenkohorte) des Nationalen Bildungspanels mit administrativen Daten der Integrierten Erwerbsbiografien (IEB) des IAB verknüpft.

Bildungs- und Berufsaspirationen im Übergang von der Schule in den nächsten Lebensabschnitt – eine Untersuchung zu Schüler:innen mit sonderpädagogischem Förderbedarfen

INSIDE
Ziel der Promotion ist es, die Bildungs- und Berufsaspirationen von Schüler:innen mit sonderpädagogischen Förderbedarfen (SPF) am Ende der Sekundarstufe I zu untersuchen. Im Mittelpunkt steht zunächst die Frage, ob und inwiefern sich ihre Bildungs- und Berufsaspirationen von denen der Schüler:innen ohne SPF unterscheiden. Darüber hinaus wird untersucht, ob sich auch innerhalb der Gruppe der Schüler:innen mit SPF unterschiedliche Aspirationsmuster identifizieren lassen. Abschließend wird analysiert, welche individuellen, sozialen und institutionellen Faktoren mit diesen Unterschieden zusammenhängen.

Schulentfremdung, Disengegament und niedriges schulisches Wohlbefinden: Ansätze zur Stärkung der Bindung zur Schule

NEPS
Das Forschungsvorhaben nimmt Schüler/innen in den Blick, die im schulischen Kontext Disengagement, geringes Wohlbefinden oder negative Einstellungen zeigen und gemeinhin als von der Schule im Allgemeinen und dem Lernen im Speziellen distanziert beschrieben werden können. Solche Haltungen können Bildungserfolg und Lebenschancen abträglich sein. Um Erkenntnisse darüber zu erlangen, wie sich diese im Zeitverlauf entwickeln, werden die NEPS-Daten herangezogen. In diesem Kontext gilt es zu differenzieren, inwiefern es sich um stabile oder situationsspezifische Haltungen handelt. Ebenso gilt es, die Assoziation zwischen Haltungen und soziodemographischem Hintergrund zu analysieren. Hierzu werden die soziale Herkunft, der Migrationshintergrund, der Sprachhintergrund/Multilingualität und das Geschlecht in den Blick genommen. Ein weiteres Ziel ist es, Faktoren zu identifizieren, die zur Entwicklung dieser Distanz beitragen und Ansätze zu entwickeln, wie die Resonanz zwischen diesen Schüler/innen und der Schule (wieder) erhöht werden kann. Dabei werden die verschiedenen Ebenen, auf denen Schüler/innen Erfahrungen machen, einbezogen: Elternhaus, Schulklasse, Schule, Bildungssystem.

(NEPS-)Schulen in schwierigen Situationen. Erarbeitung von Sozialindizes zur Verbesserung der Forschung unter Einbeziehung von Daten auf schulischer und regionaler Ebene

NEPS
In the context of recent federal policy, namely the "Startchancenprogramm," the objective is to create social indices for schools in NEPS Starting Cohort 8. It is proposed that these indices be included as generated variables in the Scientific Use Files, thus enabling them to be used as standardised and comparable predictors by all researchers. A variety of approaches will be incorporated, including the MBI (Multipler Benachteiligungsindex, Fickermann et al., 2022), the Hamburger Sozialindex (Schulte et al., 2023), the Sozialindex für Schulen (NRW, Schräpler & Jeworutzki, 2021) or the Sozialindex für Schulen in Brandenburg (MBJS, 2024). This approach will facilitate the utilisation of one of the indices in the analysis of research data, thereby reducing the necessity for researchers to compute the indices themselves. This will enhance the comparability of research projects that address the challenges faced by educational institutions, as the variability of predictors will be reduced.

Evidenzorientierung bei Lehrpersonal in der Weiterbildung

TAEPS
Im Rahmen der Evidenzorientierung werden (angehende) Lehrkräfte zum evidenzorientierten Unterrichten animiert. Das heißt, sie sollen ihr pädagogisches Handeln und damit verbundene Lehr-Lerngelegenheiten auf der Grundlage von wissenschaftlichem Wissen ausrichten. Inwiefern evidenzorientiertes Unterrichten auch bei Lehrpersonal in der Weiterbildung eine Handlungsperspektive ist, ist gegenwärtig empirisch nicht erforscht. Das geplante Projekt geht erste Schritte in diese Richtung.

Der Zusammenhang zwischen epistemologischen Überzeugungen zum Unterricht, beruflicher Belastung und Beanspruchung und Technologieoffenheit angehender Lehrkräfte

NEPS
Mit den Daten des Lehramtsstudierenden-Panels (LAP, NEPS-Startkohorte 5) werden die Einflussfaktoren auf den Zusammenhang zwischen epistemologischen Überzeugungen zum Unterricht, beruflicher Belastung und Beanspruchung und Technologieoffenheit angehender Lehrkräfte, d. h. von Studierenden, Referendarinnen und Referendaren, sowie von Lehrkräften im Beruf quer- und längsschnittlich untersucht.

Die Nähe zu Flüchtlingsunterkünften und Amateurfußballvereinen: Auswirkungen auf die Integration und Einstellungen zur Lokalpolitik

NEPS
Dieses Projekt untersucht die Integrationseffekte von Amateurfußballvereinen. Wir nutzen Standorte von Flüchtlingszentren, um zu zeigen, dass Geflüchtete häufiger im Vereinsfußball aktiv sind, wenn ein Zentrum zufällig einen Verein in der Nähe hat. Danach vergleichen wir politische Einstellungen von deutschen Staatsbürgern, Integrationsgrad von Geflüchteten an Orten mit und ohne Fußballverein in der Nähe der Flüchtlingszentren.

Sozioökonomische Rahmenbedingungen, berufliche Erfolgsaussichten bei Erwachsenen und Reaktionen auf wirtschaftliche Bedrohungen

NEPS
This project investigates how socioeconomic conditions shape adult labor-market and work-related outcomes, including employment, earnings, job quality, career mobility, and responses to economic insecurity. We are particularly interested in whether individuals from different socioeconomic backgrounds respond differently to economic threat, uncertainty, or adverse labor-market conditions, and what mechanisms may account for these differences.

