Definition von geringer Lesekompetenz

Um Erwachsene mit geringer Lesekompetenz zu bestimmen, wurde auf Basis
der Längsschnittdaten der Erwachsenenkohorte des NEPS im Abgleich mit der Definition geringer Lesekompetenz aus der LEO- und der PIAAC-Studie ein Schwellenwert definiert. Unterhalb dieses Wertes ist die Lesekompetenz so niedrig, dass den Autor:innen eine mündige Teilhabe am gesellschaftlichen Leben in Selbstbestimmung mit Problemen behaftet erscheint.

A501

Aufstiege aus niedriger Lesekompetenz

Ein Drittel der Erwachsenen mit niedriger Lesekompetenz verbessert seine Lesekompetenz erheblich

Die Abbildung zeigt die Entwicklung von Erwachsenen der Geburtsjahrgänge 1944 bis 1986, die 2010/13 eine niedrige Lesekompetenz aufwiesen. Bis 2016/17 verblieben 68 Prozent in dieser Gruppe, während 32 Prozent den Aufstieg zu einer höheren Lesekompetenz schafften.

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