Die Abbildung zeigt die Wirkung unterschiedlicher Faktoren auf den rezeptiven von Kindern zu Beginn ihrer Primarschulzeit in Deutschland und den . Vor allem bei diesen Faktoren – die Forschenden betrachteten deutlich mehr – traten statistisch bedeutsame Unterschiede zwischen den Ländern zutage. In gleicher Richtung, wenn auch mit unterschiedlicher Stärke, wirken ein niedriger im Vergleich zu einem hohen, die Anzahl der Kinder im Haushalt unter 14 Jahren, ein niedriges Geburtsgewicht des Kindes sowie die Haushaltssprache. Drei Faktoren haben unterschiedliche Vorzeichen, wirken also in Deutschland und den USA in unterschiedlicher Richtung, wobei zwei hier besonders hervorstechen: Sind die Eltern alleinerziehend, fällt der Umfang des Wortschatzes bei Kindern in Deutschland größer, bei Kindern in den USA hingegen geringer aus. Umgekehrt verhält es sich bei der Frage danach, ob mindesten ein Elternteil zugewandert ist: Der Effekt ist in den USA positiv, in Deutschland negativ.