Unterrichtsqualität und Selbstkonzept von Lehrkräften in heterogenen Klassenkompositionen

NEPS
In diesem Projekt sollen die Unterrichtsqualitat und das Selbstkonzept von Lehrkraften im Zusammenhang mit der Zusammensetzung ihrer jeweiligen Klasse betrachtet werden.

Entwickeln sich Flüchtlingskinder mit hoher emotionaler Belastung positiver, wenn sie länger im Kindergarten sind?

ReGES
The project examines if children with high emotional burdens - such as post-traumatic stress disorder (PTSD), uncertain residence status, or living in refugee accommodation facilities - show a better social development when they attend kindergarten for more hours per week on average. Socio-emotional development will be assessed using the Strengths and Difficulties Questionnaire (SDQ).

Tragen spezielle Sprachförderklassen dazu bei, dass geflüchtete Schüler*innen schneller Deutschkompetenzen erwerben?

NEPS
Ziel des Projekts ist zu untersuchen, ob spezielle Sprachlernklassen zu höheren Lernfortschritten in Deutsch als Zweitsprache führen als die unmittelbare Integration der Schüler*innen mit geringen Deutschkentnissen in Regelklassen. Dabei sollen Klassenmerkmale wie der Anteil von Schüler*innen mit nichtdeutscher Herkunftssprache sowie das durchschnittliche Deutsch-Sprachniveau der Klasse berücksichtigt werden, um deren Auswirkung auf den Erwerb deutscher Sprachkompetenzen zu zu analysieren.

Untersuchung der Rolle von Metakognition bei der frühen Entwicklung von Lesefähigkeiten bei jüngeren Kindern

NEPS
Metacognition, or the ability to monitor and regulate one's own cognition, has long been recognized as a key component of self-regulated learning, frequently linked with academic performance. However, relatively little has been explored about the role of metacognition in early literacy development during the kindergarten and early elementary years. Given that emerging research suggests young children acquire orthographic and linguistic knowledge through self-teaching processes during independent and shared reading experiences from early on, and considering the possibility that metacognition plays a role in this self-teaching process, there is a need for research examining the role of metacognition in early reading development. Drawing upon the NEPS Kindergarten cohort, this study investigates how young children's metacognitive skills (specifically procedural metacognition in vocabulary and grammar) support early reading development. We will address questions about the dimensionality of metacognition, the longitudinal associations between early metacognitive skills and subsequent reading outcomes, the role of metacognition in reading performance, and the underlying child- and item-related factors that influence metacognition skills.

Die Entwicklung von Kompetenzunterschieden zwischen Einheimischen und Migrant*innen im Lebensverlauf

NEPS
We investigate how competence disparities between native and immigrant children and adults develop over the life course. Rather than treating these disparities fixed, we examine mechanisms that shape their development: whether they widen, persist or narrow across educational stages, driven by parental investments, language environments, ethnic networks and access to educational institutions. Drawing on all NEPS starting cohorts, we assess how disparities evolve within and across educational transitions, and under which institutional arrangements their reproduction is interrupted. Where early childhood data are available (i.e. SC1, SC2), we additionally trace the earliest manifestation of these disparities.

Modellierung des zeitlichen Verlaufs von Interventionen mithilfe von Verteilungsschätzungen

NEPS
This is a methodological project in which I am developing a statistical framework focused on the estimation of entire distributions in longitudinal data. Data from the German National Educational Panel Study can be used as an empirical example for modeling the effects of transition from primary to secondary school on students’ academic motivation using this new framework.

Wirkmechanismen der kokonstruktiven Kooperation

INSIDE
Das Projekt untersucht, welche Wechselwirkungen zwischen der kokonstruktiven Kooperation und individuellen (z. B. Einstellung) sowie schulischen (z. B. Kooperationskultur) Merkmalen bestehen.

Der Einfluss der wahrgenommenen Unterrichtsgestaltung und des sozialen Miteinanders auf die Erfüllung der psychologischen Grundbedürfnisse von Schüler:innen in inklusiven Klassen der Sekundarstufe I

INSIDE
Welchen Einfluss haben die wahrgenommene Gestaltung des Deutsch- und Mathematikunterrichts (z. B. hinsichtlich der Selbstbestimmung) sowie das erlebte soziale Miteinander in der Klasse (z. B. Gefühl des Angenommenseins durch die Lehrkraft oder soziale Teilhabe) auf die Erfüllung der drei psychologischen Grundbedürfnisse von Schüler:innen mit und ohne sonderpädagogische Unterstützungsbedarfe in inklusiven Schulen der Sekundarstufe I?

Berufsaspirationen und Übergänge von inklusiv lernenden Schüler*innen

INSIDE
Das Projekt untersucht, wie sich die Berufsziele von Schüler*innen mit sonderpädagogischen Förderbedarfen während der Sekundarstufe I entwickeln und inwieweit sie beim Übergang in die Berufsausbildung erreicht werden. Im Fokus steht der Vergleich zwischen Schüler*innen in inklusiven (Regelschulen) und exklusiven (Förderschulen) Lernumgebungen. Ziel ist es, Unterschiede in der Entwicklung der realistischen Berufswünsche und deren Umsetzung zu analysieren sowie die Ursachen für diese Unterschiede zu erklären.

Bildung und Arbeitsmarkterfolg im Erwerbsverlauf

NEPS
Das Projekt untersucht den Zusammenhang zwischen Bildung und Arbeitsmarkterfolg im Erwerbsverlauf. Der Fokus liegt methodisch auf der Identifikation kausaler Effekte mithilfe bildungspolitischer Regelungen (z. B. Einschulungsregelungen, Bildungsreformen etc.). Das Projekt begrenzt sich nicht nur auf die klassischen monetären Bildungsrenditen (Löhne), sondern untersucht auch diverse nicht-monetäre Erträge einer höheren Bildung (z. B. Arbeitslosenrisiko, Beruf und Sozialprestige, Mobilität etc.).

