Feel your languages

Ziel

Diese Onlineumfrage untersucht, welche positiven und negativen Emotionen mehrsprachig aufwachsende Jugendliche im Zusammenhang mit der Verwendung ihrer Sprachen berichten. Fühlen sie sich stolz, schuldig oder nervös, während sie eine Herkunfts- oder Umgebungssprache sprechen?

Hintergrund

Erste Studien aus Nordamerika und den Niederlanden zeigen, dass mehrsprachige Kinder und junge Erwachsene positive aber auch negative Emotionen im Zusammenhang mit ihrem Sprachgebrauch berichten (Driver, 2020; Jean & Geva, 2012; Sevinç & Dewaele, 2018). Emotionen im Zusammenhang mit mehrsprachigem Sprachgebrauch sind als Ausdruck „(dis-)harmonischer bilingualer Entwicklung“ von Interesse und könnten für die weitere Sprachentwicklung Konsequenzen haben (De Houwer, 2015; Miller, 2017).

Vorgehen

In einem kurzen Onlinefragebogen für mehrsprachig aufwachsende Jugendliche in Deutschland und der Schweiz wird erfasst, ob positive oder negative Emotionen im Zusammenhang mit dem Sprachgebrauch berichtet werden. Weiterhin werden potenzielle Prädiktoren hierfür auf verschiedenen Ebenen untersucht (z.B. auf Ebene der Situation, des Individuums, der Familie und der Peers). Als Rahmen dient u.a. die Theorie der Self-conscious Emotions (Robins & Schriber, 2009)

Projekt-Steckbrief

  • Projektleitung Dr. Jessica Willard und Dr. Beyhan Ertanir
  • Projektleitung am LIfBi: Dr. Jessica Willard
  • Antragstellung [insg.]: Dr. Jessica Willard, Dr. Beyhan Ertanir/FH Nordwestschweiz , Dr. Larissa Trösch/PH Bern
  • Projektlaufzeit: Sept 2022 – Aug 2023
  • Förderer: Habilnet
Profile Avatar

Dr.  Jessica Anne  Willard

jessica.willard@lifbi.de

+49 951 863-3758