Digitale Mediennutzung, Geschlecht und MINT-Berufsaspirationen: Eine ländervergleichende Längsschnittstudie

NEPS
This project examines how adolescents' digital-technology use relates to their science, technology, engineering and mathematics (STEM/MINT) occupational aspirations, and to the gender gap in those aspirations. The central questions are (1) whether the gendered use of gaming and social media predicts STEM aspirations more than total screen time, and (2) whether boys and girls differ in these associations. We have already established the population-level pattern across 81 economies using PISA 2022, and conducted individual-level longitudinal case studies in Australia (Longitudinal Surveys of Australian Youth) and the United Kingdom (Millennium Cohort Study). The NEPS Starting Cohort 4 (Grade 9) provides a further national case study, allowing us to test whether the same relationships hold in the German educational context using occupational aspirations (coded in ISCO/KldB), media- and gaming-use measures, ICT-literacy assessments, and the appropriate survey design weights.

Zur Qualität retrospektiv erhobener Erwerbsverlaufsdaten: Eine Validierung von NEPS-SC6- und IEB-Daten

NEPS
Ziel des Forschungsvorhabens ist die Untersuchung der Qualität retrospektiv erhobener Erwerbsverlaufsdaten in der NEPS-Startkohorte 6 (SC6) auf Basis des verknüpften Datenprodukts NEPS-SC6-ADIAB. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, in welchem Ausmaß retrospektiv erhobene Angaben zu Erwerbsverläufen mit administrativen Daten der Integrierten Erwerbsbiografien (IEB) übereinstimmen. Untersucht werden sollen insbesondere Übereinstimmungen und Abweichungen hinsichtlich des Vorhandenseins, der zeitlichen Lage, der Dauer sowie der Reihenfolge von Beschäftigungs- und Arbeitslosigkeitsepisoden.

Zum Zusammenhang zwischen menschlichen Grundbedürfnissen und mathematischen Leistungen in inklusiven Klassen

INSIDE
Mathematical competences are crucial for everyday life and have an independent impact on educational attainment and income. In the German education system, more and more students with and without special educational needs (SEN) are learning together in mainstream schools. However, research results show that students with SEN perform less well at mainstream schools than their peers. The Self-Determination Theory (SDT) claims a positive link between performance and the fulfilment of the basic needs experience of competence, relatedness and experience of autonomy. The question is whether the lower fulfilment of basic needs can explain the worse performance in maths of students with SEN in the area of learning, social and emotional development as well as with learning deficiencies (LD) in language. First, INSIDE-data confirm existing research results that the students of the analysed subgroups perform worse in maths and perceive their basic needs experience of competence and partly relatedness met to a lesser extent than their peers’ while there also exist differential outcomes between the subgroups. Students with SEN in learning report a significantly higher experience of autonomy compared to all other groups. SEM multi-group comparisons show that the groups moderate the correlations between the basic needs and the perfor-mance in mathematics which contracts the SDT. The expected significant positive correlations do in many analyses only exist in the control group of students without SEN/LD but not in the analysed subgroups. Reasons and implications for these results are discussed.

Übergang am Ende der Sekundarstufe I: Welche Rolle spielen Berufsberatungsangebote?

INSIDE
Ziel des Forschungsvorhabens ist es, zu betrachten, inwiefern Schüler:innen mit und ohne sonderpädagogische Förderbedarfe der Übergang am Ende der Sekundarstufe I in eine nachschulische Lebenssituation gelingt und welche Rolle Berufsberatungsangebote dabei spielen.

Sozio-emotionale Entwicklung von Schüler:innen mit und ohne sonderpädagogische Förderbedarfe

INSIDE
Ziel des Forschungsvorhabens ist es, zu betrachten, wie sich an inklusiv arbeitenden Schulen Kinder und Jugendliche sozial und emotional über die Sekundarstufe I hinweg entwickeln. Im Fokus stehen dabei Aspekte des sozialen Miteinanders zwischen verschiedenen Akteur:innen im Schulkontext (z. B. Verhältnis zur Lehrkraft, soziale Partizipation), ihre Sozialkompetenzen sowie ihre emotionale Entwicklung (z. B. Selbstwertgefühl). Dabei werden Heterogenitätsmerkmale der Schüler:innen wie sonderpädagogische Förderbedarfe berücksichtigt.

Regionale Schulabdeckung und Bildungsentscheidungen

NEPS
In dem Projekt soll auf Basis des NEPS und weiterer administrativer Daten untersucht werden, welchen Einfluss die Entfernung zur nächsten weiterführenden Schule auf den Übergang auf eine weiterführende Schule hat.

Geschlechtsspezifische Varianz bei der Messung von Arbeitsaufgaben

NEPS
This project examines whether commonly used survey measures of job tasks are measured equivalently for women and men. Using data from the National Educational Panel Study (NEPS), we apply differential item functioning (DIF) analyses to identify potential gender-based measurement noninvariance in job task indicators. The study evaluates whether observed gender differences in task profiles reflect actual differences in work activities or, in part, differences in how survey items function across gender. The findings will contribute to improving the validity of task-based research on labor market inequality and technological change.

Auswirkungen schulischer Inklusion auf Bildungsverläufe (ASIB)

INSIDE
Anschließend an eigene empirisch-qualitative Forschungsprojekte sollen die INSIDE-Daten im Rahmen einer Sekundäranalyse zur Triangulation von qualitativen sowie quantitativen Daten genutzt werden. Im Fokus stehen die Rolle von Schulleitungen zu Rahmenbedingungen und Organisationsformen sowie Aspekte der Unterrichtsgestaltung und Auswirkungen der Rahmenbedingungen an inklusiven Schulen. Weiterhin besteht ein Erkenntnisinteresse (a) zu den Auswirkungen eines sonerpädagogischen Förderbedarfs auf Bildungsbiografien (gegenüber Schüler:innen ohne Förderbedarf), (b) zu Unterschieden hinsichtlich der Schulart und (c) zu Differenzen zur Umsetzung von Inklusion in der Primarstufe, wobei jeweils zusätzlich auf weitere Studien zurückgegriffen wird.

Analyse des Zusammenhangs zwischen der Leseeinstellung der Eltern und der Lesemotivation ihrer Kinder

NEPS
Das Projekt untersucht, ob ein Zusammenhang zwischen der Leseeinstellung der Eltern und der Lesemotivation ihrer Kinder besteht.

Chancenungleichheit im deutschen Bildungssytem: Die Wahrnehmung von Chancenungleichheit im Bildungsbereich aus der Perspektive türkischstämmiger Schüler*innen in Deutschland

NEPS
Das Projekt untersucht auf Basis von NEPS-Daten die Wahrnehmung schulischer Unterstützung bei türkischstämmigen Schülerinnen und Schülern im Sekundarbereich I. Analysiert wird, inwiefern wahrgenommene sprachliche und sozioökonomische Barrieren mit der subjektiven Bewertung schulischer Unterstützungsangebote zusammenhängen und welche Rolle schulische Integration dabei spielt. Geplant sind deskriptive Analysen sowie Regressions- und Mediationsmodelle.

Statistik-Workshop: Agiler PAIR Hackathon

NEPS
Die NEPS-Daten sollen im Rahmen eines Workshops zur Analyse von längsschnittlichen Daten mit ML-basierten Vorhersagemodellen verwendet werden.

Die prädiktiven Funktionen von Selbstkonzept und Präzision der Selbsteinschätzung für den schulischen Erfolg

NEPS
The project aim is to analyze the relative importance of academic self-concept and self-assessment accuracy for academic performance in educational contexts. The main research question is whether students' achievement is more strongly predicted by positive self-beliefs or by an accurate assessment of their competencies. Furthermore, the study will examine whether over- and underestimation of one's abilities are differentially associated with later academic outcomes. Data from the National Educational Panel Study (NEPS) will be utilized to address the research questions.

Ungleichheit in der Hochschulbildung: Migrationshintergrund, soziale Herkunft und Studienabbruch

NEPS
The aim of the thesis is to analyze the differences in academic success between university students with and without a migration background. The focus lies on the question of to what extent differences in higher education dropout rates between students with and without a migration background is explained by social background. Furthermore, the extent to which migration-specific factors and characteristics of the living and study situation influence the probability of dropping out will be analyzed. Data from the NEPS Starting Cohort 5 (Students) will be utilized to address the research questions.

Hat die Generation Z die Liebe zur Universität verloren? Wandel der Wahrnehmung von Hochschulbildung bei Jugendlichen – Erkenntnisse aus Längsschnittdaten

NEPS
Das Forschungsvorhaben untersucht, ob sich die wahrgenommene Attraktivität eines Hochschulstudiums unter Jugendlichen im Zeitverlauf verändert hat und ob die COVID-19-Pandemie zu Veränderungen in bildungsbezogenen Erwartungen beigetragen hat. Auf Grundlage der Expectancy-Value-Theorie werden sowohl die akademische Selbstwirksamkeit als auch die subjektive Bewertung eines Hochschulstudiums, einschließlich wahrgenommener Nützlichkeit, Freude und erwarteter Erträge, betrachtet. Mithilfe von Längsschnittdaten des Nationalen Bildungspanels (NEPS) werden mehrere Kohorten von Jugendlichen im Alter von 15 bis 18 Jahren analysiert. Die Auswertungen erfolgen im Rahmen von Strukturgleichungsmodellen und untersuchen zeitliche Veränderungen sowie mögliche pandemiebedingte Brüche in bildungsbezogenen Erwartungen. Dabei werden familiärer Hintergrund, Persönlichkeitsmerkmale, gesellschaftliches Vertrauen sowie demografische Merkmale berücksichtigt.

Vertreibung in den Sozialismus: Wirtschaftliche Integration von Vertriebenen in der Deutschen Demokratischen Republik

NEPS
Wir untersuchen die ökonomische Integration von Vertriebenen und ihren Nachkommen aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten und unterscheiden dabei zwischen denen, die in der Bundesrepublik angekommen sind und denen, die sich in der SOZ/DDR niederließen. Die NEPS-Daten möchten wir insbesondere für die Analyse von Effekten auf Schul- und Ausbildungsabschlüsse nutzen.

Im Interesse der sozialen Schicht: Das Zusammenspiel von beruflichen Interessen und intergenerationalen Ungleichheiten

NEPS
Das Projekt untersucht den Zusammenhang zwischen beruflichen Interessen und intergenerationalen Ungleichheiten. Zunächst wird analysiert, wie sich die Berufe der Eltern auf die Berufsinteressen ihrer Kinder auswirken. Darauf aufbauend wird untersucht, inwieweit der Einfluss elterlicher Berufe auf Studienwahl und Einkommen der Kinder durch deren Berufsinteressen vermittelt wird.

Zusammenhänge zwischen schulischen Leistungen, Kompetenzen und Persönlichkeitsmerkmalen von Schüler:innen

NEPS
Ziel des Projekts ist die Untersuchung der Determinanten schulischen Erfolgs unter Einbeziehung verschiedener individueller und sozialer Merkmale in der Startkohorte 4. Hierfür sollen einerseits Schulnoten sowie die Lese- und Rechenkompetenzen herangezogen werden. Als zentrale Determinanten werden Persönlichkeitsmerkmale, insbesondere das Big-Five-Modell (Extraversion, Verträglichkeit, Gewissenhaftigkeit, emotionale Stabilität und Offenheit für Erfahrungen) analysiert. Darüber hinaus werden weitere Einflussfaktoren berücksichtigt, indem schulische und berufliche Aspirationen, individuelle Unterstützungsstrukturen sowie das soziale Umfeld einbezogen werden.

Bildungsungleichheit im Grundschulalter: Der Zusammenhang zwischen familiärer Lebensform und schriftsprachlichen Fähigkeiten

NEPS
Im Rahmen einer Bachelorarbeit wird der Zusammenhang zwischen dem Aufwachsen in einem alleinerziehenden Haushalt und den schriftsprachlichen Fähigkeiten von Kindern im Grundschulalter auf Basis der NEPScomp-Daten (SC2) untersucht. Im Fokus steht die Frage, ob sich Unterschiede in den schriftsprachlichen Fähigkeiten zwischen Kindern aus alleinerziehenden und nicht alleinerziehenden Haushalten zeigen und welche Bedeutung ökonomischen Ressourcen sowie sprachfördernden Aktivitäten im familiären Alltag in diesem Zusammenhang zukommt.

Digitale Lernsoftware im Unterricht und der Erwerb von Kompetenzen bei Schülerinnen und Schülern

NEPS
Das Forschungsprojekt untersucht den Zusammenhang zwischen dem Einsatz digitaler Lernsoftware im Unterricht und dem Kompetenzerwerb von Schülerinnen und Schülern. Grundlage der Analyse sind Daten der Startkohorte 8, insbesondere Kompetenzmessungen in Mathematik und Lesen sowie Angaben von Lehrkräften zur Nutzung digitaler Lernsoftware. Mithilfe quantitativer Analysen wird geprüft, ob der Einsatz solcher Technologien mit Unterschieden in den Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler verbunden ist und ob sich mögliche Effekte zwischen den Fächern unterscheiden.

Einfluss formaler Bildung auf die Entwicklung von Gesundheitskompetenzen im Vergleich zum Einfluss der sozialen Herkunft

NEPS
Das Erkenntnisziel des Projekts ist es herauszufinden, welcher der beiden Einflussfaktoren - formale Bildung oder soziale Herkunft - die Gesundheitskompetenzen einer Person ausschlaggebender determiniert.

Untersuchung der organisatorischen Rahmenbedingungen für die Lehrtätigkeit in der Erwachsenenbildung unter dem Gesichtspunkt der Verletzung des psychologischen Vertrags (ECoTAEP)

TAEPS
Das Projekt nutzt die TAEPS-Daten für erste Analysen zur Erfassung der organisationalen Bedingungen, unter denen Lehre geschieht sowie der Erwartungen der Lehrenden an diese organisationalen Bedingungen. Die Analyse werden zum einen global deskriptiv, zum anderen vergleichend zwischen unterschiedlichen Sektoren der Weiterbildung durchgeführt. Ebenso soll ein Fokus der Analyse auf Lehrenden aus den Gesundheitsberufen liegen.

Schulische Leistungen, Übergang in die Hochschulbildung und soziale Inklusion: Eine vergleichende Studie über jugendliche Zuwanderer und einheimische Jugendliche in Deutschland

NEPS
This project investigates how the impacts of higher education transitions - specifically enrollment and dropout - on individuals' social inclusion trajectories vary between immigrant and native youth in Germany.

Selbst- und Fremdeinschätzung von Grundschulkindern: Übereinstimmung, Verzerrung und soziodemografische Unterschiede in Mathematik und Deutsch

NEPS
Das Vorhaben untersucht die Übereinstimmung zwischen der Selbsteinschätzung von Grundschulkindern und der Fremdeinschätzung durch ihre Lehrkräfte hinsichtlich fachbezogener Kompetenzen, insbesondere in Mathematik und Deutsch. Datengrundlage ist die NEPS-Startkohorte 2 (SC2), die Kinder von der Kindergartenzeit über die Grundschule hinweg begleitet. Im Zentrum steht die Frage, wie stark Selbst- und Lehrkräfteurteil voneinander abweichen und ob diese Abweichungen systematisch mit soziodemografischen Merkmalen der Kinder zusammenhängen. Berücksichtigt werden insbesondere Geschlecht, Migrationshintergrund, sonderpädagogischer Förderbedarf sowie der sozioökonomische und Bildungshintergrund des Elternhauses. Methodisch werden die fachspezifischen Lehrkräfteurteile (Lehrerfragebogen, Informationen zum Kind) den Selbstauskünften der Kinder gegenübergestellt, sobald diese ab der dritten Jahrgangsstufe verfügbar sind. Ziel ist es, Muster verzerrter Fremdeinschätzung und divergierender Selbstwahrnehmung zu identifizieren und deren Bedeutung für die weitere Bildungslaufbahn einzuordnen.

Lern- und Leistungsmotivation bei Kindern und Jugendlichen: Entwicklung eines evidenzbasierten Elternbildungskonzepts zur Förderung von Bildungsaspiration

NEPS
Die Arbeit untersucht motivations- und selbstwirksamkeitspsychologische Prozesse im elterlichen Kontext und deren Bedeutung für die Entwicklung von Bildungsaspiration von Kindern und Jugendlichen. Im Zentrum stehen Theorien der Lern- und Leistungsmotivation (Selbstbestimmungstheorie, Erwartungs-Wert-Modell, Attributionstheorie), Selbstwirksamkeit (Bandura) sowie selbstreguliertes Lernen. Ziel ist die theoriegeleitete Entwicklung eines evidenzbasierten Elternbildungskonzepts zur Förderung von Bildungsaspiration. Leitend ist die Frage, wie motivationale Prozesse der Lern- und Leistungsentwicklung bei Kindern und Jugendlichen durch Eltern gezielt unterstützt werden können.

Digital Divide und Bildungsungleichheit - Einfluss der häuslichen digitalen Ausstattung auf die Bildungsaspiration von Schülerinnen und Schülern

NEPS
Das Forschungsprojekt im Rahmen einer Masterarbeit untersucht, welchen Einfluss die häusliche digitale Ausstattung auf die Bildungsaspiration von Schüler:innen unterschiedlicher sozialer Herkunft hat. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob ungleiche digitale Ressourcen im familiären Umfeld zur Reproduktion bestehender Bildungsungleichheiten beitragen und inwiefern IT-Selbstwirksamkeit diesen Zusammenhang vermittelt. Untersucht werden soll dabei, ob Schüler:innen aus nichtakademischen Haushalten über geringere digitale Ausstattung verfügen und dadurch niedrigere Bildungsaspirationen aufweisen als Schüler:innen aus akademischen Haushalten. Als Datengrundlage dienen die Längsschnittdaten des Nationalen Bildungspanels (NEPS), insbesondere Variablen zur häuslichen digitalen Ausstattung, digitalen Kompetenzen beziehungsweise IT-Selbstwirksamkeit, Bildungsaspiration sowie zur sozialen Herkunft.

Die Innovationskraft des deutschen Arbeitsmarktes und deren langfristige Auswirkungen auf bestehende Arbeitsverhältnisse

NEPS
Using large-scale representative survey data from Germany, we test whether AI use and basic digital tool use are associated with different levels of workers' further training participation, and whether these differences are mediated by task displacement and task creation. This study makes one contribution: it provides one of the first empirical tests of the full displacement-reinstatement mechanism in the context of adult learning.

Untersuchung von beruflichen Netzwerken: Partnerschaften, Karrierewege und atypische Beschäftigungsverhältnisse

NEPS
The project investigates the structure of the labour market from a social network perspective. Applying a novel endogenous log-linear model, it explores the following distinct research questions in three sub-projects: 1) How do people's occupations shape their partner choices? 2) How do men and women with different educational attainment develop their careers along the career lines? 3) How does non-standard employment (e.g. part-time and fixed-contract work) influence career development?

Finanzielle Grundbildung von Menschen mit Lernschwierigkeiten: Eine qualitative Studie zu Vermittlungspraktiken von pädagogischem Personal in Angeboten der Erwachsenenbildung

TAEPS
Das oben genannte Dissertationsprojekt entsteht im Rahmen des BMBFSFJ-geförderten Verbundprojekts "FIBI-LA - Finanzielle Grundbildung in vulnerablen Lebenslagen" (Förderkennzeichen 01BA2412A). In der Dissertation steht der erwachsenenbildungswissenschaftliche Gegenstand der Vermittlungspraktiken des pädagogischen Lehrpersonals in non-formalen Angeboten finanzieller Grundbildung für die Personengruppe der erwachsenen Menschen mit Lernschwierigkeiten (sog. geistiger Behinderung) im Fokus. Hierfür sollen mithilfe eines qualitativen Zugangs Vermittlungspraktiken rekonstruiert und Gelingensbedingungen für Lehr-/Lernsettings identifiziert werden. Als ein Zwischenschritt der Beantwortung der Fragestellung gilt es, die TAEPS-Daten hinsichtlich der Frage auszuwerten, welche inklusions- und sonderpädagogischen Fort- und Weiterbildungen das Lehrpersonal in der Erwachsenen- und Weiterbildung allgemein sowie spezifisch der Grundbildung Erwachsener absolviert hat.

Frühe ökologische Kontextfaktoren als Prädiktoren psychologischen Wohlbefindens im dualen Ausbildungssystem - Eine längsschnittliche Analyse

NEPS
Das Projekt untersucht längsschnittlich, inwieweit frühe Kontextfaktoren aus der Schulzeit (auf familiärer, schulischer, peerbezogener und personaler Ebene) die Lebenszufriedenheit und den subjektiven Gesundheitszustand von Jugendlichen im dualen Ausbildungssystem vorhersagen (Bronfenbrenners ökologische Systemtheorie). Als Datenbasis soll die NEPS-Startkohorte 4 (SC4, Wellen 1, 2, 6, 9) dienen.

10. Altersbericht der Bundesregierung

NEPS
Der 10. Altersbericht hat das Schwerpunktthema "Bildung im Alter". Die NEPS-Erwachsenenkohorte umfasst - anders als andere Datensätze der Bildungsforschung - auch eine größere Zahl von Menschen über 70 Jahre. Ziel ist es, deren informelle und non-formale Bildungsaktivitäten zu dokumentieren sowie die Bedeutung biografischer Übergänge in früheren Lebensphasen für Bildungsaktivitäten im Alter zu untersuchen.

Die Rolle von Lehrkraftstereotypen für Bildungsergebnisse, Wahrnehmungen und Aspirationen von Schülern

NEPS
Das Projekt zielt darauf ab, den Einfluss von Lehrkraftstereotypen auf Bildungsverhalten und -wahrnehmung sowie berufliche Erstrebungen von Schüler:innen zu untersuchen. Dabei sollen verschiedene Subgruppen nach Geschlecht, soziookonomischem Status und Einwanderungsgeschichte betrachtet werden.

Demokratie vermitteln: Wie politische Bildung demokratische Normen prägt

NEPS
This research project is a Federal-State-specific educational reform study under Art. 2 No. 5 of the Data Use Agreement. We estimate the causal effect of curriculum-based civic education on democratic attitudes by exploiting within-state, within-school-type variation in mandated civic-education hours. Treatment intensity is assigned to different NEPS starting cohorts to look at short- and long-term effects on political interest and social capital. Federal State identifiers are required as treatment-assignment variables.

Wann, wie und für wen verlaufen Übergänge in handwerkliche Ausbildungen und innerhalb derer?

NEPS
Das Dissertationsprojekt soll Übergänge in das duale Ausbildungssystem (vorwiegend im Handwerk) und innerhalb dessen aus einer lebenslaufanalytischen Perspektive untersuchen. Im Mittelpunkt stehen drei thematische Schwerpunkte: erstens das Timing und die Determinanten der Einmündung in eine handwerkliche Berufsausbildung; zweitens die Frage, wann und unter welchen Bedingungen Gymnasiastinnen und Frauen in eine Handwerksausbildung einmünden, unter Berücksichtigung konkurrierender Übergangsereignisse wie der Studienaufnahme; drittens das Timing und die individuellen sowie berufsspezifischen Determinanten von Ausbildungsabbrüchen im Verlauf der Ausbildung. Methodisch werden Ereignisdatenanalysen auf Basis von Episodendaten eingesetzt. Die Verlaufsdaten ermöglichen eine monatsgenaue Abbildung biografischer Übergänge seit dem Schulabschluss. Theoretisch wird das Projekt durch Passungskonzepte (Person-Beruf-Passung, Skill-Mismatch), die Theory of Circumscription and Compromise nach Gottfredson sowie das Cooling-Out-Konzept nach Goffman und Matthies informiert. Als Datengrundlage dient das Nationale Bildungspanel (NEPS), Startkohorte 3, 4 und 6.

Hochschulstrukturen und psychische Gesundheit: Die Bedeutung individueller und institutioneller Faktoren für die psychische Gesundheit Studierender (HoPsy)

NEPS
Das Projekt untersucht das Zusammenspiel zwischen institutionellen und individuellen Determinanten der psychischen Gesundheit von Studierenden. Das Projekt verfolgt das Ziel, Skalen zum Thema psychische Gesundheit von Studierenden zu entwickeln und zu validieren, die in groß angelegten Erhebungen der Hochschulforschung auf nationaler und internationaler Ebene reproduzierbar sind.

Sprachliche Kompetenzen und Bildungsungleichheiten bei Personen mit Migrationshintergrund

NEPS
Ziel des Projekts ist es, den Zusammenhang zwischen sprachlicher Kompetenz und Bildungserfolg von Schüler:innen mit Migrationshintergrund empirisch zu untersuchen. Im Mittelpunkt steht die Frage, inwiefern sprachliche Kompetenzen einen Einfluss auf schulischen Bildungserfolg haben und ob dieser Zusammenhang durch den sozioökonomischen Status der Schüler:innen moderiert wird.

Der Einfluss des Migrationshintergrunds auf die sprachliche Entwicklung von Kindern im Kindergartenalter

NEPS
Das Forschungsprojekt im Rahmen einer Bachelorarbeit zielt darauf ab, den Einfluss der ethnischen Herkunft auf die frühkindliche Entwicklung sprachlicher Kompetenzen von Kindern im Kindergartenalter zu analysieren. Unter der Berücksichtigung von soziodemografischen sowie institutionellen Faktoren soll untersucht werden, ob sich die sprachlichen Kompetenzen von Kindern mit und ohne Migrationshintergrund signifikant unterscheiden. Außerdem soll der Einfluss der Betreuungszeit im Kindergarten auf mögliche Unterschiede in den sprachlichen Kompetenzen analysiert werden. Zur Bearbeitung der Forschungsfragen sollen Daten der NEPS-Startkohorte 2 genutzt werden.

Weiterbildung vs. Vorruhestand: Reaktion von Beschäftigten in der späten Karrierephase auf die grüne Transformation

NEPS
Die grüne Transformation verändert Berufsprofile grundlegend. Weiterbildung gilt als zentraler Anpassungsmechanismus, wird jedoch von älteren Beschäftigten seltener genutzt. Gleichzeitig erhöhen begrenzte Resterwerbszeiten die Anreize für frühzeitige Erwerbsaustritte, obwohl Fachkräfteengpässe eine längere Erwerbsbeteiligung erfordern. Untersucht wird, ob ältere Beschäftigte im Strukturwandel besonders benachteiligt sind und inwieweit Weiterbildung eine Alternative zur Frühverrentung ist.

Der Einfluss des sozioökonomischen Hintergrunds auf die Kompetenzentwicklung von Schüler:innen der 9. Jahrgangsstufe während der COVID-19-bedingten Schulschließungen

NEPS
Ziel der Bachelorarbeit ist es herauszufinden, welchen Einfluss der sozioökonomische Hintergrund von Schüler:innen auf den Kompetenzerwerb während der COVID-19-bedingten Schulschließungen hat. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob und wie stark sich die Kompetenzerwerbsunterschiede bei Schüler:innen unterschiedlicher sozialen Schichten zeigen. Als Basis dieser Arbeit sollen die Daten des NEPScomp-Datensatzes fungieren.

Ein Überblick zu Rasch-Bäumen und regularisierten moderierten Rasch-Modellen

NEPS
Combinations of psychometric models with data-driven machine learning (ML) approaches have been introduced to facilitate comprehensive analysis of differential item functioning across diverse sets of covariates. The project demonstrates the implementation of the methods in practice, using data from the National Educational Panel Study (NEPS), Starting Cohort 3.

Universitätsöffnungen, lokaler Zugang zu höherer Bildung und regionale Talentförderung

NEPS
Das Projekt untersucht, wie historische Universitätsöffnungen in Westdeutschland Studienentscheidungen, räumliche Mobilität und spätere wissenschaftlich-technologische Karrierewege beeinflussen. Dafür sollen NEPS-SC6- sowie NEPS-SC6-ADIAB-Daten genutzt werden, um individuelle Bildungs- und Erwerbsverläufe mit administrativen Informationen zu verknüpfen und zu prüfen, ob ein verbesserter lokaler Hochschulzugang im typischen Studienentscheidungsalter langfristig die Wahrscheinlichkeit wissenschafts-, technologie- und forschungsnaher Tätigkeiten erhöht. Die Exposition gegenüber Universitätsöffnungen wird kohorten- und regionsbasiert über den frühesten beobachteten Wohnortkreis konstruiert, die Abgrenzung späterer Karrierewege erfolgt anhand verfügbarer Berufs- und Branchenklassifikationen.

Bildungsrenditen von Wehr- und Zivildienst im Vergleich - Eine Untersuchung für Deutschland auf Basis von NEPS-Daten

NEPS
Ziel der Bachelorarbeit soll ein Vergleich der monetären und sozialen Bildungsrenditen von Wehr- und Zivildienst sein. Hierfür soll auf Basis von NEPS-Daten die spätere Lohnprämie von Wehrdienstleistenden und Zivildienstleistenden sowie andere RoE wie Kriminalitätsrisiko und Arbeitslosigkeitsrisiko ermittelt werden. Die zentrale Fragestellung lautet: Welche Effekte auf dem Arbeitsmarkt in Form von Bildungsrendite haben die Absolvierung von Wehr- und Zivildienst und wie unterscheiden sich die beiden Gruppen?

Dynamisch-diskrete Entscheidungsmodelle mit Proxy-Variablen

NEPS
This paper analyzes a dynamic discrete choice model with time-varying continuous unobservables using proxy variables. I develop a novel estimation framework that integrates deep neural networks to address high-dimensional continuous state spaces. Using this method, I address how the accuracy of self-awareness affects educational attrition using NEPS data. Metacognition variables serve as proxies for self-awareness.

Der Effekt von BAföG auf die Aufnahme eines Hochschulstudiums

NEPS
Das Vorhaben soll untersuchen, wie sich BAföG auf die Entscheidung junger Erwachsener auswirkt, nach dem Abitur ein Studium aufzunehmen. Dazu sollen die Längsschnittdaten der NEPS-Startkohorte 4 genutzt werden, um den Übergang von der Schule in die Hochschule unter Berücksichtigung des familiären Hintergrunds zu analysieren.

Feedback-basierte Anpassung von domänenspezifischen Berufswünschen während der Adoleszenz

NEPS
This project investigates how domain-specific career aspirations persist and change across adolescence. Using NEPS Cohort 3, it examines whether aspiration change is associated with mismatches between prior aspirations and domain-relevant performance. The project uses computational longitudinal modelling to represent aspirations as persistent motivational states that may update in response to domain-specific signals.

Kompetenzentwicklung als Prädiktor individueller Innovationsleistung im Zeitalter generativer KI

NEPS
Das Forschungsvorhaben adressiert folgende Fragestellungen: In welchem Maß sagen formale Bildungs- und insbesondere ICT-Kompetenzen, gemessen im Längsschnitt, die spätere berufliche Position, Tätigkeitsprofile und Weiterbildungsbiografien als Proxies für individuelle Innovationsleistung vorher? Welche bildungsbiografischen Konfigurationen kennzeichnen Personen, die in datenintensiven, KI-affinen Berufsfeldern tätig sind?

Die Auswirkungen der Trennung der Eltern auf die schulischen Leistungen des Kindes im Alterskontext

NEPS
This project try to assess the role of parents age as a moderator of the union dissolution effect on child's education. The main hypothesis is that the negative effect of dissolution on child's education outcomes is mitigated when parents are older. This doctoral thesis project will test the previous hypothesis and evaluate how country factors (economic development, tracking school system, etc) and family internal dynamics (repartnering, wealth division after dissolution, etc) interact with the phenomenon.

Wo entstehen Bildungsungleichheiten? Dekomposition primärer, sekundärer, tertiärer und quartärer Herkunftseffekte am Übergang in die weiterführenden Schulen

NEPS
Das Projekt zielt darauf ab, ein breiteres Verständnis über den Einfluss der sozialen Herkunft auf den Übergang in die weiterführenden Schulen zu erlangen. Dazu soll der Effekt der sozialen Herkunftseffekt in seine verschiedenen Bestandteile zerlegt werden. Neben der gängigen Unterscheidung zwischen primären und sekundären Herkunftseffekten zielt das Projekt darauf ab, in die Effektdekompostion dezidiert den Einfluss der Schule bei der Ungleichheitsgenese einzubeziehen und zu quantifizieren.

Die Auswirkungen extremer Wetterereignisse auf schulische Leistungen

NEPS
Environmental conditions in and around schools vary substantially and are worsening with climate change, yet their causal effects on student outcomes remain poorly understood. We use quasi-experimental methods to estimate how exposure to extreme weather conditions such as heat, cold, pollen, and air pollution affects test scores, competencies, and educational trajectories.

Schulische Strukturmerkmale, familiäre Herkunft und Betreuungsform als Prädiktoren für die fachliche und überfachliche Entwicklung von Grundschulkindern

NEPS
Das Projekt untersucht, inwiefern schulische Strukturmerkmale (z. B. Schulkultur, Schulleitung, Infrastruktur) zur fachlichen und überfachlichen Entwicklung von Grundschulkindern beitragen. Unter Berücksichtigung individueller Faktoren wie familiärer Herkunft und besuchter Betreuungsform wird analysiert, welche eigenständigen Effekte schulische und familiäre Kontextbedingungen entfalten und wie diese mit der individuell besuchten Betreuungsform zusammenwirken.

Projekt Fachstelle für Fachkräftesicherung / Bildung im Strukturwandel (FaBiS)

TAEPS
In dem Projekt soll der Einfluss interner oder externer Weiterbildungsangebote von Unternehmen auf die Anzahl der offenen Stellen an qualifizierten Personal untersucht werden.

Mediation des Effekts des Bildungsniveaus auf die interethnische Freundschaftsgruppenzusammensetzung durch kooperative Lernformen zwischen der 5ten und der 9ten Klasse

NEPS
Es soll betrachtet werden, ob Effekte zwischen den Schultypen und interethnischer Freundschaftsbildung sowie Mediationen durch kooperative Lehrmethoden vorhanden sind. Dazu soll betrachtet werden, ob sich die Effektivität der Methoden zwischen den Schultypen unterscheidet und ob die Zunahme der Methoden innerhalb der Individuen zur Zunahme der interethnischen Freundschaftsschließung führt.